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Plastik-Kleber

#1 von saxonia , 11.03.2017 16:20

Hallo Bastelgemeinde!
Ich bin wieder mal auf der Suche nach einem brauchbaren Tipp.
Habe mir vor etwa 2 Wochen auf dem Baumarkt Plastik-Kleber gekauft.
Der erste Gebrauch war sehr gut. Gestern wollte ich wieder diesen Kleber verwenden,Kanüle zu.
Mit Hilfe eines Feuerzeuges konnte ich die Kanüle frei bekommen.
Gibt es vielleicht noch andere Möglichkeiten die Kanüle frei zu bekommen?
Vielen Dank!
Habe bisher noch nichts gefunden.
Viele Grüße Jens.

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RE: Plastik-Kleber

#2 von Einmotorer , 11.03.2017 16:31

Hallo, Jens!
Genau dieses Problem hatte ich neulich bei meinem Faller-Expert-Kleber auch und habe es auf dieselbe Art und Weise behoben - mit einem Feuerzeug. Besser ist allerdings - und das hatte ich früher beim Vollmer-Super-Zement-Kleber schon einmal so praktiziert -, in die Kanüle einen ganz dünnen Federstahldraht zu stecken. Ich habe von alten Roco-Weichenantrieben noch solche Drähte, weil den Antrieben (zumindest früher) zwei Drähte beilagen, einer für H0 und einer für N glaube ich. Den kleineren habe ich dann an einer Seite um 180° umgebogen, damit der Draht nicht in die Kanüle rutschen kann. Er war sowieso an einer Seite rechtwinklig gebogen, der abknickende Teil war aber nur 1 oder 2 mm lang.
Jedenfalls hat das gut funktioniert. Ich muss mal in meinen Sachen kramen, ob ich solche Drähte noch habe, dann kann ich meinen Expert damit bestücken.
Guck mal, ob du irgendwo solch einen Draht auftreiben kannst.
Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Johannes

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RE: Plastik-Kleber

#3 von SK Gerhard , 11.03.2017 17:36

Hallo Jens,
da gehen auch Akupunkturnadeln, frag mal Deinen Hausarzt oder evt die Apotheke.
Gruß Gerhard


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RE: Plastik-Kleber -> Gitarrensaiten

#4 von RailFun , 11.03.2017 22:35

Hallo Zusammen,

wenn ihr in der Bekanntschaft jemanden habt der E-Gitarre spielt, dann fragt mal nach alten Saiten, Die obere E-Saite ist perfekt um die Kanülen freizubekommen.
Man kann auch in einem Musikgeschäft nachfragen. Die heben einem dann eine alte E-Saite auf, wenn sie für einen Kunden die Saiten an einer E-Gitarre wechseln.

Schöne Grüße
Peter


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RE: Plastik-Kleber -> Gitarrensaiten

#5 von claus , 11.03.2017 22:42

Zitat von RailFun im Beitrag #4


wenn ihr in der Bekanntschaft jemanden habt der E-Gitarre spielt, dann fragt mal nach alten Saiten, Die obere E-Saite ist perfekt um die Kanülen freizubekommen.



Hallo Peter,

E-Saite ist gut, man sollte aber drauf achten, dass es höchsten eine 8- oder 9-er Dicke ist, bei ner 10-er wird's mehr als eng..
Mit 8-er klappt es super, das hintere Stück mit dem Endknopf heb ich oft auf, wenn durch meine Saitenquälerei als leadgitarrist mal eine abgek(n)ackt ist.

Wenn man Dampfloks mit Raucheinsatz fährt, sind die sehr dünnen langen Säuberungsdrähtchen auch sehr geeignet.


Viele Grüsse,

Claus

 
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RE: Plastik-Kleber -> Gitarrensaiten

#6 von saxonia , 11.03.2017 23:32

Hallo Johannes! Hallo Gerhard! Hallo Peter!
Vielen Dank für Eure Antworten!
Das mit dem Draht werde ich morgen ausprobieren.
Viele Grüße Jens.

