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Die leidigen Kabel unter der Anlage

#1 von Moerser Michel , 02.04.2018 17:46

Hallo liebe Moba- Freunde,
da ich mein Anlage ja Analog fahren werde hab ich mehrere Fragen zum Thema Kabel unter der Anlage. Heute nun meine erste Frage: Macht es Sinn Verteiler platten unter der Anlage zu verbauen oder ist es besser die Verteiler platten alle separat an einem Platz zu befestigen. Damit meine ich die Anschlüsse für die Beleuchtung der Weichen und alle Anschlüsse von Trennstellen bzw die Kabel der Ringleitung.Ich hoffe das nicht alle umfallen wegen der Frage, Ideen hab ich zwar auch aber hilfreiche Vorschläge nehmen einem manchmal dann doch das Brett vorm Kopf weg.

In diesem Sinne LG der Moerser Michel

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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#2 von Skimble , 02.04.2018 19:51

Hallo Michel,

es gibt viele Wege, die zum Ziel führen.
Jeder hat seine eigene Lösung.

Meine Lösung sieht so aus:

Die Anlage ist rund um den Raum an der Wand lang.

Zwei Leitungspaare 2,5mm^2, durchgängig. Eins am linken, eins am rechten Anlagenteil, also kein geschlossener Ring.
Die einzelnen Paare sind alle 50cm "unterwegs" abisoliert. Dort sind mit etwa 10cm langen Kabelstücken Verteilerleisten angeschlossen.

Orange: Fahrstrom

Blau: Lampen

Rot: Weichen

Die Farbzuordnung kann sich jeder selbst ausdenken, es macht aber Sinn, wenn man auf den ersten Blick sehen kann, welche Verteilung man vor sich hat.

Ich habe für die Weichen eine eigene Versorgung. Es hat mich genervt, wenn beim Umschalten einer Weiche die gesamte Anlagenbeleuchtung an Helligkeit verloren hat.

Der Querschnitt von 2,5 mm^2 ist reichlich dimensioniert, aber es lohnt sich.
Eine Hauptversorgungsleitung aus Klingeldraht macht sich sehr schnell negativ bemerkbar.

Viele Grüße

Holger


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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#3 von sumsi , 02.04.2018 20:09

Hallo Michel,

ja es macht Sinn Verteilerplatten und dickere Kabel als Ringleitung zu verbauen. Ich habe auch die Häuserbeleuchtungen auf verschiedenen Verteiler gelegt,damit ich diese verschieden einschalten kann. Weiters empfehle ich einen eigenen Trafo für die Verbraucher der Weichenlaternen etc zu verwenden.
Und so die Fahrtrafos nicht so zu belasten.

Gruß Thomas

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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#4 von saxonia , 02.04.2018 21:16

Hallo Michel!
Mach es so wie Holger empfohlen hat.
Als kleine Empfehlung von mir,verwende Litze.Diese bricht nicht.
Dann wirst Du viel Freude haben.
Viele Grüße Jens.

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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#5 von Omm33 , 03.04.2018 21:53

Hallo Michel,

Sinn von Verteilerplatten ist es, Kabellängen einzusparen. Deshalb sollten die so positioniert werden, das möglichst viele gleiche Verbraucher dort angeschlossen werden können. So führst du z.B. nicht zwanzig Kabel für Lichtstrom zum Trafo, sondern nur ein "Gruppenkabel" zu den Verteilern, an denen vor Ort die einzelnen Verbraucher angeschlossen sind.
Der Querschnitt der Gruppenkabel muß am Verbrauch orientiert sein.
Wenn du (noch) nicht vertraut mit dieser Materie sein solltest, empfehle ich dir dringend, dich strikt und ausnahmslos an das vom Hersteller vorgegebene (Kabel-) Farbschema zu halten:
braun = Masse
rot = Fahrstrom
gelb = Licht/Magnetartikel
blau = Masserückführung der Magnetartikel

