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RE: 50 Jahre BR 38 von Märklin

#51 von Pikologe , 27.12.2017 13:54

Zitat von weichenschmierer im Beitrag #50

Übrigens bekommt die extra keine Ohren! Was glaubst Du, was das für ein
Gesuche war, eine Lok zu finden mit ohne Ohren, mit Wanne und als Kriegslok
mit nur einem Fensterpärchen....



Ja nach meinen Information waren es nur zwei Maschinen, hintereinander...

Eine davon dürfte "die da" sein: http://www.hoeber-cbsv.de/files/themen/n...hr/lok_br44.jpg

Nach Nummer muß ich erst wühlen gehen...


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RE: 50 Jahre BR 38 von Märklin

#52 von weichenschmierer , 27.12.2017 14:18

Ronny ,genau die ists 44 810

 
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RE: 50 Jahre BR 38 von Märklin

#53 von sulka , 27.12.2017 18:29

Hallo,

hier mal ein Bildchen von meiner 2-230F aus der Primex Orient Express Auflage, hier allerdings im Regeldienst ;-)



Märklin hat sich in der Wahl der Zuglok für diesen Express aus Materialnot dem Ausgangsgedanken von Robert Garbe angeschlossen. Die ersten P8 traten mit Windschneidenführerhaus und dem Gattungszeichen S8 an. Wie bereits ausgeführt wurde entsprach die S8 aber nicht den in sie gestellten Erwartungen in Sachen Laufruhe und dauerhafter Endgeschwindigkeit, also wurde sie als P8 eingereiht.
Obwohl Garbe auch bei anderen Baureihen etwas Probleme mit dem Ausbalancieren der Masse auf allen Achsen hatte und die P8 als Schnellzuglok nicht taugte, gelangen ihm doch sehr langlebige und letztlich auf ihre Art erfolgreiche Loktypen. Schließlich wurde die P8 in großer Stückzahl über einen sehr langen Zeitraum hin beschafft und auch beachtlich lange im Betriebsdienst eingesetzt. Die Crux der "scheppen" Preußenloks lag in ihrer Robustheit, Anspruchslosigkeit und der einfachen Bedienung. Es war Praxis bei der KPEV Bahnmitarbeiter aus dem Militär zu gewinnen. Jene waren eher mit Hau-Ruck-Methoden vertraut was die Loks, im Gegensatz zu technischen Leckerbissen à la bay S3/6 oder bad IVh, bestens vertrugen. Desweiteren war bei den großen Stückzahlen ein gewisser Schwund nicht so schmerzlich.

Ich hab die Märklinsche P8 lange nicht sonderlich begehrt. Als ich noch dachte ich sei ein Modellbahner war das archaische Laufwerk schlicht indiskutabel. Dann als es klar war, daß ich immer ein Spielbahner bleiben würde kam eben die SNCF Variante als erste ins Depot. Fahrtechnisch hat sie nie irgendwelche Probleme gemacht (auch nicht vor dem schnell gefahrenen Orient Express ;-). Dann kam die blaue badische, welche in echt gar nicht so kitschig blau ist wie auf geblitzten Fotos. Schließlich noch eine belgische ohne den begehrten & falschen 3-achs Tender der BR 24. Für sie habe ich vorbildnäher einen Piko pr3T16,5 von BR 55 zurecht gefrickelt. Wenigstens aus Frankreich kenne ich ein Bild mit einer P8 und pr3T16,5. Und dann kam noch eine verbastelte ohne Windleitbleche und Kastentender welche ich noch weiter verbastelt habe um eine ganz schwarze 230F daraus zu machen.
Der Wannentender P8, dem "märklin'schen Original" kam dann erst mal eine MoBa-Pause in die Quere. Eigenmtlich ist sie eine sehr schöne Variante der P8, im Modell wie auch in echt, gewöhnungsbedürftig zu anfang vielleicht, die kompakte Lok und der gestreckte Tender.



Mangels Bilder der anderen Versionen nochmals eine Aufnahme der 230F auf den Ruhegleisen des Depots.

Grüsse
klaus


 
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RE: 50 Jahre BR 38 von Märklin

#54 von Wellnessi , 30.12.2017 19:36

Tach auch Geburtstagsgäste,

hier die Eine



Ihr wisst schon - ins BW ....

DB 038 382-8 - war natürlich auch fest. Leider konnte ich den Delta-Decoder nicht rausschmeissen, weil die hat eine beleuchtete offene Feuertür mit LED rot.
Da muss ich mir was einfallen lassen.

