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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#26 von Udo , 13.02.2017 23:48

Hallo,

ja, es kommt noch ein richtiger Bahnhof dazu mit großer Kuppel mit 1000 kleinen Fenstern. Aber es geht ja nicht immer alles auf einmal. Ich habe noch etliche andere Baustellen.

Dann werden die Klemmen der Oberleitungsmasten an den ebenen Schienen verbessert und die Ausleger für die Oberleitung selbst werden etwas verkürzt, damit die Pantographen auf den Loks höher stehen. Das geht zu Lasten von Unterführungen, die entweder 1 cm höher gestellt werden müssen oder der Fahrdraht wird an diesen Stellen etwas niedriger angesetzt und die Pantographen gehen hier etwas weiter runter. Aber das hat noch Zeit.

Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#27 von aus_Kurhessen , 13.02.2017 23:59

Hallo Udo,

da sieht man mal das ganze Ausmaß Deiner Arbeit, wahrhaft ein Meisterwerk. Ich habe es schon im anderen Thread bestaunt. Sehr schön finde ich auch dieses Foto:

Zitat von ginne2 im Beitrag Bilder der Ausstellung in Gaggenau 2017
...

. . .



Im Vordergrund sieht man auch noch sehr schön Deinen selbst gebauten gebogenen "Hosenträger".
Wie bist Du eigentlich da wieder raus gekommen? Bist Du auch noch unter die Artisten gegangen?

Viele Grüße
Jürgen


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Es war einmal...

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#28 von Udo , 14.02.2017 00:06

Hallo, Jürgen,

ich bin nach rechts gegangen und von da auf einen Stuhl. Darf das Gewerbeaufsichtsamt nicht wissen. Die verlangen ein Leiter.

Nächstes Jahr muss ich nicht mehr auf die Platte, weil ich noch einige Löcher mehr zum Arbeiten haben werde. Zwei kann man ja noch sehen.

Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#29 von Blech , 14.02.2017 08:30

Leute,
ich habe unseren Udo in Gaggenau bewundert!
Aufgebaut hat er bis zum Abbau...
Aber es wird besser:
2018 stellt der Frankfurter Stammtisch Personal.
Seine technische Leistung hat alle überzeugt.
Schöne Grüße aus Hessen
Botho

Blech  
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#30 von KaHaBe , 14.02.2017 14:19

Hallo Udo,

sagenhaft, ich wiederhole mich, was Du da mit Deiner Hochbahn á la BING in Gaggenau vorgeführt hast.

Ein wenig "Industriespionage" habe ich allerdings betrieben. Auch wenn es nur ein Entwurf ist:



Aber so hat man eine Vermutung auf einen Blick...

Liebe Grüße

Klaus Hinrich

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#31 von pvmann , 14.02.2017 17:40

Hallo Udo,

alle Achtung, ich finde das ganz ganz toll! Es tut mir sehr Leid, daß Du hier keine Vorankündigung geschrieben hattest. Hätte ich es gewußt, dann hätte ich die Ausstellung gerne besucht. Wo wirst Du die Anlage nächstemal vorführen?

Viele Grüße!
Sandor

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#32 von joha30 , 14.02.2017 18:07

Udo, erst wollte ich schreiben, dass ich weiß, welche Arbeit dahinter steckt, aber es ist doch nur zu ahnen. Der Kommentar: "hat aufgebaut bis zum Abbau" ist ja vielbedeutend. In jedem Fall hast Du einen bleibenden Wert geschaffen und ein Unikat. Hochbahn und Oberleitung - eines dieser Projekte ist schon anspruchsvoll genug. Hoffen wir, dass Du die Kraft hast, die Anlage öfter zu zeigen. Die Kinderkrankheiten lassen sich sicher ausmerzen.


Viele Grüße, JoHa

joha30  
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#33 von Udo , 14.02.2017 19:21

Hallo,

die Industriespionage ist kein Problem. Vllt finden sich ja Bastler, die so etwas erst einmal im kleineren Rahmen nachbauen. Schließlich war die normale Anlage von BING auch nur 140 x 70 cm groß. Und hier in diesem thread habe ich ja beschrieben, wie man arbeiten muss.

