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RE: Neue Uhrfeder

#26 von joha30 , 26.06.2017 13:37

Ohne einen Glaubenskrieg in Gang setzen zu wollen: Es wäre schon mal interessant, die Abmessungen originaler Uhrwerkfedern vergleichbarer Uhrwerke verschiedener Hersteller miteinander zu vergleichen. Breite, Dicke und Länge. Das sind technische Angaben, die die Energiespeicherung der aufgewickelten Feder bestimmen.
Danach kann man über die Übersetzung (Zähne auszählen) und den Raddurchmesser weitere Erkenntnisse gewinnen.

Das soll nun keine Aufforderung sein, die Loks zu zerlegen. Aber es wäre eine gute Idee, diese Angaben mal irgendwo gezielt zu sammeln, wenn man ohnehin die Federn ausgebaut hat. Am besten mit Bild vom Triebwerk.

Nur mal nebenbei: Ich konnte eines der technisch genialen Bing C-Triebwerke in einer englischen Lok direkt mit einer normalen Märklin R vergleichen. Der Zug war ein 40-cm-Zug mit Kugellagern. Die Bing zog zwar besser an, aber hatte einen kürzeren Laufweg.
Die Bing habe ich wieder verkauft. Es war ohnehin ein Beifang.
Die Märklin war geborgt.
So bin ich beide Sorgen wieder los und freue mich an Bub.


Viele Grüße, JoHa

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RE: Neue Uhrfeder

#27 von Udo , 26.06.2017 13:45

Hallo,

die Leistung von Uhrwerken von Märklin und BING war beim Frankfurter Blechbahnstammtisch schon mehrfach ein Thema.

In diesem Zusammenhang etwas Interessantes: Auf einer Spielzeug-Messe hat Märklin zu der Frage, ob die Uhrwerkloks, die im Betrieb so unermüdlich rasen würden, nicht so gebaut werden können, dass sie etwas langsamer laufen, geantwortet, dass sie das natürlich könnten, aber die Kundschaft verlange nach "rasenden" Loks.

Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Neue Uhrfeder

#28 von ElwoodJayBlues , 26.06.2017 13:48

Joha,

da bin ich völlig bei Dir.

Ich denke auch nicht, daß sich Bing und Märklin Uhrwerke (über andere Marken kann ich nichts sagen, da hatte ich zu wenige auf dem Tisch) viel geben oder nehmen.
Daß Märklin die bessere Material und Bauweise hat, jedenfalls bis die Heimstofflokomotiven kamen, ist mir aufgefallen, aber das gilt hauptsächlich für die späten 20er bis 30er Jahre.
Man sieht es ja hier z.b. am Gesperr der Bing Lok.

Wie bereits gesagt, man sollte da so fair sein und nur Uhrwerke in Topzustand mit originaler neuer Feder vergleichen.
Alles andere ist Quatsch.


Warte, warte nur ein Weilchen....

 
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RE: Neue Uhrfeder

#29 von ElwoodJayBlues , 26.06.2017 13:49

Zitat von Udo im Beitrag #27
Hallo,

die Leistung von Uhrwerken von Märklin und BING war beim Frankfurter Blechbahnstammtisch schon mehrfach ein Thema.



Schönen Gruß
Udo


Auch das macht aus einer Behauptung keine Tatsache...


Warte, warte nur ein Weilchen....

 
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RE: Neue Uhrfeder

#30 von Udo , 26.06.2017 23:04

Hallo, Felix,

auch heute war die Leistungsfähigkeit von Loks mit Uhrwerkmotoren von Märklin und BING ein Thema am Frankfurter Blechbahnstammtisch. Christian hat angeboten, gegen jede vergleichbare Lok von Märklin mit einer alternativen BING-Lok aus seiner Sammlung anzutreten, egal, welche Spur. Es wäre nicht das erste Mal, dass bei so einem Vergleich ein eindeutiges Ergebnis herauskäme.

