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Hochbordwagen und andere offene ...

#1 von Ochsenlok , 20.07.2010 19:47

Hallo zusammen,
mit dieser Bilder-Kleinserie möchte ich an Karsten´s Niederbordwagen-Beitrag anknüpfen,
http://alte-modellbahnen.foren-city.de/t...ueterwagen.html
wo es unter anderem um die Feststellung ging, dass bei den alten Gussfahrgestellen nicht immer die angenieteten mittigen Trittbretter eingesetzt wurden.

So auch hier:

Bild1: Offener Güterwagen O20, Kat.Nr. 1454N, 1967-1968/69 mit Metalluntergestell, später Kunststoff als Kat.-Nr. 5203, produziert bis 1988 (?), jedenfalls 1989/90 nicht mehr im Katalog.

Die vier Zapfen, die ggf. zum formschlüssigen Fixieren der Trittbretter überredet äh.. breitgeschlagen wurden, sind jedoch vorhanden. Es ist schon genial, wie vielseitig und dadurch kostengünstig damals die Formteile verwendet werden konnten, als das Nietenzählen noch nicht zum Kriterium in der einschlägigen Fachliteratur erhoben worden war.


Bild 2: Untersicht des 1454N
Der Wagen wurde nur kurz mit Metallfahrgestell produziert, im Gegensatz zu der Version des O20 mit Bremserhaus (1485 bzw. 5204), der von 1957 und ab 1980 auch noch als 5209-DR bis zum Ende 1988 (!) stets mit Gussfahrgestell daherkam (das war wohl einer der letzten seiner Art). Der Stempel gibt mir allerdings Rätsel auf...

Frage dazu meinerseits: gab es den 1454N / 5203 jemals ohne die Grubenholzladung?

Ein anderer, vielleicht nicht so bekannter "offener" mit Entladetrick:

Bild 3: Der Mitten-Entlader EL-u061, Kat.-Nr.5502 (1975-83), hier auf meinem Schrottplatz (heute: "Wertstoffhof" )
Die Szene habe ich in Gedenken an [http://smilies-world.de/inc/module/smilie_generator/vorschau/13583.pngJohn Allen gestaltet).


Und vorläufig abschließend noch ein Stimmungsbild zur Großwetterlage für morgen abend: Gewitter im Anzug, darunter der Oberzahnradbahnrat "Carl" beim Abdrücken einer Reihe französischer "Tow"´s, die als Europ-Wagen den deutschen Omm55 entsprachen; hier je ein schwarz beschriftetes (196 und ein weiß beschriftetes Exemplar (ab 1969).
Die Wagen waren auch Methusaleme bei GFN, noch unter der alten Nummer 1457K im Jahre 1968 ins Leben gerufen, dann als 5206, und erst im 2005/6er (?) Katalog nicht mehr geführt. Weiß jemand, wann [http://smilies-world.de/inc/module/smilie_generator/vorschau/13583.pnggenau das Produktionsende des 5206 war?

Viele Grüße
Dennis

 
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RE: Hochbordwagen und andere offene ...

#2 von adlerdampf , 21.07.2010 11:29

Hallo Leute,

so, so. Nun geht es also mit Hochbordwagen weiter. Nun gut.

Da wäre z.B. der mit Bremserhaus

als Deutsche Reichsbahn, Halle 7411


als Deutsche Bundesbahn, Halle 7417


ein Omm, DB


ein Omm55, DB


ein belgier


aus den Omm wurden dann auch Autotransportwagen gebaut. Diese waren stets paarweise unterwegs


hier ein einzelner


in Sachen ältere Modelle kann ich damit dienen:
mit feinkörniger Kohleladung


ohne Beladung


aus der Einsteigerreihe gab es da noch:
Om12, DB

ich hoffe man erkennt die unterschiedlichen Brauntöne der Wagenkästen

ebenso beim DR Essen 1205 sind die Farben etwas unterschiedlich


den gab es auch mit Beladung


und dies sind dann Versionen aus neuerer Fertigung
als Startsetvariante


und als Einzelvariante


Herzlich gegrüßt aus der heimlichen Bierhauptstadt Deutschlands, Kulmbach
Karsten


Fleischmann? Was sonst!

