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RE: Belgischer Importeur D.G.H.

#26 von Flanders , 19.03.2017 22:43

Hallo Ralf,
das Foto mit dem "Boki-Stempel" ist von der Rückseite des gelochten 52'er Katalogs. Der ungelochte Katalog hat keinen Stempel. Beide Kataloge sind in Bruxelles (Brüssel) gedruckt. Wenn du willst, mache ich gerne scans. (Aber erst morgen...) Gähn... alte Menschen wie ich müssen jetzt ins Bett...
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RE: Belgischer Importeur D.G.H.

#27 von Flanders , 19.03.2017 22:48

Hallo noch mal,
die Antwort ist viel einfacher: ALLE von mir gezeigten Kataloge haben auf der Rückseite das D.G.H. Logo und Adresse GEDRUCKT.
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RE: Belgischer Importeur D.G.H.

#28 von Klein_Elektro_Bahn , 19.03.2017 22:59

Okay, wenn also das hier ...



... wirklich die Rückseite des gelochten bunten Katalogs (1b) mit den Hinweisen auf die belgischen Wagen ist, dann hat D.G.H. diese grünen Wagen in Belgien vertrieben und der alte Monsieur Dockx konnte sich im Gespräch mit Sip Hartman einfach nicht mehr an diese Modelle erinnern.

Frank, Du hast somit den entscheidenden Hinweis zur Lösung dieser verflixten Frage geliefert! DANKE!

Kannst Du die zweite Zeile im Boki-Stempel entziffern?

K_E_B


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RE: Belgischer Importeur D.G.H.

#29 von Flanders , 20.03.2017 08:41

Moin Forum,
hier noch ein Bildausschnitt von Vorder- und Rückseite. Die unleserliche zweite Zeile im Stempel lautet: "au petit constructeur". Ich stelle jetzt auch mal die Hypothese auf, dass die belgischen Wagen in Lobberich lackiert worden sind. Auf Kundenwunsch hat Rokal die Wagen für D.G.H. lackiert. Eine Lackierung in Belgien kann ich mir unter Berücksichtigung einer effizienten Fertigungskette nicht vorstellen. Die Auflage der belgischen Artikel wird wohl ähnlich gering sein, wie die Auflage der italienischen Isabell-Triebzüge.
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RE: Belgischer Importeur D.G.H.

#30 von Le Rokal , 25.03.2017 06:02

Hallo Zusammen.

Ich zietere Frank:

"Eine Lackierung in Belgien kann ich mir unter Berücksichtigung einer effizienten Fertigungskette nicht vorstellen.",

und wuerde auch mit seiner Schulssfolgerung mitstimmen.

Wenn man sich die Fertigung von den Wagen mit belgischer Farbevariante sich naeher ansieht, stellt man erstens fest, dass es die Werksverarbeitung aehnlich aussieht. Viele von diesen Wagen sind zwei, bzw. dreifarbig (bei Passagierwagen) und die praezise Grenze zwischen zwei verschiedene angebrachte Farben, sowie das Aussehen der Farbfertigung deuten darauf hin, dass eine Mischung von Werkzeugen und Verarbeitungstechniken, die sehr aehnlich wie es in der Rokalwerk zu finden war, benuetzt worden sind um diese Serie zu fertigen.
Es waere schon ueberraschend, dass fuer solch eine kleine Serie, eine oertliche Fertigungskette in Belgien auf den Beinen aufgebracht worden ist. Aufwand dazu waere, mit den erwarteten Verkaufszielen etwas disproportioniert.

Hierbei fuege ich einige Aufnahme von derartigen Wagen. Der Kieswagen wuerde vor ca. 10 Jahren bei eBay in Belgien angeboten. Ich weiss nicht bei wem dieser sich heute befindet. Die anderen habe ich in Paris gefunden und letzlich auch auf eBay in Frk (D-1202-B).,,,.

Bei dem Essen Wagen kann man eigentlich sehen, dass die graue Farbe auf der Innenseite der Wanne, die genau selbe graue Farbe ist als die von der normalen braun Essenserie. Die Farbgrenzen sind auch ganz aenhlich aussehend wie bei den standarten Essenserien. Also mit der selben Fertigungstechnik hergestellt worden.

Besten Gruss. Pascal

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RE: Belgischer Importeur D.G.H.

#31 von Klein_Elektro_Bahn , 26.03.2017 18:56

Hallo Pascal,

vielen Dank für die Bilder und Deine interessanten Ausführungen zu den grünen belgischen Wagen!

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RE: Belgischer Importeur D.G.H.

#32 von Klein_Elektro_Bahn , 06.06.2017 21:58

Auch das gab's in Belgien: Eine ROKAL-Annonce in niederländischer Sprache im flämischen Wochenblatt "De Spiegel - Christelijk Nationaal Weekblad" ...



Ich erhielt die Grafik von einem Moped-Freund des Puch/Tomos-Clubs Tegelen/NL, der am Rande auch an ROKAL interessiert ist. Sie soll aus einer De Spiegel-Ausgabe von ca. 1962 stammen. Überraschenderweise fehlen die Angaben zum Auftraggeber der Anzeige bzw. zum Anbieter der beworbenen ROKAL-Bahn. ROKAL war anscheinend in Belgien eine geläufige Marke und die Verkaufsstellen allgemein bekannt ...

K_E_B

PS. Übrigens: Neben dem Händler "Boki" befand sich in Brüssel eine weitere frühe ROKAL-Verkaufsstelle namens "M. Ferber - der Modellbahn-Spezialist" ...


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RE: Belgischer Importeur D.G.H.

#33 von Charles , 07.06.2017 17:35

Zitat von Klein_Elektro_Bahn im Beitrag #28
Kannst Du die zweite Zeile im Boki-Stempel entziffern?K_E_B



Hallo,

wenn ich die grüne Schrift richtig entziffere steht da "Au petit constructeur" was ich mit "Zum kleinen Baumeister" übersetzen würde.


Grüße aus dem Odenwald

Charles

 
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