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Kleinstanlage „Lindental“

#1 von boehmi59 , 13.11.2017 23:56

Hallo alle zusammen,

nach zwei Jahren Pause und nach der Einrichtung des Kellerraumes steht „Lindental“ endlich wieder. Der Anlagentisch ist seit 2015 fertig (siehe
Einen Tag vor Heiligabend

Es ist noch etwas chaotisch, aber es handelt sich ja noch um eine Stellprobe

Bis zum kommenden Weihnachtsfest werde ich intensiv an der Elektrik herum feilen. Hier vorab einige erste Bilder:

Der überarbeitete Ursprungsgleisplan… Ich überlege noch, ob die Tunnels mit dem kleinen Berg realisiert werden, oder nicht…



Die Landschaftsgestaltung muss noch warten. Eine Auffahrt zu einer gedachten Brückenstrecke für den Pendelverkehr von unten nach oben zu einem 2. Kleinen Bahnhof wird es aber definitiv geben. Die Bahnhofsgleise werden stromlos schaltbar. Das weitere Abstellgleis an vorderen rechten Anlagenkante wird durch ein handgesteuertes Signal bereits jetzt "stromlos" geschaltet, wenn dort ein kurzer Zug steht:































Grüße
Martin

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#2 von michi69 , 14.11.2017 06:52

Moin moin Martin, sieht gut aus . Aber ich würde mir überlegen, den Innenkreis (Fahrkreis) mit den 5120er Radius zu machen. Oder möchtest Du nur mit den kleinen Loks fahren ? Alles andere sieht nicht so schön aus. Größere Loks quälen sich doch schon da durch . Gruß Michi


Sklave meiner Sammelwut

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#3 von boehmi59 , 14.11.2017 10:41

Hallo michi,

wie Du vielleicht noch weißt, ist das ganze Kleinstanlagen-Konzept auf den 5120er-Radius ausgelegt. Die Anlagenplatte passt sonst nicht mehr.

Das Gleisbild hat mir 2015 so sehr gefallen, dass es lange Diskussionen im Thread "Mein kleiner Märklin - Testkreis Grünstein" von Thomas (sumsi) zum Thema Kleinstanlagen gab. Es ging bei diesen Kleinstanlagen vor allem um flexible Transportmöglichkeiten und natürlich um einen problemlosen Aufbau mit platzsparenden aber doch schon recht umfangreichen Zugbetrieb. Ich sprach damals sogar davon, dass dies oft sinnvoll sei, wieder mal in den "Einsteiger-Modus" zu verfallen

Alle (!) Gleispläne der gezeigten Anlagen sind logischerweise aus Platzgründen auf den Industriekreis ausgelegt. Auch dazu gab's Diskussionen um die Nachteile. Aber auch um die Vorteile !

Darum habe ich mich damals entschieden, genau so eine Anlage zu bauen . Der 5120er-Radius gehört zum Konzept ! Er wird nicht geändert... Überdies funktioniert die Anlage sehr zuverlässig. Vor 2 Jahren war "Lindental" bereits zur Probe aufgebaut. Alle (!) Loks fahren darauf problemlos

Bei größeren Loks ist es nur optisch nicht so ideal... Fahrtechnisch aber tadellos. Selbst mein Kroko fährt störungsfrei darauf Endlos-Runden !

Der Ursprungsgleisplan stammt übrigens vom "Alte MoBa-Forum-Freund" Gerhard, der damals sehr rege war und tolle Gleispläne hier präsentiert und uns jedes mal damit sehr geholfen hat ! Gerhard hat sich ganz plötzlich seit Frühsommer 2016 hier nicht mehr gemeldet hat Wahrscheinlich irgendwas gesundheitliches oder gar schlimmeres...

Gruß
Martin

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#4 von maeflex , 14.11.2017 10:54

Hallo Martin,
mir gefaellt deine Anlage sehr gut.
Man muss meiner Meinung nach in kleine Anlagen bei der Planung und Gestaltung mindestens
genau soviel "Hirnschmalz" investieren wie in eine Grossanlage.

Fuer einen guten Bekannten soll ich auch eine Kleinanlage ( ca. 205 cm x 94 cm; Maerklin 1951-55) bauen.
Sobald er das Material zusammengetragen hat, soll es losgehen.

