Bilder Upload

Triebwagen aus Röwa-Teilen, Bilder vom Umbau

#1 von Oldtimerfan87 , 30.12.2017 17:49

Hallo Zusammen,

wie bereits angekündigt, nachfolgend eine Reihe von Fotos, auf denen ich, zumindest teilweise, etwas
von der Verwandlung eines alten Röwa-Bn-Silberlings, (aus der 30..er Serie ohne KK), in einen MaK -
Triebwagen, der ja im Original auch auf den Silberlingen basiert, zeigen möchte.- Jedoch, ich hege
keinen Anspruch auf absolute Genauigkeit oder Perfektion, irgendwo haben sich vielleicht kleinere, von
mir unbemerkte Fehlerchen eingeschlichen - ich bitte um Nachsicht! Auf dem esten Foto, ( diese Stirn-
seite harrt noch der Bearbeitung), sieht es ja noch hauptsächlich nach "Silberling" aus:

doch das zweite Foto verdeutlicht schon den Wahnsinn, mit dem ich mich seit Monaten beschäftigt habe:

Also: Im Gegensatz zu dem aus dem FAM ( Und dem Internet ) bereits bekannten beige/roten Modell wollte
ich auf 3 wichtige, markante Details nicht verzichten:
1.) Große, etwa quadratische Endfenster, auch vom Steuerwagen entnommen,

2.) Links und rechts neben den neu eingepassten Gepäckraumtüren breite Blechfüllungen, so daß ein
ordentlicher "Beschriftungsspiegel " platz findet!

3.) Die Gepäckraumtür- Segmente werden nicht in den Türfugen herausgetrennt und verklebt, sondern
mit ein paar mm breiten, anhängenden Wandstreifen beidseits ! So hat man Platz zum Kleben und Verschlei-
fen, und die Fugen, sammt winziger Türscharniere, werden nicht versaut. ( Wer die Internet-Fotos gesehen
hat, versteht, was ich meine!).
Ein "kleines" Manko bleibt in diesem Bereich jedoch wegen der 3 Bedingungen: Da ich ja ein Röwa- 1:100 - Modell
verwendet habe, und für den Umbau kein teures 1:87- Modell zum Zerfizzeln kaufen wollte, ( oder gar meine kost-
baren ADE-Modelle schlachten !!), bleibt nicht mehr genug Platz im Gepäckraumbereich für die breiten ( 12,5mm)
Originalfenster! Ich mußte dort also auch 2 der quadratischen Fenster einpflanzen. Dazu mußte ich die Mittelstrebe
entfernen und an neuer Stelle ersetzen. Und dann: Messen, feilen, schleifen!
Am bereits fast fertig umgebauten anderen Wagen-Ende mußte ich wegen der breiteren, typischen Endfenster
auch intensiv Hand anlegen: Zwei der langen Fenster mußten nach hinten aufrücken, die 3 Streben auf ge -
nau 2,9 mm gebracht werden; dazu mußten die zwei vorderen erst aufgefüttert werden, und dann wieder:
Messen. feilen, schleifen..... Nun noch mal zurück zum Gepäckraum - Bereich: (Bild 3.):

Etwas irritiert war ich über die Tatsache, daß das Gehäuse des Türspenders in rot-brauner Farbe abgespritzt war -
aber gut, so sieht man halt besser die hier wieder eingesetzten Türen! Und man sieht auch, daß nicht nur die flachen
Türblätter eingeklebt wurden, sondern die kompletten Segmente mit dem Stück des Deckenbereichs - Diese Winkel-
form macht alles wieder hübsch stabil. Aber - es war eine elendige Feilerei und Ausrichterei !!
Nun zu der ersten, neuen Stirnseite aus 1mm - Polystyrol, Bild 4.):