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RE: Plastik-Kleber -> Gitarrensaiten

#7 von klein.uhu , 12.03.2017 22:23

Moin Jens,

das mit dem Draht mache ich auch so.
Braucht aber eine ruhige Hand

Gruß klein.uhu


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RE: Plastik-Kleber -> Gitarrensaiten

#8 von RailFun , 13.03.2017 09:15

Zitat von claus im Beitrag #5
das hintere Stück mit dem Endknopf heb ich oft auf, wenn durch meine Saitenquälerei als leadgitarrist mal eine abgek(n)ackt ist.


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Besser gar nicht erst verstopfen lassen.

#9 von Charles , 13.03.2017 10:44

Hallo,

das Teil einfach umgekehrt aufbewahren. Man kann auch ein Abfallstück von einer Dachlatte mit einer Bohrung versehen, in die der Verschlußstöpsel hineinpasst. Daneben kann man noch einen Nagel einschlagen, dem man den Kopf abzwickt. Wenn man dann mit einer Flasche Holzleim arbeitet steckt man in den Klebepausen die Flasche (ohne Verschlußkappe) mit der Düse auf den Nagel. Daneben klebt man einen Magnet fest, der sammelt die Schräubchen, die man sonst verlieren würde.


Grüße aus dem Odenwald

Charles

Linktipp : Glasers Annalen (Techn. Eisenbahnzeitschrift) als PDF Download : http://tinyurl.com/yampsnk7

 
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RE: Besser gar nicht erst verstopfen lassen.

#10 von saxonia , 13.03.2017 21:28

Hallo Charles!
Vielen Dank für Deinen Tipp!
Auch Dein Tipp ist bestimmt sehr gut.
Kannst Du bitte zu Deinem Vorschlag ein Bild im Forum einstellen?
Das würde bestimmt vielen Bastlern helfen.
Vielen Dank!
Gestern habe ich den Vorschlag von Johannes umgesetzt.
Habe einen Draht in die Kanüle eingesetzt.
0,5 mm war zu groß. Meine nächste kleinere Größe ist 0,3 mm.
Das Ergebnis ist schon deutlich besser. Ich denke mal, mit einem 0,4 mm Draht ist das Ergebnis bei 100 %.
Viele Grüße Jens.

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RE: Plastik-Kleber

#11 von klein.uhu , 13.03.2017 22:39

Zitat von SK Gerhard im Beitrag #3
Hallo Jens,
da gehen auch Akupunkturnadeln, frag mal Deinen Hausarzt oder evt die Apotheke.
Gruß Gerhard

Heute hatte ich Akkustechen ... ääääh ,,, Akupunkt...ur.
Und drum gebeten meine Nadeln behalten zu dürfen. Die passen tatsächlich!

Aber wenn Ihr die Kanüle nicht trefft, dann PIEK ... AUA

Gruß klein.uhu


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RE: Plastik-Kleber

#12 von metallmania , 14.03.2017 12:16

Hallo Leute,

Akupunktur tut gut ... jetzt auch im Modellbau.

Klasse Tipp, danke.

Habe die letzten 2 Jahre bestimmt 1500 Stück verbraucht.
Sehr empfehlenswert.


Gruß
Werner

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RE: Plastik-Kleber

#13 von Gleis3601 , 14.03.2017 21:00

Hallo Nadelhelden ,

ich benutze einfach ein Stück Dekoschnur aus Nylon ... reagiert mit dem Kleber nicht und es liegen im Haushalt nicht irgendwelche Nadeln rum , an denen man/tier sich verletzten könnte... , deshalb halte ich von diesen Nadeln nix.

Feuerzeug geht gar nicht , die Kanüle ist dann ziemlich warm und der nachlaufende Klebstoff fürs kleben , hat durch die Hitze wichtige Inhaltsstoffe verloren .