Die ersten Plaene habe ich schon entworfen: gar nicht so einfach .


Gruss
Roland

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#5 von Rumpelbahner , 14.11.2017 11:07

Moin,

In der „Off-Topic-Plauderecke“ kannst Du seit einigen Monaten lesen das Gerhard leider verstorben ist.

Gruß ... Thomas

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#6 von boehmi59 , 14.11.2017 11:21

Hallo Roland,

ja Eine platzsparende und trotzdem betriebstechnisch interessante Anlage muss ganz schön durchdacht sein. Logischerweise stößt man sehr schnell auf planerische Grenzen und Kompromisse.

Es ging vor 2 Jahren darum, wirklich Kleinstanlagen zu planen. "Lindental" hat nach dem Gleisplan von Gerhard nur 1,35 m x 0,85 m !

Ich entschied mich dann neben einem kleinen Fahrkreis anstelle mit ursprünglicher Ausweichstrecke mit 5100 - Gleisen für die zweite Fahrstrecke als Pendelstrecke... Vorstellbar: Ein Triebwagen oder ein kurzer Nahverkehrspersonenzug mit max. zwei Wagen.

Grüße
Martin

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#7 von boehmi59 , 14.11.2017 11:23

Hallo Thomas,
danke für den Hinweis.

Gruß
Martin

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#8 von Puko55 , 14.11.2017 12:26

Hallo zusammen,

Zitat von maeflex im Beitrag #4


Man muss meiner Meinung nach in kleine Anlagen bei der Planung und Gestaltung mindestens
genau soviel "Hirnschmalz" investieren wie in eine Grossanlage.




Genau so sehe ich das auch. Klein ist nicht einfach, aber um so reizvoller, wenn man man es dann schafft, auf kleiner Fläche ein vernünftiges Betriebskonzept (gerne auch: Spielkonzept) hinzubekommen. Deshalb finde ich es gar nicht mehr so schlimm, dass mir meine aktuelle Wohnsituation nur gerade mal Platz für 1,8 m2 lässt, was im Vergleich zu "Lindenthal" ja schon fast viel ist...

Die Abwandlung von "Lindenthal" mit Pendelstrecke finde ich eine prima Idee. Bei so kleinen Anlagen kann man ja eigentlich nur im Kreis rumfahren, und so bringt eine Pendelstrecke schon eine schöne Abwechslung.

Viele Grüße
Dieter

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#9 von boehmi59 , 14.11.2017 12:46

Hallo Dieter,

man kann "pendeln" und rangieren

Ich plane noch eine größere Anlage, Aber auch nicht zu groß ! Der Raum lässt noch eine Anlage von etwa 2,60 m Länge zu. Es ist auch Platz da für einen Bau über Eck... Diese war vor "Lindental" eigentlich mein Hauptziel. Sogar Rahmenteile sind dafür schon lange fertig. Nur bin ich mir noch nicht sicher, wie ich die baue. Ich plane laufend das Konzept um, weil ich den Raum nicht komplett zu bauen will. Ich denke da an meine Frau oder meinen Sohn, die den "Mist" "nach mir" abbauen und verkaufen müssen... Nein.. Noch nicht !!!!

"Lindental" kam mir jedenfalls 2015 "in die Quere", was sich als sehr reizvoller Plan mit sehr günstigen Maßen erwiesen hat.

Schraubt man die Holzbeine ab, kann man die Anlage fast schon "unterm Arm" tragen...

Gruß
Martin

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#10 von Puko55 , 14.11.2017 13:22