Hier sieht man zunächst mal, daß mehrere Dinge weggestichelt und verschliffen werden mußten, und zwar die Zug-
lauftafel, die Rangierer- Griffstange am Wagen-Ende, sowie die erhabenen seitlichen Umrahmungen der Türen.
Vor dem Heraustrennen der alten Stirnwand ( genau entlang der Formtrennkanten ), wurde ein genau auf
Maß gefertigter Holzklotz in das Gehäuse eingelegt und an den Deckenrändern verklemmt, so bleibt das Breitenmaß
des Wagenkastens auch nach dem Trennen genau erhalten. Es wurde nicht freihändig getrennt ! Für die sichere Füh-
rung der el. Trennsäge wurden noch 2 Hilfswerkzeuge angefertigt ! Die Stirnwand mußte erst gekantet
und stufenweise eingeklebt werden, erst danach wurden die Stirnfenster ausgebohrt, aufgefräst und gefeilt,
gefeilt, gefeilt....Die Lampen sind noch lange nicht fertig! Die originalen Rundungen des Wagen-Endes wurden mit
übernommen, auch für den oberen, angeschrägten Bereich! - Leider hatte ich vergessen, zu den einzelnen Arbeits -
schritten der ersten Stirnwandmontage Fotos anzufertigen - dieser Arbeitsbereich ist recht anspruchsvoll und bedurf-
te einer ganz bestimmten Reihenfolge der Arbeitsschritte, sonst wäre es (zumindest bei mir) nicht gelungen! - Wenn
ich daran denke, werde ich das bei der zweiten Stirnwand nachreichen! Oben im Deckenbereich habe ich sie so befes-
tigt, wie die alte Stirnwand mit Tür angespritzt war. Insgesammt: Recht stabil, trotz des dünnen Materials!
Bild 5.):

Die Frontscheiben sitzen ohne Kleber recht fest in den Öffnungen, sie können ausgewechselt werden, wenn
ich bessere gefunden habe. Da sie die gleiche Größe wie die originalen Seitenfenster haben, hatte ich sie aus übrigen
solchen hergestellt, d.h., die Mittelstrebe der Übersetzfenster herausgeschnitzt und alles verschliffen und poliert -
doch ganz ohne Spuren geht so etwas eben nicht - zumindest stieß ich da an meine Grenzen !! Siehe Bild 6.):

Hier sieht man das besonders, obwohl dieses Bild etwas unscharf ist. Man kann auch gerade noch die winzigen Eck -
profilchen neben den Lampen erahnen, welche der Klebeverbindung Seitenwand/Stirnwand mehr Stabilität geben
und, vor allem, beim Einsetzen der Selben ein zu tiefes Hineinflutschen in den Wagenkasten verhindern. Die waren
bei der Montage Gold wert! So, Das war es erst mal. Wenn die zweite Stirnwand fertig ist, wird alles, was noch an
Ritzen vorhanden ist, verspachtelt, dann geht es ans Lacken - davor habe ich am meisten Bange! Für den Antrieb
des Fahrzeugs werde ich mich an dem bekannten Modell aus dem FAM orientieren. Für die Verbindung des Gehäu-
ses zum Chassis fliegt die nervige Klipsverbindung heraus und wird durch Schrauben ersetzt. Für zusätzliche Detail-
arbeiten am Chassis muß ich noch diverse Fotos am Original machen, und bis das Modell endlich auf der Anlage
fahren kann, werden noch diverse Monate vergehen - es eilt ja nicht! Ach ja, Die beiden RAL-Farben muß ich ja
auch noch in Erfahrung bringen! Weiß da jemand etwas näheres? Creme und Königsblau oder so ? Dach ist silbern.
Schöne Grüße

Wolfgang aus dem Sauerland


Wolfgang aus dem Sauerland


Tesmo-, Ortwein-, Röwa-Sachen,
sind Dinge, die mir Freude machen !

 
Oldtimerfan87
Beiträge: 406
Registriert am: 29.08.2009

zuletzt bearbeitet 30.12.2017 | Top

   

Endlich stressfrei fremdkuppeln. Alle Spuren.
Märklin G 800 FRU Reparatur

Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen