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Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von 1960

#1 von *3029* , 26.07.2017 01:05

* Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von/ab 1960 *

Hallo zusammen,

in den ersten Startsets ab 1960 befand sich ein Batteriekasten (0701 DM 5,00) als Fahrregler.
Aber es gab für DM 16,00 auch einen Trafo, der allerdings nur 8 Volt Gleichstrom abgab.
Diese Spannung war für die frühen Motore ausreichend.

Diesen Trafo konnte ich inzwischen erwerben:




Obwohl ich auf breiter Front in vielen Spuren unterwegs bin
merke ich immer wieder, dass mir Arnold rapido, besonders die frühen Sachen,
viel bedeuten ...

Viele Grüsse

Hermann


 
*3029*
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RE: Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von 1960

#2 von Eisenbahn-Manufaktur , 26.07.2017 12:32

Hallo Hermann, vor nicht allzu langer Zeit habe ich genau einen solchen Trafo, sogar im Original-Karton, hier im Forum angeboten. Keiner wollte ihn haben


Weißblech - der Stoff, aus dem die Träume sind!

Klaus

 
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RE: Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von 1960

#3 von *3029* , 26.07.2017 12:47

Hallo Klaus,

schade, das habe ich leider nicht gesehen.

Viele Grüsse

Hermann


 
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RE: Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von 1960

#4 von united.trash , 27.07.2017 07:38

Hallo Hermann,

ganz Deiner Meinung und übrigens ein schöner Fang, der Trafo!

Nachdem ich in H0 eigentlich alles gesammelt habe, was ich haben wollte, bin ich jetzt auch wieder auf dem "Arnold- Trip"... Ich habe schließlich 1975 mit der N- Spur angefangen und besitze auch noch ein altes
Noch- Gelände "Klausenhöhe" Dazu habe ich mir einen Holzkasten gebaut, um die N- Sammlung unterzubringen. Passt alles auf einen Tisch! Phantastisch! Die ganze Eisenbahnwelt in Griffweite!
Irgendwie hat es einen Suchtfaktor und macht richtig Spaß. Arnold war wirklich innovativ, allein die dampfende BR 41 mit Wagnerohren ist schon der Beweis. Die Schwächen sind bekannt, aber prinzipiell gelten sie auch für die beiden anderen Marken und man kann damit leben. (Minitrixens BR 52 ist z.B. auch eine Herausforderung, aber ein grandioses Modell)

Sammlertip für angehende N- Spur- Fans: Es ist anders als H0, restaurieren ist nicht so einfach, also kauft man am besten nur richtig gute Ware. Das ist nicht einmal teuer und das Angebot ist groß genug. der Ersatzteilmarkt ist überschaubar, deshalb ist Sorgfalt geboten bei der Auswahl der Modelle: Vorsicht, Abbrüche!!! Ein anderes Thema ist die Reinigung. Insbesondere Schienen und Räder müssen häufiger gesäubert werden als bei den größeren Spuren. Unter diesen Voraussetzungen ist aber uneingeschränktes Vergnügen garantiert.

Wenn man aber eine schöne Sammlung einwandfreier Stücke beeinander hat, ist die Freude groß. Bahnspaß 1. Klasse, hieß es ja auch und das stimmt heute noch!

Martin

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RE: Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von 1960

#5 von eisenbahnseiten.de , 20.08.2017 10:37

Zitat von *3029* im Beitrag #1
* Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von/ab 1960 *

Diesen Trafo konnte ich inzwischen erwerben:


Der Trafo weckt ganz klar Erinnerungen an vergangene Modellbahnzeiten. Erstmal Herzlichen Glückwünsch an Hermann für diese tolle Errungenschaft zu Deiner Sammlung.

Zitat von *3029* im Beitrag #1
der allerdings nur 8 Volt Gleichstrom abgab.
Diese Spannung war für die frühen Motoren ausreichend.

Auch für die spätere Modelle waren 8 Volt ausreichend, besonders die Köf- und VT89- Motoren hielten nicht mehr als 9 Volt aus und brannten bei höherer Voltzahl gerne durch.

Zitat von Eisenbahn-Manufaktur im Beitrag #2
Hallo Hermann, vor nicht allzu langer Zeit habe ich genau einen solchen Trafo, sogar im Original-Karton, hier im Forum angeboten. Keiner wollte ihn haben

Der Trafo ist wirklich nur für eingefleischte Arnold-Sammler interessant. Wie bei den alten Märklin-Trafos hatten auch die alten Arnold-Trafos ein Metallgehäuse und kein drittes Sicherheits-Massekabel/Erdungskabel am Stecker, was durchaus ein Sicherheitsrisikos bezüglich eines Stromschlags nicht ausschliesst.