Na loggisch, Martin,

Rangieren gehört auch dazu! Es ist schon faszinierend, welche Möglichkeiten so kleine Anlagen bieten können. Ich für meinen Teil habe mich ganz und gar von Träumen über eine große Anlage verabschiedet. Und da mir der Platz fehlt, kann ich im Gegensatz zu Dir auch nicht mehr als eine Anlage in Angriff nehmen. Ist aber auch ganz gut so. Bei mir geht es nicht so schnell vorwärts wie bei Dir und anderen hier, und so hat diese eine Anlage bessere Chancen fertig zu werden, als wenn daneben noch eine weitere stünde. Aber eine Sache schwebt mir dann doch noch vor, eines Tages (im Klartext: wenn ich in dreieinhalb Jahren in Rente gehe): Eine städtische Situation auf möglichst kleiner Fläche (Ausschnitt eines Bahnhofs oder Vorortbahnhofs), aber nicht als Diorama, sondern schon so, dass Betrieb mit Hauptbahnzügen möglich ist. Auch wenn ich dabei auf das Rangieren weitgehend verzichten würde, kommen diese Ideen sicherlich der Quadratur des Kreises nahe, ich weiß. Aber ich habe ja noch ein bißchen Zeit bis dahin...

Und was das "nach mir" anbetrifft: Ich habe ja die Hoffnung, dass der "Krempel" in der Familie bleibt. Meine ältere Tochter hatte auch immer Spaß daran, und meine Enkelin werde ich auch dafür zu begeistern versuchen (ist im Moment mit anderhalb noch zu klein dafür, außerdem muss Opa ja auch erst einmal einen fahren lassen können - und soweit ist es noch nicht bei meiner neuen Anlage).

Viele Grüße
Dieter

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#11 von telefonbahner , 14.11.2017 13:31

.
Hallo Martin,
so eine Minianlage hat auch den Vorteil das man in einem überschaubaren Zeitfenster betriebsbereit ist.
Dies ist der Hauptgrund für meine Abkehr vom Großanlagenprojekt.
Zur Zeit ist alles so konzipiert das es durchs Fenster in einen Container entsorgt werden kann.

Gruß Gerd aus Dresden

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#12 von metallmania , 14.11.2017 13:31

Hallo Martin,

das Anlagenkonzept ist sehr gut, ne Pendelstrecke mit dem Fahrgerät Märklin # 6600 sehr reizvoll;
technisch antiquierter geht es noch mit Schaltgleisstücken, Universalfernschalter und Fallers Aufenthaltsschalter.

Aaber, die Häuser sind zum Glück erst mal probeweise hingestellt.
Der Bahnhof hat wohl keinen Fahrdienstleiter- (Stellwerks-) Raum. Also muss ein separates Gebäude her, hier Fallers # 122.
Der Fahrdienstleiter muss aber Sicht auf alle Weichen des Bahnhofsbereichs haben, so dass Bahnhofsgebäude und Stellwerk zu tauschen sind.

Bei der Kleinheit dieser Anlage finde ich das Stellwerk optisch überdimensioniert, den Bahnhof mit Fragezeichen.
Besser wäre hier der alte Zeven # 93 oder der Holzhausen # 96.
Konstruktive Kritik von mir, keine Bevormundung.
Jeder baut auf, wie es ihm gefällt.

Die Bilder deiner Projekte schau ich mir gerne an. Welche Kamera nutzt Du für die Nahaufnahmen?


Gruß
Werner

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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#13 von telefonbahner , 14.11.2017 14:24

Hallo zusammen,
hinter der kleinen gelben Lok steht doch noch ein Stellwerk was für die 3 Weichen im Bahnhof völlig genügt.
Das größere Stellwerk würde ich gar nicht auf diese kleine Anlage setzen, wenns aber unbedingt mitspielen soll:
Wenn der Platz dort zwischen den Gleisen reicht das größere Stellwerk dorthin setzen und das kleinere hinten an den Bahnübergang als Blockstelle mit Bahnübergangsposten versetzen.
Beim Vorbild wären die Weichen vermutlich ortsbedient und mit Schlüsseln gesichert, da gäbe es überhaupt kein Stellwerk aber welcher Modellbahner will da schon drauf verzichten...

Gruß Gerd aus Dresden
(..der keine Ahnung hat was wirklich unbedingt auf eine Märklinanlage gehört )

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#14 von boehmi59 , 14.11.2017 15:00

Zitat von metallmania im Beitrag #12
Hallo Martin,

Aaber, die Häuser sind zum Glück erst mal probeweise hingestellt.
Der Bahnhof hat wohl keinen Fahrdienstleiter- (Stellwerks-) Raum. Also muss ein separates Gebäude her, hier Fallers # 122.
Der Fahrdienstleiter muss aber Sicht auf alle Weichen des Bahnhofsbereichs haben, so dass Bahnhofsgebäude und Stellwerk zu tauschen sind.

