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Märklin H0 Oberleitungsmasten

#1 von Redwest , 04.01.2018 12:02

Hallo,
Hab mir Ol-Masten in der Bucht bestellt, aber nicht aufgepasst.
Es kamen die Masten mit den Schrauben unten dran.
Die Blechfüsse kamen auch.
Ich möchte aber die Masten ohne die Blechfüsse befestigen, Gibt es da ne Möglichkeit.
Die Blechfüsse passen eh nicht zwischen die Gleise, zu lang.
Ich bin einfach zu alt für solche Sachen.


Grüssle-Peter

 
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RE: Märklin H0 Oberleitungsmasten

#2 von noppes , 04.01.2018 13:44

Hallo Peter,

don´t panik!

Alles kein Problem, denn auch ich habe die Blechfüße dran gehabt. Die Laschen kannst du recht einfach abknicken und musst so die Gleise nicht erneut lösen.
Auch die verbleibenden Füße kann man mit einer Blechschere oder einen guten Seitenschneider noch zum Gleis hin kürzen.
Wenn du auch das nicht möchtest ist das Gewinde unten am Mast natürlich perfekt zum einstecken. Vorher einfach im Durchmesser der Gewindestange ein Lochbohren und mit ein wenig Heißkleber einstecken.

Auf dem Bild hier findest du alle drei Methoden und es hat sehr gut geklappt.



Gruss Norbert


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RE: Märklin H0 Oberleitungsmasten

#3 von Redwest , 04.01.2018 14:14

Hallo Norbert,
Danke, das passt.
Das mit dem Lochbohren ist optisch das beste.
Etwas aufwendig, aber sehr gute Lösung.
Wie ist es mit der stabilität der eingeklebten Masten?


Grüssle-Peter

 
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RE: Märklin H0 Oberleitungsmasten

#4 von noppes , 04.01.2018 15:25

Hallo Peter,

also das tut der Stabilität der Masten keinen Abbruch! *kleines Wortspiel*

Wenn du die Bohrung einfach 0,1mm größer als das Gewinde machst kannst du die Masten immer noch stramm einstecken.

Die Höhe ist geringfügig niedriger als mit dem Blechschuh, aber auch das funktioniert einwandfrei bei mir.

Gruss und viel Erfolg

Norbert


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RE: Märklin H0 Oberleitungsmasten

#5 von Wellnessi , 04.01.2018 15:53

Tach auch FAMsler,

.... und wenn Du die Bohrung kleiner machst, kannst Du die Masten sogar reinschrauben.
Ist allerdings von der Art der Holzplatte abhängig. Bei meinem Sperholz ging das perfekt und hat ohne Probleme 5 Jahre bis zum Abriss mitgemacht.

LG
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RE: Märklin H0 Oberleitungsmasten

#6 von Redwest , 04.01.2018 16:08

Ich hab Pressspan


Grüssle-Peter

 
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RE: Märklin H0 Oberleitungsmasten

#7 von M-Nostalgiker , 04.01.2018 17:40

Zitat von Redwest im Beitrag #6
Ich hab Pressspan

wer baut denn auf sowas ??


Gruss, Serge :-)

die 60er waren schön !

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RE: Märklin H0 Oberleitungsmasten

#8 von Redwest , 04.01.2018 17:51

Hab in den letzten 54 jahren nur Pressspan gehabt,
und noch nie probleme gehabt.


Grüssle-Peter

 
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RE: Märklin H0 Oberleitungsmasten

#9 von M-Nostalgiker , 04.01.2018 19:18

Hallo Peter,
ich weiss, das Thema hatten wir glaube ich schon iirgendwo, aber zum Modellbau gehört Sperrholz und wenn's sehr leicht sein soll Balsa,
denn . . . . . bei Spanplatten . . . .