Grüße aus dem Odenwald
Andreas
Meine Spur N-Modellbahnseite

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RE: Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von 1960

#6 von united.trash , 20.08.2017 12:22

Nun,

wie viele Menschen sind denn eigentlich insgesamt durch diese furchtbaren Metalltransformatoren der gewissenlosen Modellbahnlobby ums Leben gekommen?

Von meiner Schulklasse mit 45 Schülern waren es nur 7, 25 weitere sind ihren schweren Kopfverletzungen erlegen, die sie sich beim Fahrradfahren ohne Helm zugezogen hatten und die restlichen 12 sind im Kalten Krieg erfroren. Nur ich kann noch davon berichten! Ich hatte nämlich einen Kunststofftrafo!

Martin

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RE: Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von 1960

#7 von eisenbahnseiten.de , 20.08.2017 22:22

Zitat von united.trash im Beitrag #6
Nun,

wie viele Menschen sind denn eigentlich insgesamt durch diese furchtbaren Metalltransformatoren der gewissenlosen Modellbahnlobby ums Leben gekommen?

Von meiner Schulklasse mit 45 Schülern waren es nur 7, 25 weitere sind ihren schweren Kopfverletzungen erlegen, die sie sich beim Fahrradfahren ohne Helm zugezogen hatten und die restlichen 12 sind im Kalten Krieg erfroren. Nur ich kann noch davon berichten! Ich hatte nämlich einen Kunststofftrafo!

Martin


Ich hatte im Bekanntenkreis schonmal folgenden Fall: Ein fast nie benutzter alter Märklin Trafo (Fahrtrichtungswechsel durch Drücken auf den Drehregler) mit Metallgehäuse. Angeschlossen und zeitweise Stromaussetzer und dann glücklicherweise ist die Sicherung rausgeflogen. Dann der Ursache auf den Grund gegangen: Die Isolierungen der Kabel waren an einigen Stellen total zerfallen, weil durch das Altern porös geworden, die Kabel kamen an einer Stelle ohne die Isolierung aneinander. Aufgrund des fehlenden Sicherheitsnullleiter/Erdung hätte auch das komplette Gehäuse unter Strom stehen können, aber glücklicherweise ist gleich die Sicherung rausgeflogen.

Man kann das auch hier nachlesen: http://www.hpw-modellbahn.de/modellbahntrafos/fahrregler-06.htm Zitat von dieser Seite:
<Der Fahrregler bzw Trafo geht mal und mal nicht
Besonders bei alten Märklin Trafos ist man manchmal ratlos. Man schaltet den Trafo ein und er funktioniert auch. Nach ein paar Minuten ist dann die Funktion wieder weg (Trafo bekommt keine Spannung mehr). Man schaltet den Trafo aus und dann wieder ein - siehe da - er funktioniert wieder. Nach einer Weile Betrieb wieder keine Spannung vorhanden. Als nächstes wird der Trafo geöffnet und misst mit einem Durchgangsprüfer die Kabel durch. Es wird kein Fehler entdeckt. Vielfach ist es dann nur dem Zufall zu verdanken, wenn gerade beim Messvorgang bei einer Kabelader kein Stromdurchgang entdeckt wird.
Der Grund für dieses Schadensbild liegt in der Versprödung eines stromführenden Kabel. Besonders ältere Märklin Trafos sind wegen der schlechten Kunststoffqualität davon betroffen (Kabelisolierungen). Wenn das entsprechende Kabel unter die Lupe genommen wird, sieht der Kunstoffüberzug der Adern manchmals aus wie ein Schwamm (porös und brüchig). Da die alten Kabel teilweise auch noch Metalladern besitzen (üblich sind Kupferadern - aber auch teurer), ist die Bruchgefahr dann besonders hoch.
Da hilft dann nur eines - altes Kabel ausbauen und ein neues einbauen. Damit ist dann der Schaden auch behoben. Bitte achtet aber beim Austausch der Kabel darauf, dass diese ordnungsgemäß verlegt werden und kein leitender Kontakt mit dem Trafoblech bzw mit dem Gehäuse entsteht. Dies kann lebensgefährlich werden. Also nochmals - wer keine Erfahrung mit derartigen Reparaturen hat - Finger weg - !! >