Welche Kamera nutzt Du für die Nahaufnahmen?


Es ist eine Sony Cybershot xxx ? Ca. 7 Jahre alt... Ich schau mal nachher drauf. War auch nicht so ganz billig. Sie hat Vor- und Nachteile. Bei richtigem Licht macht sie aber ganz gute Nahaufnahmen. Und hat mich bisher noch nicht im Stich gelassen.

Thema "tauschen": Das Konzept "Lindental" ist auch und gerade aufgrund dieses Bahnhofs entstanden. Genau wie das Stellwerk: Mein Kindertraum ! Also unumstößlich. Und: Es ist ja ein TAUSCHBAHNHOF

Ich habe noch zwei weitere Faller-Bahnhöfe dafür, die später je nach Lust und Laune das Anlagenbild verändern werden.
1. Den Bahnhof Faller B 103 (Schönblick) in einer sehr schönen nostalgischen Ausführung mit Figuren und Massebäumchen draufgeklebt
2. Faller B 115 (Neukirch)

Auch habe ich speziell für "Lindental", das dann nicht mehr "Lindental" sondern "Schönblick" oder "Neukirch" heißt, weitere etwas kleinere klassische "Tauschstellwerke". Bahnhof und Stellwerk werden also nicht fixiert und bleiben jederzeit abnehmbar.

Aber:

Ich probiere mal heute Abend Deinen Vorschlag, das Stellwerk woanders zu postieren

Grüße
Martin

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#15 von boehmi59 , 14.11.2017 15:12

Zitat von Puko55 im Beitrag #10
Na loggisch, Martin,

Aber eine Sache schwebt mir dann doch noch vor, eines Tages (im Klartext: wenn ich in dreieinhalb Jahren in Rente gehe): Eine städtische Situation auf möglichst kleiner Fläche (Ausschnitt eines Bahnhofs oder Vorortbahnhofs), aber nicht als Diorama, sondern schon so, dass Betrieb mit Hauptbahnzügen möglich ist. Auch wenn ich dabei auf das Rangieren weitgehend verzichten würde, kommen diese Ideen sicherlich der Quadratur des Kreises nahe, ich weiß. Aber ich habe ja noch ein bißchen Zeit bis dahin...

Viele Grüße
Dieter




Sieh Dir mal das an ! Vor allem auch die Bildergallerie (11 Fotos). Abgesehen vom Winterthema (ich mag zwar Winter sehr, aber nicht auf der MoBa) ist das eine sagenhaft gestaltete Anlage !

https://tischbahn.de/weitere-tischbahnen/anlage-hr-m-aus-u/

Gruß
Martin

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#16 von Puko55 , 14.11.2017 16:49

Hallo Martin,

Zitat von boehmi59 im Beitrag #15
Zitat von Puko55 im Beitrag #10
Na loggisch, Martin,

Aber eine Sache schwebt mir dann doch noch vor, eines Tages (im Klartext: wenn ich in dreieinhalb Jahren in Rente gehe): Eine städtische Situation auf möglichst kleiner Fläche (Ausschnitt eines Bahnhofs oder Vorortbahnhofs), aber nicht als Diorama, sondern schon so, dass Betrieb mit Hauptbahnzügen möglich ist. Auch wenn ich dabei auf das Rangieren weitgehend verzichten würde, kommen diese Ideen sicherlich der Quadratur des Kreises nahe, ich weiß. Aber ich habe ja noch ein bißchen Zeit bis dahin...