Zum "hat aufgebaut bis zum Abbau" ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen. Schließlich ist Botho Journalist. Aber der Aufbau hat lange gedauert, mehr, als ich eingerechnet habe, denn am Freitag fehlten ein paar Stunden, die am Samstag nachgeholt werden mussten. Und es war viel mehr Arbeit als man vorher erkennen konnte. Vor allem die Arbeit auf der Platte im Knieen auf dem Holz schlaucht einen ordentlich. Das mache ich demnächst anders. Mehr Service-Löcher, wie ich schon vorher schrieb. Und vor allem mehr Zeit.

Ich bin ja bereit, Zeit dafür zu opfern, aber bei so einer Anlage muss der Aufbau nicht im Stress erfolgen, sondern lieber einen ganzen Tag mehr, also Donnerstag und Freitag. Von morgens bis abends. Dann läuft das. Und ich werde mir Hilfe mitnehmen.

Bezüglich Hilfe ist das ja so: So richtig beim Aufbau kann niemand oder kaum jemand helfen, weil die entsprechenden Kenntnisse fehlen. Aber Materialanreichungen ist bei so was das halbe Leben, denn immer wieder hat man ein Teil nicht griffbereit und muss zum "Depot", oder ein Teil passt nicht, was im Bereich des Bahnhofs der Fall war, obwohl ich zu Hause die Sache ganz glatt aufbauen konnte. Später habe ich den Fehler gefunden: Aus bestimmten Gründen gibt es die Weichenbrücken in zwei verschiedenen Längen, und ich hab einfach die Weichen verwechselt. Da war dann plötzlich der Gleisabstand für den Bahnsteig zu eng, und ich musste improvisieren. In weiser Voraussicht habe ich mir schon verschiedene kleine Zwischenbrückenteile gebaut, auch gebogene, und so konnte ich den Mangel wieder beheben.

Ich habe übrigens für das Verlegen der Gleise eine ganze Kiste voll mit Kurzgleisen mitgenommen, also halbe gerade und runde und viertel gerade und runde, die jeweils für den 8-er und den 12-er-Kreis. Dazu auch noch Gleise mit einer Schwelle, Z-Gleise und auch noch 50-mm Gleise, die ich mir selbst gebaut habe, weil man die beim Aufbau von hintereinander gesteckten 12-er Kreuzungen von Märklin zwar braucht, sonst funktioniert das nicht, aber die gab es bei Märklin nicht. Siehe dazu bei YT:

https://www.youtube.com/watch?v=Oranj3NKhAs

Also, ich hatte da eine große Auswahl von kurzen Gleisen, aber wie das so ist: Halbe gerade 8-er-Gleise waren Mangelware und halbe 12-er runde Gleise. Und das andere musste man auch noch suchen. Da muss ich mal Ordnung machen und entsprechendes Material nachladen, denn hier liegen noch viele kurze Gleise, welche noch nicht fertig bearbeitet worden sind. Es sind normale halbe Gleise, die noch die beiden Schwellen benötigen, damit sie zu Progressgleisen mutieren. Wenn ihr euch die Bilder von der Hochbahn anseht, seht ihr ja, wie schön solche Progress-Uhrwerkgleise aussehen.

Zum Thema Gleise: Im Auslauf der Rampe habe ich wegen der Uhrwerk-Bahnen, die manchmal doch mit einem ordentlichen Tempo herangerast kommen, 16-er Progressgleise verwendet. Solche habe ich mir aus 16-er Schienen der Spur 1 und Schwellen der Spur 0 zusammengebaut. Wenn man erst einmal ein Werkzeug (aus Buchenholz wegen der Festigkeit beim Schwellenfestpressen) dafür gebaut hat, ist die Herstellung solcher Gleise recht einfach. Erst stelle ich ein Gleis mit 3 Schwellen her, die verlötet werden, und dann kommen in die beiden Zwischenräume je drei Schwellen. So erreiche ich einen in etwa gleichen Schwellenabstand wie bei den anderen Progressgleisen.