 
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O-Wagen

#3 von Ochsenlok , 22.07.2010 11:25

Zitat von adlerdampf

Da wäre z.B. der mit Bremserhaus
als Deutsche Reichsbahn, Halle 7411


als Deutsche Bundesbahn, Halle 7417



Das sind die beiden, die ich meinte: hergestellt ab 1981 und noch mit dem alten Zinkdruckguss-Fahrgestell von 1957 (oder älter) !!!
Gab es noch einen anderen Wagen, der auf diesem Fahrgestell bis in die späten Achtziger aufgebaut wurde?

Schade, dass Fleischmann das nicht auch mit dem O20 ohne Bremserhaus (5203) gemacht hat,
der kippt nämlich gleich aus den Latschen, wenn man ihn hinter der Zuglok vor einem [http://smilies-world.de/inc/module/smilie_generator/vorschau/13583.pngetwas längeren Güterzügelchen laufen lässt.


Und - nur der Vollständigkeit halber - hier noch die O20-Bremserhaus-Version als DB 631 025 (dieselbe Nummer wie auf dem O20 ohne Bremserhaus!!) Der Wagen trägt den Stempel 22/1 (vermutl.1971); die Kupplungen wurden getauscht (Schlitzkupplungen mit feinem Horn).

Zitat von adlerdampf

mit feinkörniger Kohleladung





Ich dachte immer, dieser 1455 (K?) hier (der rechte) hätte eine "feinkörnige" Kohleladung, aber Deine "feine" ist dagegen von der [http://smilies-world.de/inc/module/smilie_generator/vorschau/13583.pnggroben Fetten (wie bei dem Leberwurstwitz)!
Hat da vielleicht jemand die Kohlen vom Omm55 (1457) umgeschaufelt auf meinen Omm39? (ich jedenfalls nicht, bei der Schwüle)

Viele Grüße
Dennis

 
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RE: Hochbordwagen und andere offene ...

#4 von adlerdampf , 22.07.2010 11:47

Hallo Dennis,

sagen wir mal so, in Sachen grob- feinkörnige Ladung, fehlten mir bisher die Vergeleichsmöglichkeiten. Bisher hatte ich nur den DR Essen aus der Startserie und die ist grob. Daher ging ich davon aus, dass die grobkörnige für den 1455 ebenfalls so aussah. So kann man sich täuschen.


Herzlich gegrüßt aus der heimlichen Bierhauptstadt Deutschlands, Kulmbach
Karsten


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RE: Hochbordwagen und andere offene ...

#5 von Ochsenlok , 19.02.2012 18:33

Hallo zusammen,

aus gegebenem Anlass muss ich diese (alte) Kiste mit den 08/15-Wagen der offenen Bauart nochmal hochholen:

Es geht um den O-Wagen Omm39 alias 1455 in seinen verschiedenen Variationen, die sich hauptsächlich auf das Innenleben beziehen:
Das folgende Bild zeigt fünf verschiedene:

Von links:
1. 1455 Eigentlich ohne Ladung, innen rotbraun (mit eigener loser Kohleladung gefüllt )
2. 1455 K mit feinkörniger Kohleladung
3. 1455 S mit feinkörniger Schotterladung
4. 1455 S mit grobkörniger Schotterladung
5. 1455 innen grau.
Es fehlt mir der 1455K mit grober Kohleladung, wie weiter oben von Karsten gezeigt.

Hier der 1455 S (feinkörnig), mein letzter Neuzugang, samt lädierter Pappschiebeschachtel mit Einstecklasche, ohne Inneneinsatz, Wagen aber in recht gutem Zustand, Jahresziffer beim Stempel nicht erkennbar (5/?).

An ihm waren leider Bügelaustauschkupplungen montiert , er hat nun die "Hörnchenkupplungen" von meinem aufgelösten 1464 bekommen. Damit "ordne" ich ihn samt Verpackung in Ende 50er / Anfang 60er ein.