Viele Grüße
Dieter




Sieh Dir mal das an ! Vor allem auch die Bildergallerie (11 Fotos). Abgesehen vom Winterthema (ich mag zwar Winter sehr, aber nicht auf der MoBa) ist das eine sagenhaft gestaltete Anlage !

https://tischbahn.de/weitere-tischbahnen/anlage-hr-m-aus-u/




das ist exakt die Anlage, die mir schon seit einigen Jahren durch den Kopf schwirrt, und deren Bilder ich mir von Zeit zu Zeit immer wieder anschauen muss!!! Super gestaltet, einfach wunderschön.
Nachteil: Aufgrund der kurzen Bahnsteiggleise und der 5120er Gleise in den Gleisbögen an beiden Enden der Anlage sind die tatsächlich fahrenden Züge auf Nebenbahnmaterial beschränkt. Da ich aber auch längere Hauptbahnzüge fahren lassen möchte ("Lok plus fünf 24cm-Blechwagen" würde mich glücklich machen), müsste man das Konzept erweitern. Aber in diese Richtung soll es gehen, auf jeden Fall - wenn ich dann in Rente bin.

Viele Grüße
Dieter

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#17 von metallmania , 14.11.2017 17:59

Hallo Martin,

nur zu beim umstellen, als "alter" Eisenbahner war ich 1974 auf dem alten Stellwerk Bad Münster am Stein (Bauart Jüdel 1910) eingesetzt und hatte alle Weichen und Signale im Blick; zeitweise sogar einen Weichenwärter dabei sowie 4 weitere abhängige Stellwerke.

In Bad Münster verzweigt sich die Nahebahn nach Saarbrücken und die Alsenzbahn nach Kaiserslautern.
Bis 1961 zweigte noch dierechts-nahische Bahnlinie ins Glantal ab, die bei Staudernheim Richtung Meisenheim/LAuterecken ging.
Nach deren Rückbau mußten die Züge in Staudernheim Kopf machen, um ins Glantal zu gelangen. Dort ist heute die Draisinenbahn Lauterecken-Staudernheim zuhause.

Die Münsterer Gleisanlage war mal Thema in der MIBA, die Hefte muss ich mal suchen.


Gruß
Werner

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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#18 von boehmi59 , 14.11.2017 20:42

Hallo Dieter,

warte nicht zu lange... Wenn's D-Züge werden sollen, braucht Du schon etwas Platz. Dein Wunsch klang so, als sollte es auch was kleineres werden. Da muss man Kompromisse machen. Immerhin kann man auf den angedeuteten Bahnhofsgleisen D-Züge abstellen. Ein Gleis ist ja mit der "8" verbunden, so dass man immerhin mit Rangieren die Züge auf dem Hauptkreis wechseln kann. Jedenfalls ist dieses stadttypische Bahnhofs-Diorama schon eine Überlegung wert

Gruß
Martin

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#19 von boehmi59 , 14.11.2017 21:05

Hallo Werner,

klingt sehr interessant ! Wenn Du bei der echten Bahn warst, dann hast Du natürlich einen ganz anderen Blickwinkel auf das Ganze...

Dennoch muss ich auf "Lindental" auf allzu realistische Nachbildungen verzichten. Soll ja auch eher eine Spielanlage werden. Nach langem hin und her bin ich eben aus dem Keller gekommen Und habe entschieden, das Stellwerk da stehen zu lassen. Fiktiv hat ja das Personal von da oben einen weiten Blick über das kleine beschauliche "Lindental"... Und optisch passt es da am besten in die Gesamtszenerie

Beim Vertauschen der Gebäude stimmt immer irgendwo was nicht Das spätere Ensemble "Gasthof / Landstraße / Kiosk / Post / alte Märklin-Straßenlampe" leidet, wenn das Stellwerk da vorne links steht... Es stünde auch zu nahe am Kiosk. Und das ist wiederum völlig konträr zu meiner Begrünung. Ich könnte auch auf das (wirklich etwas zu große !) Stellwerk ganz verzichten. Aber es passt zum alten Fallerbahnhof wie die Faust auf's Auge. Für meinen Geschmack kann man da einen Kompromiss machen. Die spätere Begrünung und die Details werden dafür zum Ausgleich etwas realistischer.







Die Kamera ist übrigens eine Sony Cybershot DSC-W170... Ein älteres Modell... Machte damals aber in dieser Preiskategorie die besten MoBa-Bilder. Richtiges Licht natürlich vorausgesetzt... Ich hatte schon den Vorgänger vor vielen Jahren. Auf die Kamera kam ich, weil ich mehrere zum Testen hatte... Meine jüngere Schwester gab mir dann den Vorgänger der DSC-W170. Die war klasse... Vor sieben Jahren habe ich diese DSC-W 170 günstig gekauft im Auslauf. Hat nur 10.1 MegaPixel. Aber darauf kommt es nicht an. Die Optik (Carl Zeiss) und der verbaute Sensor sind entscheidend für gute Nahaufnahmen. Nicht unbedingt die Anzahl der Pixel. Wie immer ist nicht alles neue besser...