Beim machen der 38er-Reihe ist mir aufgefallen, das sie nicht die Wartungsfreundlichste ist. Ist ein wenig "tricky".Vielleicht mach ich bei einer der nächsten mal eine
Arbeitsempfehlung dafür.

Und hier die Andere von heute



Ihr ahnt es schon - aus dem BW und ...

DB 038 772-0 - brauchte nur ein Tröpfchen und dann schnurrten sie Beide aber wieder und nix mit Entgleisen - Ich gebe zu, dass ich der WKB-Gleisbaurotte mal einen Tipp
weitergegeben habe.

Mit freundlichsten Wünschen für 2018.
Wolfgang - der auch gern ein Tröpfchen geniesst


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RE: 50 Jahre BR 38 von Märklin

#55 von Wellnessi , 01.01.2018 19:07

- eigentlich Gestern geschrieben, aber nicht fertig geworden !

Tach auch Ihr 38er-Partygäste,

da steh ich doch bei mir im Garten und "schiess" Insekten ( nicht mein liebster Photostandort ) - und dann DAS !



Eine Litra T der DSB ( 34989 ), was macht die dann hier ? Da muss ich den Meister mal ein Bier ausgeben. Ist ja Sylvester.

Und was sagt er : Ach, die ist mit einem Sonderzug im WKB-Bahnhof. Mit lauter interlektuellen japanischen Touristen, die sich ausnahmsweise mal KEINE Berge ansehen wollen, sondern unser Flachland. Die hat wohl Probleme mit der Lima.
Ich : Was ist das denn ?
Meister : Na, Lichtmashine, für die Lampen. Na, und dann haben sie die halt rübergeschickt.Du weisst ja, ich und die P8 wir sind aber auch sowas von so...

Ich : Und dann ?

M : Tja, dann haben wir halt mal den Deckel abgemacht. Weist ja, ist ja nur eine Schraube.



M: Und dann wars ja klar, so ein moderner Kram drin ! Die kommen ja auf Ideen.Also raus damit. Aber erstmal musste die linke Steuerung weg, ist ja auch nur eine Schraube und eine Mutter. Nebenbei, die linke ist mir auch lieber, die rechte ist ja ein wenig fummelig. Und erstmal das Dingens rausgeklipst.



M: Und dann beherzt rausschneiden.
Aber, du solltet dir überlegen welche Kabel du noch brauchst, kann Mann ja noch mal verkloppen. Und weil der Anker fest war, musste ich erstmal die Bürsten rausnehmen und dann mit einem kleinen Hammer und einem passenden Dorn zärtlich den wieder frei kriegen, sonst kriegste den bei der Lok nicht raus.



M: Wir haben ja Photos gemacht wegen der Bezahlung, aber enige sind wech. Ich glaub unser Azubi hat wohl doch schon ein Bier zuviel. Ist ja Sylvester, soll Mann keiner meckern, immerhin arbeiten wir das hier noch ab.

Ich : Was ist das denn unter dem Fahrwerk ?

M : Das ist ne Reibahle mit Küchenpapier, damit machen wir Bohrungen sauber. Du weisst ja, es fehlen uns ja einige Werkzeuge.
Dann haben wir den Deckel vom Motorgehäuse abgenommen ( zwei Schrauben )



M : Das ist schon so ne Sache, Mann muss die Achse anheben und dann den Deckel vorsichtig nach links drehen und hochziehen, dann kommt Mann da ran.
Nun den Anker rausnehmen die Bohrungen und Ankerachsen reinigen. Bei der Gelegenheit kann Mann mit einem Glas-Faser-Reiniger ( Faber-Castell 30103 ) von den Reinzeichnungsjungs die Ankerfläche saubermachen.Bloss nicht den von unserm grossen Elektronikladen C, da sind die Fasern viel zu hart.



M : Ich nutz ja eine Schraube vom Deckel und die Mutter von der Steuerung, dann fällt das Ding nich auseinander beim rumliegen. Nicht das noch eine Lötung abgeht, die ist echt empfindlich. Und nun kann der bewährte alte Umschalter rein, die sind ja bei uns auf Lager und eigentlich unkaputbar. Auch alle mit so einer Schraube und Mutter gesichert, damit sie uns nicht auseinander fallen. Ist echt nervig, wenn du sie dann wieder zusammensetzen musst. Wenn alles sauber ist kannst du den Kram wieder zusammensetzen und dich ans verlöten machen.. Wichtig ist, dass das Motorschild genauso aussieht wie auf dem Photo. Also Anker rein, Achse anheben, Deckel drauf und nach rechts drehen und rauf damit. Aber, ich sach dir : Zärtlich.