Als letztes eine Detailaufnahme des 1455 S (grobkörnig),

von unten sichtbar ein Stempel, schlecht zu entziffern, könnte 28/2 heißen, oder aber auch /9.
Dieser Wagen trägt Fallhakenkupplungen mit Entkupplungshörnchen; ich weiß aber nicht ob sie noch authentisch sind.
Ich habe ihn ohne Karton erworben, er ist aber noch in recht brauchbarem Zustand.
Heute fiel mir auf, dass der Ladeguteinsatz aus Pappe besteht, die mit aufgeleimtem und bemalten Ladegut bestreut ist.

Frage an die Profis: Waren die "groben" Original-Ladeguteinsätze aus Pappe wie dargestellt? Oder ist das ein Selbstbaueinsatz ?
edit 20.02.12:
Ich glaube ohnehin nicht, dass dieser Waggon und dieser Ladeguteinsatz zusammengehören, aber der Einsatz sieht auch von innen recht professionell aus und passt wie angegossen.
Vielleicht hat er den Weg aus einem älteren 1455 dahin gefunden...


Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten.
Dennis

 
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RE: Hochbordwagen und andere offene ...

#6 von herribert73 , 19.02.2012 18:44

Hallo Dennis,

ich kann Dir da nichts neues sagen, leider, hat mich aber interessiert wo die Lasten herkamen. Und siehe da,
vielleicht hab ich wirklich gerade was ganz dolles verpasst.....Wagenlastenkiste 1455 er hatte es 3mal.....


Gruss
Fred

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RE: Hochbordwagen und andere offene ...

#7 von BW-Werner , 30.03.2013 12:49

Hallo,

um das Thema Hochbordwagen ein wenig weiter zu vervollständigen, stelle ich mal zwei späte Versionen des 1457, späteren 5205 ff vor.

1992 erschien unter der ArtikelNr 5701 ein Ommu der DR in Beschriftung der Ep III. Der Wagen hatte nun eine Kurzkupplungskulisse und die Lackierung war wie damals inzwischen bei Fleischmann üblich, nicht mehr in dem leicht zu hellen Braunton gehalten.




1997 kam unter der alten ArtikelNr 5205 eine neue Variante der DB als Ep IV Modell heraus, jetzt bezeichnet als Es 050. Bei den Veränderungen gilt das schon zu dem DR Modell gesagte. Beide Modelle erschienen ohne Beladung, die ist von mir selbst erstellt.




Gruß Werner

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RE: Hochbordwagen und andere offene ...

#8 von vwlucas , 31.03.2013 10:41

Hallo,

Ein 5011 mit besonderer ladung.


Für mich ist Fleischmann immer Recht!
Selbst wenn er falsch ist.

 
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RE: Hochbordwagen und andere offene ...

#9 von BW-Werner , 31.03.2013 14:22

Hallo lucas,

der gehört aber dann hierhin
X05, offener Güterwagen
Ich nehme an, das "authentische Stück" eiserner Vorhang wurde nicht direkt von Fleischmann vertrieben?

Gruß Werner

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RE: Hochbordwagen und andere offene ...

#10 von vwlucas , 31.03.2013 16:12

Hallo,

Ich weiß es nicht. Keine Ahnung!
Übernehmen?
Gekauft bei einem Konkurs von eine Auktionator.
Ich bezahlte drei Knopfen und zwei Scheiben Karotte.



ALKADO, Seite 127


Für mich ist Fleischmann immer Recht!
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RE: Hochbordwagen und andere offene ...

#11 von BW-Werner , 03.11.2013 13:27

Hallo,

hier noch eine weitere Variante des 1457 / 5205



1992 gab es den 5205 I als Epoche IV Exportversion für Italien, dabei hat man, aus welchem Grund auch immer, eine abenteuerliche Beschriftung gewählt, die eigentlich zu einem gedeckten G-Wagen gehören würde und nicht zu diesem offenen nach UIC Normen als E-Wagen bezeichneten Typ paßt. Die Beladung ist auchin diesem Fall selbst eingesetzt.

Gruß Werner

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RE: Hochbordwagen und andere offene ...