In der Werbung werden wir erschlagen mit immer gigantischeren Pixelwerten, gerade bei Smartphones (Fotografieren wie ein Profi )... Und das bei Linsen, die kleiner als Stecknadelköpfe sind. Aber Kaufargument ist nicht die Optik, auf die es ankommt, sondern immer: Hauptsache Mega-Hyper-Super-Pixel... Alles Quatsch...

Gruß
Martin

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#20 von Pogo1104 , 14.11.2017 21:51

Hallo Martin

schön zu sehen, daß es jetzt bei dir losgeht


Deine letzten Bilder gefallen mir, da durch den Hintergrund eine schöne Tiefenwirkung in die Bilder kommt.


Habe den den Hintergrund Löwensteiner Berge auch

Werde deinen Tröt auf jeden Fall weiter gerne besuchen.

Gruß Andreas







Modellbahn-Impressionen - Eine Modellbahnanlage entsteht

Neues Projekt: 1 Modellbahnzug durchfährt 100 Bahnhöfe
Früher ... Bilder von einer längst vergangenen Zeit ...
Modellbahn-Besuch
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#21 von Power , 14.11.2017 22:01

Hallo Freunde ,ja die Löwensteiner Berge das waren noch Zeiten

Ralf

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#22 von metallmania , 14.11.2017 23:30

Ja Martin,

da ist man zuerst Spielbahner so bis 18 und es folgt das Dasein bei der realen Bahn in 1:1.
Und schon ists aus, der Blick wird zwangsläufig ein anderer.
Deine Bestückung mit Häusern hab ich intensiv betrachtet; auf der kleinen Fläche ist es sehr schwer, es anders zu stellen. Das Stellwerk paßt tatsächlich nur in den Hintergrund, vorne würde es die Umgebung erschlagen.
Den Lindental hatten wir von 1966 bis 1972 als Stadtbahnhof mit den 901er Faller-Stadthäusern und beim Neubau 1972 auch wieder als 4-gleisigen Bahnhof.
Einen größeren hatten wir nicht, keinen # 112 Schauinsland, keinen # 113 Cortina und keinen # 111 Neustadt.
Auf so einer kleinen Fläche hab ich Lindental noch nicht gesehen. Aber der seitlich angeordnete Kopfbahnhof hat was, auch wenn die Gleise kurz sind.

Baugleich mit dem 122 ist ja das Reiterstellwerk # 124, zumindest die Stellwerksetage. Da ist der Baukörper natürlich nicht so massiv.









Ich freu mich auf weitere Fortschritte von Dir.


Gruß
Werner

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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#23 von boehmi59 , 15.11.2017 09:58

Zitat von Pogo1104 im Beitrag #20
Hallo Martin

schön zu sehen, daß es jetzt bei dir losgeht


Deine letzten Bilder gefallen mir, da durch den Hintergrund eine schöne Tiefenwirkung in die Bilder kommt.


Habe den den Hintergrund Löwensteiner Berge auch

Werde deinen Tröt auf jeden Fall weiter gerne besuchen.

Gruß Andreas

]


Ich muss es ja nicht wiederholen Deine Bilder sind wie immer eine Augenweide, weil sie so wunderschön die nostalgische alte MoBa wiedergeben und dennoch irgendwie lebensecht rüberkommen.

Auch das ist mein Ziel für Lindental. Eigentlich wollte ich ja so eine Kleinstanlage nie bauen. Angesteckt wurde ich, wie gesagt, durch den Beitrag aus 2015 "Grünstein" und durch den leider verstorbenen Gerhard.