Wenn du weitere Verbrauchergruppen trennen möchtest (z.B Hausbeleuchtung, Signalbeleuchtung, Weichenbeleuchtung usw.) nimm dafür andere Farben.
Wenn du im Besitz der Druckschrift 0330 "Gleisanlagen Spur H0" bist, schau dort mal nach - bei den Gleisplänen sind auch die möglichen Verkabelungen angedeutet.
Wenn nicht, solltest du dir die schleunigst besorgen, ebenso die Druckschriften 0310 bzw. 0380 "Die Märklinbahn und ihr großes Vorbild" - da steht allerlei Wissenswertes drin.
Gruß, Frank


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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#6 von KGBRUS , 04.04.2018 10:39

Hallo Michael,

ich habe meine Anlage in 6 Abschnitte unterteilt, Jeder Abschnitt wird vom Stellpult aus direkt versorgt Dabei habe ich dann nochmals zwei Kreise unterschieden.
1. AC alles was zum Betrieb der Eisenbahn nötig ist
2. DC Alles was Beleuchtung betrifft (Ausnahme Weichenbeleuchtung)

1. In jeden Abschnitt geht also ein Hauptkabel Fahrstrom, Masse und Weichenbeleuchtung werden dort verteilt. Separat zugeführt werden da natürlich auch die Taster um die Weichen zu schalten.
2. Beleuchtung Häuserbeleuchtung / Strassenbeleuchtung / Extra (Über extra kann ich zusätzliche Beleuchtung (zB Lichterkette im Biergarten oder Lagerfeuer im Wald getrennt zu oder Abschalten) Über ein Relais schalte ich damit auch zum Beispiel die beweglichen Teile meine Faller Ruhrkole AG an.

Da ich das ganze über 20Polige D-Sub Stecker steckbar bemacht habe sind für die AC Komponenten immer drei Kabel Pro Versorgung (3x Fahrstrom 3x Masse usw)von mir verwendet worden.

Kleiner Tip: Verlege die Kabel übersichtlich, ich habe den Fehler gemacht die kabel in einem Strang zu verlegen. das bereue ich heute. Bein mächsten Anlagenteil werde ich diese https://www.ebay.de/itm/S019-100-St%C3%B...353.m1438.l2649 Kabelführungen verwenden, das ist übersichtlicher.
(nein ich bin nicht der Verkäufer!)

Und die Tips der Vorredner mit den verschiedenen Farben sowie Litze zu verwenden solltest Du auch befolgen. "Klingeldraht" ist ne Katastrophe

Gruß

Kay


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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#7 von dabbelju , 04.04.2018 10:59

Hallo Michel,
viel wege führen nach Rom - auch für Kabel.

Ich verlege meine vielen Kabel gesammelt in kleinen Kabelkanälen, die es bei Conrad und in Baumärkten gibt. Die kleinen Größen ca. 10x20mm ... 15x30mm sind gut für die Moba. Kleinere machen keinen Sinn, da bündle ich lieber die Kabel (mit isolierten Drahtstückchen). Ich lasse grundsätzlich immer irgendwo eine Schlaufe als Längenreserve, damit man Gleistücke mit Einspeisung, Magnetartikel etc. auch etwas bewegen kann und etwas Spielraum da ist, auch für kleine Änderungen später.

Das Verfolgen der Kabel ist unproblematisch: ab und zu tragen sie klein Fähnchen aus Tesakrepp mit Beschriftung. Und durch "ruckeln und ziehen" im Rahmen des erwähnten Bewegungsspielraums lassen sich auch in dicht belegten Kabelkanälen einzelne Leitungen identifizieren.

Ganz vornehm bzw.professionell sind sog. Verdrahtungskanäle: da sind die Seitenwände mit vielen Schlitzen versehen, so daß man bei vielen Anschlüssen (in Schaltanlagen) ordentlich jede Ader herausführen kann. Ansonsten zwicke ich mit dem Seitenschneider oder Puk-Säge Lücken in die Kanal-Seitenwand.