Worauf auch noch hingewiesen werden sollte: Kraus-Fandor-Loks mit Uhrwerkantrieb haben eine noch höhere Leistung, beispielsweise Kurvenfahrten von bis zu 55 m.

https://www.youtube.com/watch?v=BS0c41iv_mA

Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Neue Uhrfeder

#31 von Blech , 27.06.2017 09:21

Aufruf zum Klassenkampf!
Märklin gegen Bing.
Der Verlierer wird gefedert und geteert.
Oder so was ähnliches...
Mal Klartext:
Leute, was soll das?
Schöne Grüße aus Hessen
Botho

Blech  
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RE: Neue Uhrfeder

#32 von joha30 , 27.06.2017 09:54

Nix soll das. Spaß im Sommer!

Der Ursprung war die Frage:
Alte Feder mit 12 mm Breite und 0,6 mm Dicke.
Dann warf Felix ein, dass die neueren Federn eine andere Biegesteifigkeit haben, man also die alten Maße nicht auf die neuen Federn übertragen kann.
Perr PN erreichte mich die Nachricht, dass es dazu eine Umrechnungstabelle beim Federnhersteller gibt, der diese aber nicht rausrückt.
Ersatz durch neue Feder mit 0,4 mm Dicke (aus ebay) ist zu schwach, so der Praxisbericht.
Zwischenzewitlich gab es einen Schwenk zum Thema Federn löten und die übliche Blödelei drumrum.

Jetzt setzen wir die Geschichte fort:
Dann wäre doch eine Feder mit 0,5 mm aus neuer Produktion vielleicht passend?


Viele Grüße, JoHa

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RE: Neue Uhrfeder

#33 von Nuvolari , 27.06.2017 13:03

Zitat von Blech im Beitrag #31
Aufruf zum Klassenkampf!
Märklin gegen Bing.
Der Verlierer wird gefedert und geteert.
Oder so was ähnliches...
Mal Klartext:
Leute, was soll das?
Schöne Grüße aus Hessen
Botho


Hier kan ich nur mit einstimmen, das gibt total kein sin.
Ich wurde beide marken annehmen when man sie mir anbietet
Ist es Kraus, Bassett-Lowke, oder was auch sonst, Ich liebe die Geschichte, design von alten blech.
Und will nur das am liebsten das alles Funktion feig ist in meine collection.

Ich bin froh das Ich wieder etwas dazu gelernt habe über Feder und Federsthal.
Und finde toll das Foren Mitglieder einander helfen und nicht bekämpfen, das gibt keinen sin.

Ich habe entwischen Felix gebeten mir zu helfen mit meinen Fehler, ma sol das Fachgebiet am Fachmann überlassen, mal zehn was raus kommt.

Für der bessere zu sein muss man nach das F1 rennen kucken, man ist das spanend dieses Jahr

Grüs aus Belgien, und habt spaß am blech,
Danny


"Das lied schläft in der Maschine"
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RE: Neue Uhrfeder

#34 von joha30 , 27.06.2017 15:45

Beim Nachdenken über die gelötete Sperrfeder, die ja leider tatsächlich ein nicht beschaffbares Ersatzteil darstellt, kam ich auf die Idee, ob man solche Teile nicht heute besser aus Federstahl ausfräst. Mit dem entsprechenden Fräser auf dem Fräsportal dürfte das doch zu machen sein. Die laufen ja auch unter Wasser, also Kühlung kerin Problem. Fragt sich nur wer das machen kann und welches Werkzeug dafür geeignet ist. Die Datei zu schreiben wäre nicht das Thema für mich.
Werde mal im Zerspanerforum suchen gehen. Dort wurde mir schon oft geholfen.


Viele Grüße, JoHa

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Sontagsbastelei, Schlitze in Blech stanzen
Märklin H0 Gussdrehgestell "einstellen"?

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