Auf so einer kleinen Anlage mit M-Gleisen passen halt nach meiner Auffassung auch nur Häuser drauf, die zu einer auf "alt" getrimmten Anlage gehören. Und da die Stellflächen klein sind, werden sie halt so dahingestellt, wie es früher auf einer kleinen Spielbahn war.
Anders will ich es auch gar nicht

@Werner:

Wie Du schon feststellst: Das Stellwerk erschlägt... Aber es gehört irgendwie dazu
Von so einer extrem kleinen Anlage kann man jetzt auch nicht erwarten, finde ich, dass sie wie eine große in allen Punkten realistisch ist. Im Gegenteil... Das war / ist ja das Ziel, dass die Anlage eher ein Spielkreis wird... Geht ja bei 1,35 m x 0,80 m gar nicht anders.

Gleichwohl gibt es im Ansatz dann schon Zugeständnisse. So wird die Begrünung etwas zeitgemäßer und realistischer. Sagen wir so im Stil der 80er / 90er... Solche Gestaltung mag ich am liebsten. Die Anpflanzungen, Bäume usw., die alle von Heki und Noch sind, werden die für die Anlage recht klobigen Häuser kaschieren. Und später, wenn man dann Detailfotos sieht, wird der Betrachter den Eindruck haben, als würde es ich um eine große Anlage handeln.

Grüße
Martin

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#24 von Puko55 , 15.11.2017 11:12

Hallo Martin,


Zitat von boehmi59 im Beitrag #18
Hallo Dieter,

warte nicht zu lange... Wenn's D-Züge werden sollen, braucht Du schon etwas Platz. Dein Wunsch klang so, als sollte es auch was kleineres werden. Da muss man Kompromisse machen. Immerhin kann man auf den angedeuteten Bahnhofsgleisen D-Züge abstellen. Ein Gleis ist ja mit der "8" verbunden, so dass man immerhin mit Rangieren die Züge auf dem Hauptkreis wechseln kann. Jedenfalls ist dieses stadttypische Bahnhofs-Diorama schon eine Überlegung wert

Gruß
Martin


statistisch gesehen habe ich noch 15 Jahre, minus 3,5 bis zur Rente - mmh, das könnte am Ende ja tatsächlich eng werden...
Aber ich bleibe, auch wenn jetzt erst einmal eine andere Anlage in der Mache ist, gedanklich an der Stadtanlage dran. Die "8" ist auf jeden Fall ein Element, das mir gut gefällt. Vielleicht muss das Ganze dann einfach nur ein bißchen gestreckt werden. Es muss ja keine Kleinstanlage wie "Lindental" werden (man bemerke, dass ich gerafft habe, dass Lindental ohne "h" nach dem "t" geschrieben wird. So alt, und doch noch lernfähig - vielleicht habe ich ja doch noch mehr als 15 Jahre? )

Viele Grüße
Dieter

 
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RE: Kleinstanlage „Lindental“

#25 von Pikologe , 15.11.2017 11:56

Zitat von boehmi59 im Beitrag #1








Hallo,

ich kenne mich mit der Gleisgeometrie im System nicht aus, aber läßt sich im Bahnhof zwischen dem Pendelgleis und dem Kreis ein Kreuzungsgleis einbauen? Eine Weiche da wo BÜ1 steht und auf der anderen Seite auch eine. Das Pendelgleis dann mit einer Weichenverbindung anhängen. Den Engländer weglassen und nur ein Ladegleis in den Kreis mit anschließen.
Ebenso geht ein so großes Stationsgebäude sehr "in die Landschaft", ist da ein kleineres nicht stimmiger? Den Tunnel würde ich nach "rechts hinten", neben BÜ 2 verlegen um den Tunnelberg für einen kleinen Haltepunkt für den Pendelzug zu nutzen. Da kannste dann richtigen Steilstreckenbetrieb a la Eibenstock oder Boppard mit Lok und 2 Wagen machen, während im Kreis zwei Züge abwechselnd fahren können. Einer davon könnte ein Güterzug sein, der immermal rangiert...

http://static.panoramio.com/photos/large/718129.jpg
(Hier schiebt die 94.19-21 ihren Zug nach Eibenstock oberer Bahnhof)

http://www.hunsrueckbahn.info/21.Steilst...z_Boppard.html#
(Hier fuhren 94.5-18 /82er, V100.23 und Triebwagen)

Grüße vom Pikologen


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