Gruß
Andreas

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RE: Plastik-Kleber

#14 von Einmotorer , 14.03.2017 21:07

Hallo, Andreas!
Ist das so was wie Angelschnur? Das klingt auch ganz gut. Wenn ja, werde ich das auch mal ausprobieren. Mein ROCO-Draht liegt übrigens nirgendwo rum, der steckt doch in der Kleberkanüle!
Viele Grüße aus dem Siebengebirge
Johannes


 
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RE: Plastik-Kleber

#15 von ErzIIId , 15.03.2017 00:02

Hallo!

Gut, Nadeln sind nicht optimal, aber ich habe auch zu diesem Hilfsmittel gegriffen. Benutze immer Uhu plast special, und habe bei uns im Haushalt eine - wie ich gerade gemessen habe - 0,6 mm Nähnadel gefunden, die in das Röhrchen paßt. Meistens muß ich sie aber mit einer Zange herausziehen. Also es nervt schon, daß das Röhrchen sogar während des Klebens verstopft, wenn man das Fläschchen nur mal einige Minuten abstellt!

Viele Grüße,

Chris

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RE: Plastik-Kleber

#16 von saxonia , 23.03.2017 20:15

Hallo Bastelgemeinde!
Nach einer Woche erfolgreicher Erprobung, kann ich den Tipp von Johannes
allen Bastlern bestens empfehlen.
Hier noch eine Bezugsquelle für Draht. In diesem Geschäft gibt es aber noch viel mehr!
Und das alles zu vernünftigen Preisen mit einer sehr guten Fachberatung!
http://www.ebay.de/itm/291859163378?_trk...K%3AMEBIDX%3AIT
Viele Grüße Jens.

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RE: Plastik-Kleber

#17 von roggalli , 23.03.2017 20:29

Hallo miteinander,
Ein guter Tipp.
Das Problem mit den zugesetzten Kanülen hatte ich auch schon zur Genüge.
Ich habe mir angewöhnt, immer den Schutzstöpsel draufzustecken.
Manchmal hilft aber auch das nicht, oder man vergisst es einfach.

Zu einem Lasercut-Bausatz hatte ich mir mal eine Flasche Kleber von NOCH dazugekauft.
Da war eine Nadel dabei und die hat auch einen Griff aus Plaste dran.
Mit dem läßt sich die Kanüle von allen Klebstoffflaschen wunderbar reinigen.


Viele Grüße aus Dresden Uwe



Es wird behauptet, es seien Menschen auf dem Mond gelandet-mit Raketenantrieb.
Wir spielen mit der Eisenbahn-ich glaube wir alle wissen warum!!!

 
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RE: Plastik-Kleber

#18 von Märklin3047 , 20.11.2017 16:56

Super Tipp, der Vorschlag mit diesen Gitarrensaten. Wie nicht anders zu erwarten funktioniert es. Wobei an Draht dachte ich auch, kam aber nicht auf die Idee das ein Musikinstrument die Lösung ist. Stefan aus Duisburg-Laar am Rhein


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RE: Plastik-Kleber

#19 von klein.uhu , 20.11.2017 18:01

Zitat von ErzIIId im Beitrag #15
... Also es nervt schon, daß das Röhrchen sogar während des Klebens verstopft, wenn man das Fläschchen nur mal einige Minuten abstellt!

Wie soll das anders gehen? Schließlich möchtest Du doch auch, dass das Lösungsmittel verdunstet und Deine Klebestelle möglichst schnell fest wird, und nicht erst nach Stunden oder Tagen.

Gruß klein.uhu


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RE: Plastik-Kleber

#20 von redolig , 20.11.2017 23:49

Hallo Jens
Hier noch einen Tipp von mir :
Ziehe Dir aus einer Drahtbürst einfach
einen Draht heraus und biege ihn an
einem Ende ca. 4mm um ,so dass
er nicht im Röhrchen verschwindet.
Die Schutzkappe geht auch rüber.
Funktionier bei mir seid Jahren.
Gruss redolig

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