Wo ich das nächste Mal ausstelle, kann ich noch gar nicht sagen. Jedenfalls muss die Zeit für den langen Aufbau vorhanden sein. Und man hat dann auch die Zeit, erst einmal auszutesten, ob die Gleise im Bereich der Hochbahnbrücken überall richtig unter der Oberleitung liegen. Dann muss man etwas nachbessern und die Schwellen mit UHU-Pads fixieren. Oberleitungsmasten kann man in diesem Bereich nur an den Brücken und nicht an den Gleisen befestigen, weil sonst die Fahrzeuge gegen den Masten stoßen können. Dieses Problem hatte ich auch am Bahnsteig. Da fuhren die Waggons so dicht an den Masten vorbei, dass manchmal eine Klinke einer Türe hängenblieb (bis ich die Gleise auch dort im richtigen Abstand fixiert hatte).

Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Sache trotz der Arbeit sehr viel Spaß gemacht hat. Und alles wäre überhaupt nicht möglich gewesen, wenn sich der Peter, der aus gesundheitlichen Gründen an der Ausstellung nicht teilnehmen konnte, und die anderen Beschäftigten des Museum nicht so sehr ins Zeug gelegt hätten, um diese Ausstellung zu verwirklichen.

Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#34 von funki , 14.02.2017 20:11

Udo,

Respekt, Respekt .....

Ich bin von deinem Werk begeistert. Wenn ich das von Gaggenau gewusst hätte, ich wäre hingefahren.

Viele Grüße und weiter frohes Schaffen.
Bernd (Schmied)

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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#35 von KaHaBe , 14.02.2017 23:20

Hallo Udo,

diese Spionage konnte ich einfach nicht lassen. Lag zu offen da.

Aber mal ernsthaft. Ich habe Dir am Samstag eine ganze Weile zugeschaut beim Verlegen und Anpassen der Oberleitung, ohne Nervosität ganz in Ruhe. Und das alles im Alleingang. Ich war an dem Tag nicht so gut drauf...

Und dass da erst mal nichts lief auf den Schienen, ob mit Uhrwerk oder elektrisch, das war vollständig Nebensache.

Liebe Grüße

Klaus Hinrich

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#36 von Minormanie , 14.02.2017 23:46

Hallo Udo,

wunderschöne Arbeit und tolle Bilder aus Gaggenau.
Lädst Du auch ein Filmchen bei yt hoch?
Ich stelle mir die Klangkulisse Deiner Bahn ebenfalls beeindruckend vor.

Viele Grüße, Stefan

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#37 von Udo , 15.02.2017 09:25

Hallo, Stefan,

ein Film der Anlage werde ich bei YT hochladen, aber erst nächste Woche, weil ich im Moment noch einiges zu erledigen habe.

Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#38 von Minormanie , 15.02.2017 16:09

Klasse, Udo,
ich abonnier Dich gleich mal.
Frohes schaffen, Stefan

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#39 von matze , 15.02.2017 20:11

Hallo Udo,
habe mir die Fotos aus Gaggenau und auch das Video auf yt angesehen.
Ich sage nur G E N I A L !!!!!!
Ich hoffe, wiur sehen uns am Montag in Witten.
Viele Grüße
Martin

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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#40 von Udo , 16.02.2017 17:35

Hallo, Martin,

am Montag komme ich nach Witten.

Und ich habe noch eine Bitte: Die Hochbahn ist von vielen fotografiert worden. Nun ist es so, dass es eine Reihe meiner Bildern gab, die nichts geworden sind. So habe ich keine Bilder von der linken Auffahrt mit der Rampe und der rechten Seite mit den beiden parallelen Brückenstücken. Auch Bilder von der gebogenen Parallelkreuzungsweiche fehlen.

Wenn ihr also solche Bilder haben solltet, wäre ich froh, wenn ihr sie hier zusätzlich eingestellen würdet. Und andere Bilder von der Anlage sowieso, vllt auch vom Aufbau oder eine komplette Gesamtaufnahme.

Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#41 von peter42 , 16.02.2017 19:10

Hallo Udo,
schade, dass ich wegen Krankheit Deine Anlage nicht in Natura bewundern durfte. Aber ich wurde ständig mit Bildern und übers Internet auf dem Laufenden gehalten. Auch wenn es offenbar gedauert hat, bis Du diese aufwendige Anlage in Gang setzen konntest, so gab es doch eine sehr positive Resonanz (was ja insgesamt für die ganze Veranstaltung gilt!). Danke nochmal fürs Mitmachen. Wenn Du willst kannst Du gerne beim nächsten Treffen wieder eine Anlage (vielleicht etwas kleiner ??) aufbauen. Einfach melden. Leider muss ich Dich aber jetzt schon vorwarnen bezüglich den Zeiten an den Aufbautagen: Es gibt nur den Freitag vor der Ausstellung und leider im Erdgeschoß in der Regel erst so ab der Mittagszeit. Wir haben darauf keinen Einfluss, da wir ja selbst auch nur Gäste im Museum sind.
Gruss
Peter
PS Der Nächste Termin "Tischbahn trifft Unimog" in Gaggenau ist übrigens fest: 03. und 04. März 2018.

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#42 von Udo , 21.02.2017 23:33

Hallo,

der erste Film von der Hochbahn mit der E-Lok von BUB, die mit Oberleitungsbetrieb fährt, ist bei YT zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=ME8F5EHUzSc&feature=youtu.be

Dort kann man auch endlich die 4,50 m lange Auffahrt mit 3 % Steigung sehen. Eine Uhrwerklok von Kraus fährt da locker 4x hintereinander hoch, also in einem Rutsch theoretisch 60 cm hoch. BING auch. Märklin nur 1m. Leider. Ich glaube, ich muss in der S-Bahn mal den Motor tauschen und ein BING-Uhrwerk einbauen. Sonst müssen die Reisenden zu Fuß zur Hochbahn hochsteigen.

Hochsteigen: Der Bahnhof ist ja noch nicht fertig, aber der bekommt natürlich Treppen. Vllt auch einen funktionierden Aufzug. Mal sehen.

Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#43 von Udo , 22.02.2017 14:44

Hallo,

ich habe noch zwei weitere Filme bei YT eingestellt. Einmal einen mit der umgebauten Distler E-Lok

https://www.youtube.com/watch?v=sQo57Ql_VUU&feature=youtu.be

und dann noch etwas mit der durch Uhrwerk angetriebenen S-Bahn, gebaut aus zwei BING-Waggons

https://www.youtube.com/watch?v=GV7Rra9MnvA&feature=youtu.be

Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#44 von Udo , 15.07.2017 17:05

Hallo,

in Beitrag # 20 wird auf verschiedene Hersteller von Hochbahnen hingewiesen. Nun habe ich noch etwas Zusätzliches gefunden.

In seinem Beitrag "Die ersten Märklin-Eisenbahnen" von Dr. Fritz Rinderknecht für das Tin Plate Forum im März 1996 wird auf Seite 3 auf ein Inserat von Märklin vom 1.3.1895 in der Zeitschrift "Wegweiser für die Keramische, Bronce-, Spiel-, Kurz-, Galanterie- etc. Waaren-Industrie" zur Leipziger Frühjahrs-Messe 1895 hingewiesen.

"Specialität: extra solide Eisenbahnen m. Uhrwerk u. Dampf in 4 verschiedenen Spurweiten mit je ca. 80 verschiedenen Schienencombinationen und diese wiederum als Hochbahn verwendbar."

Im weiteren Verlauf seines Vortrags sagt Dr. Rinderknecht: "Die Hochbahn von Märklin für die Spur 0 bis II läßt sich nur bis in das Jahr 1902 nachweisen."

https://www.yumpu.com/de/document/view/5...g-tin-plate-fan

Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#45 von Blech , 15.07.2017 17:47

Udo,
ja, das TPF-Heft 10 ist bekannt, liegt mir vor.
Ist das nur ein Hinweis von dir oder mit einer konkreten Frage verbunden?
Wenn ja, dann habe ich sie nicht verstanden und bitte um Erklärung. Danke.
Aber vielleicht schaltet sich ja auch Bodo ein, unser Märklin-Experte No1.
Besser kennt sich ja wohl keiner aus.
Schönen Sonntag wünscht dir
Botho

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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#46 von Udo , 15.07.2017 18:07

Botho, das ist nur als Ergänzung zum Beitrag # 20 zu verstehen. Jetzt hat man alles zusammen, so weit man zu dieser Sache etwas weiß.