Kritisch ist auch teilweise die Verwendung der Bindemittel, mit denen die aufgearbeiteten Holzspäne zu Platten gepreßt werden. Sie können nicht nur die Umwelt, sondern auch die menschliche Gesundheit schädigen. Es gibt Bindemittel, die Formaldehyd enthalten und mit den Holzspänen keine dauerhafte Verbindung eingehen. So kann Formaldehyd ununterbrochen aus den Spanplatten ausgasen und die Raumluft belasten. Das Gas entweicht, solange die Spanplatte existiert. Erst wenn die Platten selbst zerbröseln, besteht keine Gesundheitsgefahr mehr. Formaldehyd kann also noch nach 10 bis 30 Jahren die Bewohner schädigen. Das Gas entweicht vorwiegend an den Stellen, die nicht verklebt oder zusätzlich geschützt sind, wie z.B. an Sägeschnitten oder aus Bohrlöchern.


aber, da macht jeder wie er will


Gruss, Serge :-)

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RE: Märklin H0 Oberleitungsmasten

#10 von modellbahner , 05.01.2018 02:14

Zitat von M-Nostalgiker im Beitrag #9
Hallo Peter,

Kritisch ist auch teilweise die Verwendung der Bindemittel, mit denen die aufgearbeiteten Holzspäne zu Platten gepreßt werden. Sie können nicht nur die Umwelt, sondern auch die menschliche Gesundheit schädigen. Es gibt Bindemittel, die Formaldehyd enthalten und mit den Holzspänen keine dauerhafte Verbindung eingehen. So kann Formaldehyd ununterbrochen aus den Spanplatten ausgasen und die Raumluft belasten. Das Gas entweicht, solange die Spanplatte existiert. Erst wenn die Platten selbst zerbröseln, besteht keine Gesundheitsgefahr mehr. Formaldehyd kann also noch nach 10 bis 30 Jahren die Bewohner schädigen. Das Gas entweicht vorwiegend an den Stellen, die nicht verklebt oder zusätzlich geschützt sind, wie z.B. an Sägeschnitten oder aus Bohrlöchern.[/blau]

aber, da macht jeder wie er will


Oh Gott. Früher habe ich auch solche Platten verwendet. Muss ich mir jetzt Sorgen machen ?


 
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RE:Formaldehyd

#11 von konstanz , 05.01.2018 07:01

Moin moin,

kleiner Auszug

Formaldehyd ist ein stechend riechendes, farbloses Gas. In der Holzverarbeitung und in der Möbelindustrie wurde wegen der starken Giftigkeit die Verwendung in den letzten Jahren deutlich eingeschränkt. Dennoch wurde es noch nicht komplett eliminiert. Ein Raumlufttest oder ein spezieller Formaldehyd Test bringen Klarheit und kann helfen, vor Schäden zu bewahren. Eine Methanolvergiftung als eine weitere Ursache für Schäden durch den giftigen Stoff tritt bedeutend häufiger auf als gemeinhin vermutet wird. Das Methanol wird über minderwertige alkoholische Getränke aufgenommen und im Körper zu dem giftigen Zwischenprodukt umgesetzt. Der auf diese Weise gebildete Formaldehyd wirkt als Zellgift, kann zur Erblindung führen oder über das Umwandlungsprodukt Ameisensäure den Organismus schädigen.

Den gesamten Text gibt es:
https://heimtest-schnelltests.de/formald...vor-vergiftung/

Grüßle Horst


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Gut ist nicht gut genug, solange man es selber verbessern kann.

 
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RE: RE:Formaldehyd

#12 von Redwest , 05.01.2018 11:48

Das nächste mal nehme ich Adlerholz,
das Kilo schlappe 60 000 Euro.


Grüssle-Peter

 
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RE: RE:Formaldehyd

#13 von czfrosch , 05.01.2018 19:04

et al,

das Formaldehydproblem duerfte bei allen Holzverbundplatten (z.B. Tischlerplatten, Sperrholz, furnierte Platten, Stabholzplatten usw.) auftreten, da es Bestandteil des Klebers ist. Ausschliessen kann man das wohl nur bei der Verwendung von unverklebten Naturbrettern.

siehe:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/ge...ehyd#textpart-5

LG

Wolfgang

 
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