#12 von BW-Werner , 31.01.2015 16:26

Hallo,

aus aktuellem Anlaß erweitere ich mal die Variantenvorstellung des 1457/5205ff. Erstaunlicherweise hat dieser Wagen auch noch unter der neuen Firma ein weiterleben, obwohl er ja als Uraltentwicklung von 1968, nicht in 1:87 gehalten ist. Inzwischen fehlt ja nun nicht mehr viel und er feiert seinen 50. Geburtstag.
Der aktuelle Anlaß ist die Neuheitenvorstellung 2015 http://www.fleischmann.de/uploads/dporta...atalog_2015.pdf , in der unter der Artikelnr. 520601 eine neue Variante des Tow der SNCF angekündigt ist. Im Prospekt noch grau, wie bekannt, auf der homepage inzwischen in SNCF rotbraun ausgeführt. Desweiteren als 520701 eine Variante des belgischen SNCB Typs, in diesem Fall mit Speichenrädern, keine Ahnung ob es das so in Belgien gab, bei der DB beim Typ Omm 55 zumindest nicht, aber das muß einen ja nicht stören. Warten wir mal ab, ob die Wägelchen tatsächlich produziert und ausgeliefert werden.
Schon im Jahr 2009 hatte die GmbH unter der Artikelnr 520501 eine Variante der tschechischen CD in hellblau für Epoche V angekündigt. Ich habe den Wagen nie gesehen, aber auch nicht danach gesucht, da ich diese Ep V Bonbonfarben, rosa, hellblau etc aus Selbstschutz links liegen lasse. Ob er tatsächlich ausgeliefert wurde weiß ich gar nicht, 2009 war ja das Jahr, das vom Umbruch der Firma deutlich gezeichnet war und die Liste der stornierten Ankündigungen war erheblich.
Ergänzung: Google Recherche hat ergeben, der Wagen wurde ausgeliefert und hatte als Arbeitswagen die Kennzeichnung 40 54 CD 300 0069-6.

2013/2014 kam dann tatsächlich nochmal eine neue Variante unter der Artikelnr 520502 (ein Hinweis darauf, daß es 520501 tatsächlich gab?), diesmal wieder klassisch für Epoche III, als Omm 55 der DB. Natürlich nun mit neuer Betribsnummer 762 570 und Untersuchungsdatum 1959 und den bekannten Verbesserungen, die der Fleischmannwagen ab 1990 aufwies.

Eigentlich war ich mir ziemlich sicher, daß dies den Schlußpunkt für dieses Modell darstellt, aber siehe oben, nun wohl doch nicht.

In den letzten Tagen ist mir dann noch eine andere Variante zugelaufen, die ich hier auch gleich noch vorstellen will. In den Jahren 2003 und 2005 gab es ein Startset mit einer vereinfachten 218 und drei vereinfachten Güterwagen. Als 6393 in analoger Ausführung, 8 6393 für DCC-Digital und dann 2005 als 7 6393 digitale Soundvariante. Einer der drei Güterwagen war der altbekannte 5205, wie die damalige Serienvariante (s.o.) als Epoche IV Modell.

Zur Serienvariante weißt er einige Unterschiede auf. Beschriftet ist er als nicht für 100km/h ertüchtigter E 050 (statt Es 050) mit einer entsprechend korrekt abweichenden Betriebsnummer 500 5228-3 (statt 554 3058-3). Da man das Modell vereinfacht hat, hat man auf die Längsträgerbeschriftung verzichtet und vor allem hat man den Wagenkasten nicht lackiert. Der Braunton stammt gänzlich von der Eintönung des Kunststoffes. Der Farbton ist nah am korrekten RAL Farbton 8012, trifft ihn aber nicht ganz, ist aber bedeutend näher als die viel zu hellen braunen Farbtöne der frühen Varianten, wie sie selbst noch in den 80ern von Fleischmann verwendet wurden.
Ich glaube nicht, daß ich den Wagen ganz so in diesem Zustand lasse, wahrscheinlich bekommt er von mir noch schwarze Anschriftenfelder und vor allem einen Klarlacküberzug zum Schutz der Beschriftung.

So sähe das mit schwarzen Anschriftenfeldern aus, jetzt nur mal provisorisch auf die schnelle angebracht.

Sind wir mal gespannt, ob das alles wirklich noch eine Fortsetzung findet.

Gruß Werner

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zuletzt bearbeitet 03.02.2015 | Top

   

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