Ich bin auch davon überzeugt, dass solche Teile, ob von Märklin oder anderen Hochbahn-Herstellern, im Laufe der kommenden Jahre hier und da auftauchen werden. Erste Teile von BING wurden vor kurzem auf einem belgischen Flohmarkt angeboten, allerdings durch Abschneiden in der Höhe auf die Hälfte reduziert, um als Ablaufstrecke für eine Lorenbahn zu dienen. Gut, dass ich das nur mitgeteilt bekommen und nicht selbst gesehen habe.

Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#47 von Eugen & Karl , 15.07.2017 21:27

Hallo,

hier gerne noch ein paar Worte zu den frühen Märklin Hochbahnen:

Märklin hat sich bereits 1894 um einen Gebrauchsmusterschutz für das Hochbahn- Angebot bemüht und diesen am 05.11.1894 auch erreichen können.
(vergl. Bodo Schenck, "Zur Frühgeschichte der Spielzeugeisenbahnen aus Ellwangen und Göppingen", Vortrag am 13. Tinplate- Forum 1999, Seite 15
Am Forum sind damals auch Hochbahnträger gezeigt worden)
Im Programm erscheint das Sortiment dann 1895. Aufgeführt ist es erstmals im Nachtrag 1895 zur Preisliste 1894 zum Hauptkatalog von 1893.

"Hochbahnträger werden in Garnituren zu sämtlichen Eisenbahnpackungen passend geliefert.
- Ergänzungen in gleicher Weise möglich, wie bei den Schienen-Combinationen. -"

Von Anfang an sind alle Komponenten auch einzeln erhältlich. Die Hochbahnträger gibt es in fester und in höhenverstellbarer Ausführung.

Das Erscheinungsdatum 1895 gilt als gesichert. Anders sieht mit dem Auslaufdatum aus.

1996 sprach Dr. Rinderknecht noch davon, dass sich dieses Angebot nur bis 1899 nachweisen lässt. Diese Aussage basiert auf dem Wegfall der Werbung in den Schienenanlagen- Heften, die ihm damals zur Auswertung zur Verfügung standen. 6 Jahre später hatte sich die Anzahl dieser Dokumente so verdichtet, dass er an anderer Stelle schreiben konnte, dass das Hochbahn- Angebot in Spur I und II bis 1900 in den Schienenanlagen- Heften zu finden ist, in Spur 0 auch noch bis 1902.

Diese Dokumentenreihe liefert aber nur Anhaltspunkte zum Auslaufen der Artikel. Präziser sind die Angaben in den Preislisten.

Fritz Rinderknecht war es leider nicht mehr vergönnt gewesen, ein Exemplar der Haupt- Preisliste 1902 einsehen zu können. Hier ist das Hochbahn- Angebot noch in gesamter Breite für die drei Spurweiten aufgeführt. In den Ergänzungen und Änderungen zu dieser Haupt- Preisliste 1902 in der Neuheiten- Preisliste 1903 finden sich keine Hinweise. Demnach war das Hochbahn- Angebot zumindest theoretisch auch noch 1903 im Katalogprogramm. Als unstrittiges Zeichen eines vorangegangenen Auslaufens darf die Neubelegung entsprechender Artikelnummern im Jahre 1904 gelten.
Wie gesagt, der letzte ausdrückliche Nachweis findet sich in der Haupt- Preisliste 1902.


Viele Grüße


PS.: Die 1996 im Vortrag von Dr. Fritz Rinderknecht verwendeten Fundstelle aus dem Wegweiser hatte Dr. Alexander Stofer 1993 recherchiert. Bei zwei weiteren Recherchen sind zwischenzeitlich weitere Anzeigen Märklins gefunden worden.

 
Eugen & Karl
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zuletzt bearbeitet 15.07.2017 | Top

RE: Die Hochbahn von BING von 1905/ 1910

#48 von Udo , 15.07.2017 21:34

Bodo, danke für deine Ausführungen.

Schönen Gruß
Udo

 
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