Und unbedingt beachten - wie alle hier sagen, das ist kein Kinderkram: Kabelfarben festlegen (z.B. Märklin-Standard) - und konsequent beachten! Einen ausführlichen Schaltplan, in dem jede Ader eingezeichnet ist, brauchst Du nicht. Aber hilfreich sind Aufzeichnungen (ggf. eine Liste der Anschlüsse) und ein Schema, wie die Verdrahtung prinzipiell angelegt ist.

Vor langen Leitungen (ausreichend dimensioniert!) habe ich keine Bange: nicht die Laufmeter Kabel sind maßgeblich für die Komplexität, sondern die Anzahl Anschlußpunkte. Und die will ich geordnet und bequem zugänglich haben.

Modellbahn soll Spaß machen - auch die Elektrik! - Uli


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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#8 von Moerser Michel , 08.04.2018 20:20

Hallo an alle,

erst einmal vielen Dank für die positiven Antworten.
Was hab ich letztendlich bisher gemacht.
1) Soweit es ging alle kabel von Weichen , Signalen und anderen Magnetartikeln von 0,14qmm aud 0,24 qmm ersetzt. Zu kurze Kabel verdrillt und verlötet und mit einem Schrumpfschlauch gesichert.
2) 1,0 qmm besorgt für die Fahrspannung vom Trafo aus.
3) Lötleisten bestellt sowie Kabelkanal und Buchbinderücken geordert
4) Farblich umgestellt auf schwarz rot führ den Fahrstrom, gelb braun soll dann für Beleuchtung und diverses sein.

Nochmals Danke an alle für die Hilfe und demnächst kommt dann Frage 2 ( schmunzel ). Ich denke aber dafür ist ja so ein Forum dann auch da .

MFG der Moeser Michel

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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#9 von KGBRUS , 09.04.2018 08:46

Hallo Michel,

eine Frage an Dich trennst Du Fahrstrom und Beleuchtung, oder läuft das ganz normal über die Trafos?

Gruß

Kay


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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#10 von Moerser Michel , 10.04.2018 13:07

Hallo Kay,

zum jetzigen Zeitpunkt läuft das noch über einen Trafo. Du greifst aber hier eigentlich meiner nächsten Frage vor. Wenn es dann soweit ist das ich die ersten Gebäude habe , die Anlage weiter so wächst dachte ich eigentlich über eine Alternative nach.
Ich bin nicht so der Elektrik Kenner , ( hab als Elektromaschinenbauer zwar Generatoren gebaut ) aber hab nen riesen Respekt vor Strom.
Wie gesagt wenn es soweit ist werde ich mir dann auch wieder hier Hilfe suchen.

MFG. der Moerser Michel

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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#11 von KGBRUS , 10.04.2018 15:08

Hallo Michel,

auch wenn Du noch nicht so weit bist. Ich hab mir ein altes Netzteil von einem Laptop besorgt, das hat 4 Ampere /5V max. Darüber versorge ich alles an Beleuchtung auf der Anlage mit Gleichstrom. Ist einfacher wenn man LED´s verwendet. Wenn Du mehr Ampere brauchst oder mit 12V Gleichspannung arbeiten willst kannst Du auch ein altes PC Netzteil nehmen.

Gruß

Kay


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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#12 von telefonbahner , 10.04.2018 16:17

Hallo Michel,
die Variante von Kay ist natürlich eine Option wenn du die entsprechenden Sicherheitskriterien einhältst die beim Einsatz eines sonst in PC-Gehäusen eingesetzten Teiles beachtet werden soll.(Berührungsschutz, Absicherung primär und sekundär Seite, freier Luftdurchsatz zur Wärmeableitung...)
Sicherer ist es für die Beleuchtung einen Modellbahntrafo zu nutzen. Auf der Bahnstromseite angeschlossen lässt sich die Beleuchtungsstärke bei Glühlämpchen prima einstellen.

