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Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#1 von Weltenbummler , 02.11.2017 08:13

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit diverse Kunststoffgehäuse von Märklin Loks zu entlacken.
Metallgehäuse habe ich in Aceton oder Nitro gebadet und damit keine Probleme gehabt. Aber bei den Kunststoffgehäusen traue ich mich das nicht, da ich befürchte dass diese Verformungen erleiden.
Hat von euch schon mal jemand so etwas gemacht?
Für Infos und Tipps wäre ich euch sehr dankbar.


Liebe Grüße aus Berlin
Thomas, einer vom MIST 1


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RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#2 von H0martin , 02.11.2017 08:59

bade die Teile in Mellerud Kunststoffreiniger, gibts im Baumarkt. Habe damit gute Erfahrungen mit Siku Plastik etc gemacht.

Beste Grüße Martin, ebenfalls Berlin


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zuletzt bearbeitet 02.11.2017 | Top

RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#3 von Gleis3601 , 02.11.2017 10:11

Hallo Thomas ,

das du eine KS Lokhaube entlacken möchtest wissen wir jetzt , aber aus welcher Zeit stammt diese Haube ? Das ist nicht so unwichtig , da es ja auch um die verwendete Farbe geht.


Gruß
Andreas

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RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#4 von Weltenbummler , 02.11.2017 18:35

Boah ej Andreas,
Fragen über Fragen

Sicher ist momentan ein Gehäuse 3080, aus den 70er Jahren, ein 3016/ 4018 Gespann aus den 6oer Jahren und je ein Gehäuse einer 120, sowie einer 151 (3057) aus den 80/90er Jahren.


Liebe Grüße aus Berlin
Thomas, einer vom MIST 1


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RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#5 von Jogi71 , 02.11.2017 19:50

Hallo, einige Kollegen aus einem Rennbahnforum legen ihre Karosse in einen Gefrierbeutel mit Backofenreiniger. Verschließen und ein paar Tage einwirken lassen, danach sollte das meiste abgehen. Zumindest funktioniert es bei den alten Carrera Karosserien aus den 70/80 igern. Danach gut mit klarem Wasser abspülen.
In wie weit das der Kunststoff der Märklin Loks verträgt weiß ich nicht. Hier wäre es angebracht an einem Schrottgehäuse vorher zu testen.
Ich selber habe es noch nie ausprobiert von daher ohne Gewähr :-)

Gruß Jörg


 
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RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#6 von 1borna , 02.11.2017 20:37

Seit Jahrzehnten entferne ich die Farbe von einem Modell mit einem Bremsöl, das weder Kunststoff noch Metall verbiegt. Wie spät ist es gerade mal ein paar Minuten lang, damit die Farbe anfängt abzufallen, bin ich doch gut mit warmem Wasser gewaschen.


Dies ist eine Metalllokomotive, aber der Kunststoff ist gut, ich benutze Standard-Bremsöl Dot 4


 
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RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#7 von reinerich , 03.11.2017 00:25

Hallo zusammen,

entlacken von Kunststoff ist immer mit Risiko verbundeb.

Bremsflüssigkeit DOT4 kann funktionieren.
Bei mir waren von drei Niederbordwagen (alle gleichzeitig im gleichen Bad)) zwei nach kürzester Zeit verzogen. Der dritte nicht.

Verdünnung hat bei mehreren Tendern funktioniert, bei einem 23er Tender nicht.

Sandstrahlen mit "Natriumhydrogencarbonat" funktioniert sehr gut.
Die Oberfläche wird leicht rauh, klann aber mit 0000 Stahlwolle nachpoliert werden.
Ist bei Neulackierung aber nicht unbedingt nötig.

Ultraschallbad dauert seeeeeehr lange.
Also immer wieder einschalten und den Abrieb auf dem Boden des Behälters anschauen.
GGf. einen Kunststoffreiniger oder Spülmittel hinzufügen.
Immer mal mit Zahnbürste nacharbeiten.
Das ist eine sehr schonende aber zeitraubende Arbeit.

