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Röwa Rheingold

#1 von noppes , 19.07.2017 22:27

Hallo zusammen,

seit gestern habe ich drei Röwa Rheingold Wagen (3140, 3141 und 3144). Trotz ihres alters von mittlerweile über 40 Jahren sind sie modellbautechnisch und auch im Gesamteindruck eine Augenweide. Wahrscheinlich verfalle ich wegen dieser Kombination (Alter und hoher Detailierungsgrad) immer wieder den schönen Modellen und muss sie mitnehmen.

Die Wagen selber besitzen Kurzkupplungen. Allerdings möchte ich sie auf meinen M-Gleisen einsetzen und da dürften betriebstechnisch mit der Kurzkupplung sehr schnell Störungen auftreten. Daher meine Frage, ob man die KK gegen z.b. Märklin Standard (also die normale Bügelkupplung) tauschen kann?











Gruss Norbert


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RE: Röwa Rheingold

#2 von *3029* , 19.07.2017 22:53

Hallo Norbert,

die Rheingoldwagen sind schon sehr detaillert gestaltet,
besitze die ebenfalls, allerdings sind die Schachteln noch versiegelt ...

Zu dem Thema habe ich hier im FAM das gefunden, Beitrag # 4:

endlich eine KK für den Röwa Rheingold

Vielleicht hilft dir das weiter.

Viele Grüsse

Hermann


 
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RE: Röwa Rheingold

#3 von noppes , 19.07.2017 23:10

Hallo Hermann,

vielen Dank! Ich habe von unserem "Wolfgang" das hier gefunden:

Zitat von Oldtimerfan87 im Beitrag endlich eine KK für den Röwa Rheingold
Hallo,
Als absoluter Röwa-Fan und - Sammler möchte ich noch etwas zu dem Thema beitragen :

2.) Die Wagen mit KK waren serienmäßig mit 2 KK-Köpfen ausgerüstet, und zusätzlich war auf dem Schachtelboden eine Bügel- Tauschkupplung mit Tesa befestigt. - Was "Kvb"
bei seinen Wagen vorfand, war also serienmäßig! Die Schachteln mit den KK-ausgerüsteten Wagen sind immer mit goldenen Etiketten versiegelt, die alten Packungen mit
den Wagen ohne KK jedoch mit rot-weißen Etiketten ! - Ettliche Schlaumeier hatten dann in den 70er Jahren ihre alten Schätzchen ohne KK in die neuen Schachteln mit
Goldsiegel gepackt und dann auf Börsen oder an Second-Hand- Händler verramscht, die die Supermodelle an Modellbahner weiterreichten, die an einen "guten Fang"
dachten.... Als verärgerter Röwa-Sammler habe ich in der Vergangenheit an mind. 3 Höker Detailskizzen geschickt, mit deren Hilfe sie KK-Deichseln mit eingesteckten Bü -
gelTauschkupplungen von den alten Deichseln unterscheiden können. ( Bei Wagen im verpackten Zustand !).
3.) Die Röwamatik-KK-Schächte sind nur etwas flacher und etwas kürzer als Normschächte! Will man Fremdköpfe einschieben, muß deren Schwalbenschwanz etwas flacher
gefeilt werden. Im Gegensatz dazu lassen sich die Röwamatik-Köpfe zwar in Normschächte einstecken,- weit genug bis zum Einrasten aber nur dann, wenn in den
Normschacht an der Vorderkante eine Aussparung eingefräst wird ! Diesen kleinen Aufwand treibe ich bei einigen Roco- und Lima-Wagen, um sie in Röwa-Züge zu
integrieren . Ich würde für diesen Zweck niemals Röwa-Wagen mit KK-Köpfen von Roco, Flm, oder, ganz übel, Märklin ausrüsten ! Soviel für heute !

Wolfgang


Ich hab das jetzt auf das für mich wesentliche eingekürzt (und hoffe Wolfgang nimmt es mir nicht übel).

Und siehe da, genaues Erkunden bringt Erfolg. Mittig unter den Wagen war je eine Ersatzkupplung festgeklebt

Gruss Norbert


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RE: Röwa Rheingold

#4 von *3029* , 19.07.2017 23:47

Hallo Norbert,

genau diesen (# 4) Beitrag von Wolfgang meinte ich.

Das mit der "festgeklebten" Kupplung habe ich auch gelesen,
damit solltest du die Rheingoldwagen auf deiner Anlage fahren können

Viele Grüsse

Hermann


 
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RE: Röwa Rheingold

#5 von Oldtimerfan87 , 21.07.2017 12:01

Hallo Norbert,
zunächst mal, Glückwunsch zu diesen tollen Modellen! Und zu Deinem Einlaß:
Nein, nein, "Euer Wolfgang" nimmt das natürlich nicht übel!- Im Gegentum -
er gibt sogar noch einen weiteren Tip: Probleme müssen bei Mä.- M - Gleisen nicht
unbedingt durch die RöwaMatic KK erzeugt werden!- Abhilfe schafft da die
Begrenzung der Auslenkung der KK-Deichsel durch zwei Kunststoff-Schnipsel, wie ich
es in meinem Beitrag #1 vom 18.12.2010 beschrieben habe. - Nein, Probleme können
die schönen Röwa-Wagen im Längenmaßstab 1:100 nämlich selbst erzeugen, indem deren
tief liegenden Schürzen oder sonstiges an den zu hoch bauenden älteren Weichen-
Laternen der "Tante M" hängenbleiben können! Auf Grund dessen gab es ja bei Röwa für
AC-Fahrer 2 Sorten AC-Radsätze, und zwar die Nr. 5081 mit D = 11 mm
für K - Gleise, und die Nr. 5083 mit D = 12 mm für M - Gleise! Dieses Thema hatten wir
ja schon vor 3 Jahren, #1 "meine ersten Röwa-Wagen" von "Plogan", am 15.09.2014.
Die größeren Radsätze allerdings könnten in engeren Kurven am Chassis an der inneren
Bogenführung ( Wo der Drehgestell - Tragschemel eingesetzt wird) in ungünstigen Fällen
schleifen.... Am Besten, Du fragst mal unseren Cheffe, wie er seinen Röwa-Rheingold
auf seiner Märklin-Anlage störungsarm einsetzt, hier stößt mein eigenes Wissen an seine
Grenzen ( Als 2L-Fahrer!). Ansonsten, viel Spaß mit den Modellen!
Schöne Grüße

Wolfgang aus dem Sauerland


Tesmo-, Ortwein-, Röwa-Sachen,
sind Dinge, die mir Freude machen !

 
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