Gruß Gerd aus Dresden

 
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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#13 von Skimble , 10.04.2018 16:28

Zitat von KGBRUS im Beitrag #11
....mit 12V Gleichspannung arbeiten willst kannst Du auch ein altes PC Netzteil nehmen....



VORSICHT!

Die meisten PC-Netzteile älterer Bauart regeln nur die 5V abhängig von der Last und die 12V gehen proportional mit.
Wenn auf der 5V Seite wenig Verbrauch ist, kann die 12V Seite unter 12V absinken. Bei hoher Last auf der 5V Seite steigen auch die 12V an.
Von Bauart zu Bauart ist dieser Effekt unterschiedlich. Also bitte messen und Vorkehrungen treffen (Spannungsregler, etc.)

Viele Grüße

Holger


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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#14 von KGBRUS , 10.04.2018 16:30

Hallo zusammen,

Nimm nen Lichttrafo....

Gruß

Kay


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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#15 von telefonbahner , 10.04.2018 16:51

Hallo Kay,
da die Netzteile ja zum Einbau vorgesehen sind ist bei diesen der Berührungsschutz nicht immer den VDE-Vorschriften entsprechend vorhanden.
Durch die Lüfterschlitze könnte (!) man an spannungsführende Teile gelangen.
Ich denke da aber vor allem an die wenigen noch intensiv auf Erkundung gehenden Kinder.
(Die Wischifondauerstreichler sind da natürlich nicht so gefährdet )
Warum werden sind sonst Steckdosen und Mehrfachverteiler mit Kindersicherung versehen wenns nicht nötig wäre.
Ein handelsüblicher Modellbahntrafo erfüllt diese Sicherheitskriterien und ist ja heute keine Kapitalausgabe mehr.
Ich habe beim Prüfen von Betriebsmitteln Reparaturen und Eigenbauten gesehen da ist der "Elektrische Stuhl" in Amerika ein Wellness -Gerät dagegen.

Gruß Gerd aus Dresden

 
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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#16 von Moerser Michel , 10.04.2018 16:56

Ein Liebes Hallo an alle,
ich werde natürlich nur für Modellbahnen geeignete Komponenten benutzen.
Mir reicht ein Brand in der Nachbarschaft wegen einer angeblich umgebauten PS4.
Ansonsten werde ich mir dann bei der nächsten Baustelle wieder Rat bei euch holen.

In diesem Sinne der Michael

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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#17 von KGBRUS , 11.04.2018 15:56

Zitat von telefonbahner im Beitrag #15
Hallo Kay,
da die Netzteile ja zum Einbau vorgesehen sind ist bei diesen der Berührungsschutz nicht immer den VDE-Vorschriften entsprechend vorhanden.
Durch die Lüfterschlitze könnte (!) man an spannungsführende Teile gelangen.
Ich denke da aber vor allem an die wenigen noch intensiv auf Erkundung gehenden Kinder.
(Die Wischifondauerstreichler sind da natürlich nicht so gefährdet )
Warum werden sind sonst Steckdosen und Mehrfachverteiler mit Kindersicherung versehen wenns nicht nötig wäre.
Ein handelsüblicher Modellbahntrafo erfüllt diese Sicherheitskriterien und ist ja heute keine Kapitalausgabe mehr.
Ich habe beim Prüfen von Betriebsmitteln Reparaturen und Eigenbauten gesehen da ist der "Elektrische Stuhl" in Amerika ein Wellness -Gerät dagegen.

