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abschmieren-weihnachtsgeschenk (für barbara)

#1 von sulka , 19.12.2007 21:20

hallo barbara,

ich mache einen neuen fred auf, im alten läßt sich nicht mehr schreiben (!?) kannst du bitte mal den horrorlink heraus löschen, den hab ich als schadensurheber im verdacht, zudem gibt er wenig aufschluß über deine pläne )

außerdem machst du mit deiner frage ein neues faß auf.

""Ich habe letztens gehört, das man zum "schmieren" von Loks sog Elektroniköl benutzen sollte. Silikonfrei, Harzfrei und sowieso Parfümfrei*g*

ich hab da nun die Frage, ob ich meinem Sohn das hier zu Weihnachten bestellen kann. ""

jetzt also:
über abschmieren kann man wohl ganze wissenschaftliche abhandlungen verfassen.

kurz was ich benutze:

nähmaschinenöl / feinmechaniköl (möglichst alterungsbeständig) dosiert aus einer diabetikerspritze (gaaanz feine nadel - aua )
für achsen, achslager etc.

uhrmacherfett B52, mit einem kleinen spitzenwerkzeug in homöopathischen dosen verabreicht
für ankerwellen und zahnräder etc.

nun zum geschenk für deinen junior.
das kommt drauf an was er gerne treibt oder, räusper, was du gerne hättest daß er gerne treibt )))
der link wirft leider eine doch recht umfangreiche auswahl aus. vielleicht kannst du es etwas konkretisieren.

gruß
klaus


 
sulka
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RE: abschmieren-weihnachtsgeschenk (für barbara)

#2 von NordinB , 19.12.2007 21:33

also den Link habsch geändert
http://shop.cxtreme.de/ und dann der Artikel 814650 - 6T


es geht also darum, das man die Räder von Loks ja mit der Hand ein klein wenig bewegt könne sollte um festzustellen ob der Motor "fest" ist.

oder hab ich da was völlig falsch verstanden ????


Besucht uns doch mal im schönen Hasetal

www.ferienhof-schade.de

 
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RE: abschmieren-weihnachtsgeschenk (für barbara)

#3 von raily , 20.12.2007 00:42

Hallo Barbara,

also ich habe mit den üblichen Schmiermitteln keine schlechten Erfahrungen gemacht, benutze selber das FALLER-Öl und das TRIX-Fett, das B52 müßte ich noch mal probieren. Verschiedene Kollegen schwärmen auch von Uhrmacheröl.

Zitat von Barbara
es geht also darum, das man die Räder von Loks ja mit der Hand ein klein wenig bewegt könne sollte um festzustellen ob der Motor "fest" ist



Davon rate ich dringendst ab, denn je nach verbauter Getriebeart, könntest du es so zerstören, bei Getrieben mit Ritzeln könnten die Zähne argen Schaden nehmen, oder auch sich nur, die auf die Achsen aufgesprengten Antriebsräder sich lösen und /oder verschieben:
Also: Motorentest bitte nur unter Strom am Reglerpult!

Viele Grüße,
Dieter.


Märklinbahner (H0 AC) mit Pause seit `61, favorisierend die älteren Modelle, Ep. III-IVa. Und neuerdings ein bißchen DC.

wd.

 
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RE: abschmieren-weihnachtsgeschenk (für barbara)

#4 von sulka , 20.12.2007 01:05

hallo barbara,

von sprühölen rate ich dringenst ab. wäre zwar komfortabel, aaaber nur zu leicht kommt etwas öl in den motor was dessen baldiges ableben bewirken kann. kohlen, bürsten und deren laufflächen am kollektor mögen das gar nicht. ist also nicht wie beim auto ) (und selbst dort ist zuviel alles andere als gut ...)

eigentlich braucht eine lok gar nicht viel. je nach alter und zustand (manchmal denke ich mir auch laune ) brauchen manche loks etwas mehr oder weniger schmierung.
du bzw dein sohn / die kinder fahren doch märklin ?!
wenn die lok quietscht, pfeift oder laut schnarrt braucht der motor schmierung. ein kleines tröpfen links und rechts auf das loch bzw das schwämmchen worin sich die motorwelle dreht und die musik hat ein ende.

man kann das ohne großen aufwand an vielen lokmodellen bei laufendem motor machen. fahrgestell ohne gehäuse auf die schienen, etwas saft drauf und die antriebsräder hochheben. dann die genannten stellen mit einem tröpfen versorgen und sofort merkst du wie die lok wieder freier und leiser läuft.

auch die zahnräder benötigen hin und wieder ein tröpfchen auf die zähne (einer pro rad und nicht unbedingt alle) und auf die flanken.

die lokachsen selbst sind sehr genügsam, die müssen nicht bei jedem schmierdienst dabei sein.

ohnehin gilt, weniger ist mehr. eine lok meldet sich schon wenn sie was braucht.

zurück zum anfang: mit einem fläschchen nähmaschinenöl einem stück draht oder einer kleinen einwegspritze seid ihr auf der sicheren seite wenn's mal wo klemmt.

gruß
klaus


 
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