Das Gehäuse in einen geschlossenen Behälter auf Klötze o.ä. legen.
Den Boden des Behälters mit Nitro-Verdünnung auffüllen, ohne dass das Gehäuse damit in Berührung kommt.
Mehrere Tage den Dunst des Verdünners einwirken lassen.
Angeblich löst sich dann der Lack.
Habe ich selbst noch nicht ausprobiert, wurde aber schon mal im Forum empfohlen.
>>>>>>> Daher Vorsicht!!!<<<

Wenn der Lack schon abblättert nehme ich zuerst die Zahnbürste.
Danach sehr lange im Uktraschalllbad.
Was dann noch übrig bleibt wird mit Natrium... ((Backsoda... s.o.) gestrahlt.
Ist eine ziemliche Sauerei, aber ungiftig und funktioniert gut.

Mit dem Material lassen sich auch Schadstellen strahlen, anschließend mit Stahlwolle (4 mal 0) beipolieren und vorsichtig mit Airbrush nachlackieren.

Den Übergang kann man wieder beipolieren.
Ein gutes Mittel sind die "Schmutzradierschwämme".
Die gibt es gelegentlich bei ALDI.

Jetzt kriege ich bestimmt wieder was auf die Birne!

Trotz alledem:

Viel Erfolg - Versuch macht kluch

Reiner


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RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#8 von Gleis3601 , 03.11.2017 07:15

Hallo Thomas ,

du hast eine PN


Gruß
Andreas

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RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#9 von koef2 , 03.11.2017 18:43

HAllo zusammen,

Nö Reiner, Du kriegst nix auf die Birnen . Ich darf ja deine Lackierergebnisse immer wieder bewundern .

Schöen Aufstellung der Möglichkeiten. Danke schön.

Viele Grüße
Kai
Koef2


 
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RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#10 von czfrosch , 07.11.2017 21:00

Zu Beitrag #8:
schade, das jetzt die Details per PN diskutiert werden.
Soll wohl die Allgemeinheit nicht erfahren.
KLG
Wolfgang


 
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zuletzt bearbeitet 07.11.2017 | Top

RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#11 von Gleis3601 , 08.11.2017 06:43

Zitat von czfrosch im Beitrag #10
Zu Beitrag #8:
schade, das jetzt die Details per PN diskutiert werden.
Soll wohl die Allgemeinheit nicht erfahren.
KLG
Wolfgang


Hallo Wolfgang ,
da wird nichts weiter via PN diskutiert.
Vermutlich haben die Leute keine weiteren Vorschläge...das Thema wurde meiner Erinnerung nach auch schon min. einmal hier im Forum besprochen.


Gruß
Andreas

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RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#12 von koef2 , 08.11.2017 17:13

HAllo zusammen,

ja, zum Beispiel auch hier Suche Gefäß zum Farbablösen. besprochen.

UNd für Tinplate auch irgendwo.

Viele Grüße
KAi
Koef2


 
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RE: Entlacken von Kunststoffgehäusen, Tipps gesucht

#13 von antenna , 08.11.2017 17:50

Hallo zusammen,

per Suche findet man hier (oder wars bei Herrn Stumm?) einiges zum Thema. Ich selbst habe es einmal erfolgreich durchgeführt, aber das ist weder repräsentativ noch wissenschaftlich fundiert. Ein Risiko bleibt, da man nicht in den Kunststoff hineinschauen kann. Wenn man mit Chemie arbeitet ist es das Beste, einen Klecks auf die Innenseite des Gehäuses zu machen und es einige Zeit zu beobachten, ob der KS angelöst wird. Langzeitschäden wie Versprödung sollte man halt auch einkalkulieren.

Zum Nachlesen auf Seite 12 meines Threads in der Signatur.

Gruß,
Axel


Graswüstingen


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