Und hier noch was dazu zum Durchlesen: http://www.h0-modellbahnforum.de/t325317f54878-kein-Zug-faehrt-was-tun.html


Grüße aus dem Odenwald
Andreas
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RE: Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von 1960

#8 von aus_Kurhessen , 20.08.2017 23:56

Hallo zusammen,

es muss nicht gleich jemand sterben. Durch Feuchtigkeit können winzige Kriechströme an das Gehäuse gelangen und beim Anfassen den FI-Schalter herausspringen lassen. So ging es mir mit der alten Bohrmaschine meines Vaters mit Metallgehäuse. Im Haus meiner Eltern ohne FI-Schalter funktionierte sie einwandfrei. Bei mir flog der FI-Schalter raus, sobald ich sie anfasste (wenn der Stecker eingesteckt war).

Gruß
Jürgen


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RE: Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von 1960

#9 von *3029* , 21.08.2017 00:22

Zitat von aus_Kurhessen im Beitrag #8
Hallo zusammen,

es muss nicht gleich jemand sterben. Durch Feuchtigkeit können winzige Kriechströme an das Gehäuse gelangen und beim Anfassen den FI-Schalter herausspringen lassen. So ging es mir mit der alten Bohrmaschine meines Vaters mit Metallgehäuse. Im Haus meiner Eltern ohne FI-Schalter funktionierte sie einwandfrei. Bei mir flog der FI-Schalter raus, sobald ich sie anfasste (wenn der Stecker eingesteckt war).

Gruß
Jürgen


Hallo zusammen,

bei Trafos bin ich vorsichtig, verwende nur die mit Kunststoff-Gehäuse.
Solche mit Metall-Gehäuse sind nur Deko-/Sammelgegenstände.

Jürgen,

bei uns im Haus sieht das so aus:



Das sind dann wohl keine FI-Schalter ... ??
Pro Stromkreis gibt es einen Sicherungsautomaten.
Da die Heizung ausgeschaltet ist zeigt der nach unten.

Viele Grüsse

Hermann


 
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RE: Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von 1960

#10 von aus_Kurhessen , 21.08.2017 00:35

Hallo Hermann,

das sind fünf Sicherungsautomaten und ein Klingeltrafo. Ein FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) ist meist breiter als ein Sicherungsautomat und hat zusätzlich einen Test-Taster. Auf meinem FI-Schalter steht es auch drauf: "FI-Schutzschalter". Finde ich ganz nützlich, besonders wenn man Kinder hat.

Gruß
Jürgen


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RE: Arnold rapido 200 Erster Trafo 0705 von 1960

#11 von united.trash , 21.08.2017 07:54

Moin,

ich verwende diese Trafos schon seit fast 50 Jahren und sie funktionieren einwandfrei. Dass man Elektrogeräte nicht mit Feuchtigkeit zusammenbringen sollte, gehört zum Allgemeinwissen.
Auch damals wurden solche Geräte schon von TÜV und ähnlichen institutionen geprüft, die Leute waren schließlich auch nicht dumm und kein Hersteller hätte es sich lange leisten können, seine Kundschaft
per Stromschlag auszurotten.

Die Gefahr bei alten Trafos ist doch in erster Linie - wie bei allen alten Elektrogeräten- das Kabel und der Stecker. Die alten textilummantelten Kabel sehen gerne frisch aus, während innen die gummiähnliche Isolierung längst zu Pulver geworden ist und nichts mehr isoliert. Daneben sind oft die alten Stecker aus Bakelit kritisch, weil unsere Freunde aus den 50er Jahren die Sparsamkeit für eine große Tugend hielten und bei Schäden gerne mit Leukoplast und anderen Hexenmitteln "improvisiert" haben. Darauf sollte man also zunächst sein Augenmerk richten, denn das innenleben haben die Leute mangels Kenntnis ungern verändert.

Eine andere Fehlerquelle habe ich auch einmal kennengelernt. Neuwertiger Trix- Trafo, OVP 50er Jahre, Lok fährt, wenn auch etwas langsamer als gewohnt. Plötzlich fängt das Ding an zu rauchen, was durch
diese Kühlschlitze auch wirklich unheimlich aussah. Sicherung ging nicht raus! Ergebnis der Nachuntersuchung: Der Trafo war für 110 Volt, wahrscheinlich Exportware!

Martin

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