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Problem mit BR23 /3097

#1 von SAH , 28.12.2017 19:59

Guten Abend liebe Forenmitglieder,

vor geraumer Zeit erhielt ich eine BR 23 (Märklin Artikel 3097) mit vereinfachter Steuerung. Im Testlauf lief das Modell immer ruckeliger (ohne Last!) und versagte seinen Dienst schließlich.
Eine Diagnose ergab folgende nicht vorher erkennbare Fehler: alle Treibräder drehten sich auf den Achsen und das zweite Beisatzrad nach dem Läuferritzel ist defekt.
Ich musste alle Treibachsen demontieren, um sie anschliened wieder mit Loctite 648 und der Radsatzpresse von Fohrmann wieder zu montieren. Dies lief erstaunlich gut.
Nun habe ich die Treibräder mit Hilfe des Fohrmannprismas (hoffentlich?) richtig fixiert und die Treibstangen mit den Benzing-Sicherungen wieder montiert. Dabei machte ich bei einer Laufprobe (ohne Zwischenzahnrad) folgende Beobachtung:
drehen ich die Treibräder vorsichtig an den mitlaufenden Treibräder vorne, so ist keine Hemmung vorhanden, versuche ich das selbe mit der einzigen angetrieben Achse (hinterster Treibdradsatz), so habe ich alle halbe Umdrehung eine deutlich Hemmung in beide Richtungen. Da ich das Modell so nicht auf die Teststrecke lassen kann, weiß ich im Augenblick nicht weiter. Was habe ich übersehen?

Das noch fehlende Zahnrad wird erst anschließend wieder eingebaut.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


Stephan-Alexander Heyn
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SAH  
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RE: Problem mit BR23 /3097

#2 von toy-doc , 28.12.2017 20:20

Moin SAH!

Das ist üblicherweise ein Zeichen der Asynchronität der Räder.
Sicher, daß alle Räder beider Seiten wirklich in der richtigen Position stehen?

Momentan werden die beiden vorderen Radsätze von den Kuppelstangen mitgenommen.
Tritt das Problem auch beim Schieben der Lok auf?


Gruß
toy-doc

 
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RE: Problem mit BR23 /3097

#3 von telefonbahner , 28.12.2017 21:16

Hall SAH,
passiert das auch wenn du auf einer Seite die Steuerung entfernst ?
Einfach mal wechselseitig probieren, vielleicht findest du so das Problem.

Gruß Gerd aus Dresden

 
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RE: Problem mit BR23 /3097

#4 von gn800 , 29.12.2017 15:22

Hallo Stephan-Alexander, das Problem tritt auf, wenn man Räder aufzieht und

evtl. Spiel in beide Drehrichtungen zwischen den Achsen nicht berücksichtigt.

Wegen des Antriebs über die Treibstangen ist das bei den 3097 besonders wichtig.

Ich stelle die Räder so ein, dass ALLE Kurbelzapfen einer Seite in der EXAKT gleichen Stellung sind.

Kurbelzapfen sind hier die Gewinde für die Treibstangen- Schrauben in den Radsternen.

Dann müssen die "mitgenommenen" Achsen bei angebauten Treibstangen in beide Drehrichtungen

etwa gleich viel Spiel zueinander haben.

Das Spiel zwischen vorderer und mittlerer Treibachse ist größer als zwischen mittlerer und hinterer.

Notfalls muss man eben solange probieren, bis es "paast".

Das lässt sich natürlich nur bedingt mit dem Prisma machen.

Hier hilft eben nur Erfahrung. Präzises Arbeiten ist ratsam.

Nimmt man Rolltests ohne Bürsten vor, kann man solche Probleme schon frühzeitig erkennen.

Grüße

Johannes


Schrott wird flott - Geht nicht gibt´s nicht. Alles eine Frage des Aufwandes.

 
gn800
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zuletzt bearbeitet 30.01.2018 | Top

RE: Problem mit BR23 /3097 (gelöst)

#5 von SAH , 01.01.2018 19:32

Guten Abend Zusammen,

herzlichen Dank für Eure Antworten!
Ich habe diese der Reihe nach abgearbeitet:
ohne Treibstangen kein Hemmungen, also muss es an der Synchronität liegen. Der Versatz (90°) hat grob optisch gestimmt. Ich habe dann mit dem Klemmbrett alle Treibachsen auf einer Seit in die selbe Richtung ausgerichtet und die Treibstangen montiert (dabei zeigte sich mal wieder, weshalb die Benzing-Sicherung zu ihrem Namen kamen: wenn man nicht aufpasst, macht es "Zing" und weg ist sie. Ich habe diesmal aber vorgebaut und die Montage in einer Kunststoffkasten durchgeführt und somit 100% Rückführquote erreicht (Und damit Murphy ausgetrickst ).
Interessanterweise war nach einer vollständigen Montage (also Motor, Motorschild, Gestänge, Zylinder) keine Hemmung mehr da. Nur im Lauf ruckelte das Modell leicht, aber merklich. Dann habe ich den Fehler, so wie Johannes es schrieb gefunden, natürlich an der vorderen Treibachse, also Gestänge und Zylinder wieder ab und mit zwei Zangen ein Treibrad gerichtet und auf die Toleranz geachtet. Nun läuft das Ganze wieder ohne Ruckeln. Ich bin mal gespannt, ob ich nicht doch irgendwo gepfuscht habe, denn im vorgesehenen Testschema, wird das Modell auf Herz und Nieren geprüft. Wenn es soweit ist, dann werde ich mich wieder melden.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


Stephan-Alexander Heyn
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