Gruß Gerd aus Dresden


Gebe dir da durchaus recht aber:
Was war das damals doch noch schön....
Man konnte Stricknadeln in Steckdosen stecken, sich am Tonka LKW zum xten male eine kleine Schnittverletzung zufügen. Am rostigen Nagel im Jägerzaun sich ne Blutvergiftung holen.
Ja Ja was bin ich froh das es in den 60ern und 70ern nicht alles überreguliert war :-)

Gruß

Kay


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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#18 von claus , 11.04.2018 17:54

Zitat von KGBRUS im Beitrag #17

[Was war das damals doch noch schön....
Man konnte Stricknadeln in Steckdosen stecken, sich am Tonka LKW zum xten male eine kleine Schnittverletzung zufügen. Am rostigen Nagel im Jägerzaun sich ne Blutvergiftung holen.
Ja Ja was bin ich froh das es in den 60ern und 70ern nicht alles überreguliert war :-)

Gruß

Kay


Hallo Kay,

genau so war das und man kann es nicht besser ausdrücken... und bin auch deshalb froh, damals groß geworden zu sein und nicht heute bei den erzogenen und verzogenen Weicheiern ...


Viele Grüsse,

Claus

 
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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#19 von KGBRUS , 12.04.2018 08:44

Zitat von claus im Beitrag #18
Zitat von KGBRUS im Beitrag #17

[Was war das damals doch noch schön....
Man konnte Stricknadeln in Steckdosen stecken, sich am Tonka LKW zum xten male eine kleine Schnittverletzung zufügen. Am rostigen Nagel im Jägerzaun sich ne Blutvergiftung holen.
Ja Ja was bin ich froh das es in den 60ern und 70ern nicht alles überreguliert war :-)

Gruß

Kay


Hallo Kay,

genau so war das und man kann es nicht besser ausdrücken... und bin auch deshalb froh, damals groß geworden zu sein und nicht heute bei den erzogenen und verzogenen Weicheiern ...




Genau so :-)


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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#20 von telefonbahner , 12.04.2018 08:54

Hallo ihr zwei,
die Nachkommen werden nicht erzogen oder zu selbstständigem, logischem Handeln erzogen sondern per Wischifon ferngesteuert.
Solange sie dieses Gerät in den schon zum "Wischfon-Greifwerkzeug" deformierten Fingern haben besteht aber wenigstens keine Gefahr von Steckdosen.

Gruß Gerd, ebenfalls aus der"Jugend forscht" Generation

 
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RE: Die leidigen Kabel unter der Anlage

#21 von KaHaBe , 12.04.2018 13:48

Mein Beitrag dazu:

Setze einen Kopfhörer mit Bananensteckern (groß, für Röhrenradios) auf und stecke diese in die nächste verfügbare 220 V führende Steckdose ohne Schutzkontakt. Mönsch, war das ein Abflug...

Aber zum Kabelsalat:

Wer kennt diese Märklin Messe-/Werksanlage(n) der 50-er und 60-er Jahre?

Auf Seite 7 in Beitrag 160 von Marcus Bilder, wie es die Profis in Göttinger Auftrag machen.

So akkurat arbeite ich natürlich nicht. Meine Kabel (farblich aufbauend auf dem Märklin Schema) führe ich in Trinkhalmen zusammen. Im "ein-Dollar-Laden" auch in langer Ausführung erhältlich. Die einzelnen Litzen erhalten dann am jeweiligen Ende eines Kanals per Tesa-Aufkleber einen Code. Blaue z. B. für Weichenschaltung W 5 g in grünem "Kanal" oder W 5 a in rotem. Oder rote Litzen (Fahrstrom) G 1 für ein Bahnhofsgleis in einem schwarzen Halm (Phasenkennzeichnung wie bei Starkstrom üblich).

Genaugenommen mache ich etwas anders. Mit dokumentierter rein numerischer Kodierung. Aber das bleibt ja jedem selbst überlassen und hängt auch von der Größe einer Anlage ab.

Auf das mögliche einsparen von Kabeln bei Schaltleitungen mittels Dioden verweise ich auf einschlägige Literatur.

Liebe Grüße

Klaus Hinrich

 
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