M . Das ist der Plan, nun kannst du loslegen.



Ich : Was sind denn das für komische Sachen noch auf dem Bild und diese merkwürdige Hülse ?

M : Na ja, , den Nussschrauber haben wir dünner geschliffen, damit der Kurbelhebel unter der Mutter von der Steuerung nicht verbiegt und dem Schrauber haben wir einen Magneten verpasst. Dann fallen Schrauben und Unterlegscheiben nicht ab beim ansetzen der Schrauben. Die Hülse ist ein Schrumpfschlauch ist auf Rollen 1,2 mm innen.
Und wenn du den mit einem Feuerzeug heiss machst schrumpft er auf 0,6mm. Spart echt Platz in so einem Gehäuse.



M : Nun kannst du vernünftig die Kabel verlegen und dann den Deckel drauf.



Es waren dann doch zwei ? Bier Und ab nach Hause.

Und dann lief sie schon wieder zurück, die Litra T



Natürlich rückwärts, damit sie gleich die Tuoristen nach Hause bringen Kann.


Und nun ?

Das Jahr ist vorbei, also

Frohes Neues.

Heute habe ich bei mir ein wenig Bahnalltag im Dachgeschoss betrieben und da hörte ich sie schon ...
Knipse leigt ja immer am Fenster.



Die 38 1182 ( 2098.4 MHI ).

Die brauchte aber nur ein Tröpfchen aus meiner Spezialflasche. Aber ...

Beim Fahren auf der WKB gab es eine Überraschung. Ihr Tender mochte einer meiner Bogenweichen nicht und sprang immer raus.Also, Achsmass geprüft und dicke Backen gemacht. Achsmass 14,5mm. Dann dachte ich, mache ich das mal eben und die Backen wurden dicker.
Hier hat von den 38ern noch nie ein Tender zicken gemacht und ich muss zugeben, das ich mich da auch nie darum kümmern musste.
Und dann beim - ich mach die mal kleiner - Mann kann die Achsen nicht rausnehmen. Also Tender auf.





Meine vorsichtigen Versuche die aufzubiegen habe ich aufgegeben - wie kann Mä nur auf solch eine Idee kommen ? Geht nur das Kuststoffgestell kaput. Jetzt schick ich sie erstmal wieder in die OVP.



Das Jahr fängt ja gut an.

Euch allen ein gesundes und glückliches 2018

LG
Wolfgang - der gerade Steve Conte aus Cowboy Bebob hört - vielleicht hilft das ja.

Statement :

Ich zieh mal meinen Hut vor den Menschen, die solche Beiträge schreiben. Es ist nach meinem Empfinden unglaublich aufwändig.

Den "Bombenterror" habe ich überlebt, weil ich z.Z. gerade Boxen ( u.a. JBL - die mit DEN Sicken und Canton ) teste und ich sie um 11.55 mörderlaut gemacht habe und keiner meckern konnte ( hat auch keiner ) welch ein genuss ( ausser 2 JBL wo die Sicken dann rausgeflogen sind )

Wenn Mann das statt in Böllern mal denen geben würde, die es echt gebrauchen können, das hätte was.


Märklinist - Fallerist - Gitarrist - und das gnadenlos Analog ( geht das noch ? ) - FuBa

 
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zuletzt bearbeitet 02.01.2018 | Top

RE: 50 Jahre BR 38 von Märklin

#56 von Nichtraucher , 07.01.2018 19:08

Danke für den schönen Film über die 38!

Hat jemand bemerkt, dass sie bei 8:20 einen Wannentender besaß?

Gruß
Willy

 
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RE: 50 Jahre BR 38 von Märklin

#57 von Nichtraucher , 07.01.2018 22:10

Guten Abend,

habe vorhin den 24er Tender an die 38 gehängt, der Abstand war etwas zu reichlich aber nun passt es. Ist ein wenig dunkel auf der Anlage aber ich muss auch dort dringend an den Staub....
Jetzt brauche ich nur noch eine zweite 38er....Tender egal.

Gruß
Willy







 
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RE: 50 Jahre BR 38 von Märklin

#58 von Jofan 800 , 07.01.2018 22:39

Hallo Willy,

habe gerade erst gesehen, dass auch die ersten Versionen der 3086 von 1973 bis 1978, der grünen belgischen P8, Baureihe 64 der SNCB mit dem 3 achsigen Tender fahren. In grün natürlich. Erst 1978 wurde dann der reguläre alte vierachsige Tender angehängt.

Viele Grüße, Joachim

Jofan 800  
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