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Kehrschleife 6199

#1 von turboralf , 25.12.2017 22:26

Hallo zusammen,

Ist es möglich, eine Kehrschleife alleine durch Stromunterbrecher analog zu bauen, oder benötigt man tatsächlich das Set 6199 von Fleischmann mit den beiden Gleisen?
Ich vermute, dass es zwar möglich ist, aber man dann jedes Mal manuell den Trafo ändern muss an Fahrtrichtung. Evtl. Auch mit diesem Set?

Gruß Ralf

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RE: Kehrschleife 6199

#2 von Skimble , 25.12.2017 22:42

Moin Ralf,

4 Dioden 1N4001, kosten weniger als 50 Cent.
Das man den Trafo "umdrehen muss, ist logisch.
Reinfahren: alte Fahrtrichtung, und beim Rausfahren ist der zug in der anderen Richtung unterwegs.
Wenn man den trafo nicht umdrehen müsste, wäre doch die Fahrtrichtung auf der gesmanten Anlage verdreht...

Viele Grüße

Holger

 
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RE: Kehrschleife 6199

#3 von Charles , 25.12.2017 22:58

Hallo Ralf,

es geht grundsätzlich auch analog, ohne Dioden und ohne Zwangshalt. Die Kehrschleife nach der Einfahrtsweiche isolieren, aus einem zweiten Trafo versorgen und den anderen Trafo wenn der Zug in der Kehrschleife ist, umpolen.Wie bei der Diodenlösung (egal ob 6199 oder selbstgestrickt) bleibt der Nachteil, dass dann eventuelle außerhalb der Kehrschleife fahrende Züge auch die Richtung wechseln. Das Umpolen kann man natürlich auch automatisch per Gleiskontakt vornehmen.


Grüße aus dem Odenwald

Charles

 
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zuletzt bearbeitet 25.12.2017 | Top

RE: Kehrschleife 6199

#4 von turboralf , 25.12.2017 23:59

Ok. Die Dioden sind nicht das Problem. Notfalls auch mit einem extra Trafo. Bei letzterem kann ich normal auf die Dioden verzichten, denke ich.
Andernfalls muss ich irgendwie in der Planung doch auf Hundeknochenbetrieb auf zwei Spuren umsteigen, Bedarf aber mehr Platz.

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RE: Kehrschleife 6199

#5 von rolfuwe , 26.12.2017 10:11

In der Wendeschleife anhalten, da war ein Haltepunkt, Fahrtrichtung u. Weiche umstellen.

Die Stromversorgung der inneren Schiene erfolgte über die Weichenzunge. Die der äußeren Schiene über den Weichenrückmelder.
Hatte ich jahrelang mit H0e Technomodell Weichen auf meiner alten Anlage, bis zur Verlängerung meiner Schmalspurbahn so gemacht. so gemacht.


Gruß aus Dresden, Uwe (Rolf-Uwe)

 
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RE: Kehrschleife 6199

#6 von turboralf , 01.01.2018 19:08

Komme mit der Schaltung nicht ganz mit. Die Gleise sind ja Wechselstrom. Der Anschluss und der Haltebereich ist mir klar, aber das Weichensymbol ist unklar. Da wird ja mit Wechselspannung gearbeitet. Muss ich dann im Halte- oder Übergangsbereich mit einem der Drähte arbeiten und der speist mir dann die Fahrspannung?

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RE: Kehrschleife 6199

#7 von Charles , 03.01.2018 00:36

Hallo,

die Gleise führen Gleichstrom. Die erwähnten Rückmeldekontakte der Herr-Weichen haben aktuelle Fleischmann Weichen aber nicht und auch die Stromversorgung über die Weichenzunge ist bei schweren H0-Fahrzeugen oft kritisch.

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Um noch einmal auf meinen Vorschlag zurückzukommen : Die Lösung mit dem zweiten Trafo funktioniert OHNE Zwangshalt. Das lässt sich übrigens auch mit nur einem Trafo realisieren wenn der in der Kehrschleife angeschlossen ist und über Gleiskontakte die Polarität außerhalb der Kehrschleife automatisch umschaltet. Außerhalb der Kehrschleife stimmt die Fahrtrichtung dann aber nur noch in einer Fahrtrichtung mit der angezeigten Fahrtrichtung am Trafo überein.

http://www.1zu160.net/elektrik/images/kehrschleife3.gif

Vorteil beider Lösungen : Kein Zwangshalt.

Nachteile beider Lösungen : Ein eventuell außerhalb der Kehrschleife fahrender zweiter Zug wechselt zwangsläufig die Fahrtrichtung wenn Zug 1 die Kehrschleife durchfährt.

In der Beziehung haben die Puko-Fahrer es wirklich einfacher.


Grüße aus dem Odenwald

Charles

 
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RE: Kehrschleife 6199

#8 von turboralf , 04.01.2018 17:03

Danke, ja ein 2. Trafo schwebt mir auch vor und die Zeichnung ist auch machbar.
Zu den Schaltkontakten sollten dann vermutlich die 6435 von Fleischmann genommen werden, wo man dann jede Lok mit dem Magneten nachrüsten muss. Wird aber bestimmt noch weitere Lösungen geben, oder?

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