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RE: Fotografieren für qualitätsbewusste Laien, mal ein paar Unterschiede bildlich vorgeführt

#51 von aus_Kurhessen , 18.02.2018 21:17

Hallo zusammen,

gestochen scharfe Fotos finde ich einfach gut, und versuche mich so gut es geht und meine Ausrüstung es zulässt, diesem Ziel zu nähern. Einen gewissen zetilichen Aufwand muss man dazu schon betreiben. Für die Fotos, die ich hier zeige sind meist mehrere mit verschiedenen Einstellungen entstanden, von denen ich das beste auswähle. Die meisten Fotos entstehen mit meiner Fuji XF1 im EXR Automatik-Modus (hohe Auflösung für detailreiche Motive). Die XF1 hat einen nicht ganz so kleinen CMOS-Sensor. Teilweise bearbeite ich die Fotos ein wenig: Helligkeit anpassen, ausschneiden, schärfen.
Die folgende Aufnahme ist mit Blende 11 (mehr gibt die XF1 nicht her), ISO 100 und 1,2 Sek. bei Tageslicht entstanden, wobei die Kamera auf dem Tisch auflag. Es ist ein Ausschnitt, beim Verkleinern einmal geschärft. Sollte das Foto nicht ganz sichtbar sein: STRG-Taste drücken und Mausrad zurück drehen.



(Wie ich gerade feststelle, geht beim Einstellen hier in's Forum doch etwas an Schärfe verloren, schade.)

Die XF1 habe ich fast immer dabei. Ich habe noch eine Spiegelreflexkamera Pentax K-m, die ich seltener benutze, da sie eben schwerer ist, mehr Platz braucht und die Akkus so schnell leer sind.

Ein Problem habe ich bei beiden Kameras, das ich von meinen früheren analogen Kameras nicht kenne: Bei hellem Sonnenschein werden je nach Einstellung entweder die Schattenpartien zu dunkel oder die Sonnenpartien zu hell. Wie ist das bei Euch?

Zitat von M-Nostalgiker im Beitrag #48

Immer an fotografischen Experimenten interessiert,
heute mal eine Lok, fotografiert in der Fotobox



Serge, kannst Du mal nähere Angaben zu Deiner Fotobox machen. Da bin ich auch schon auf der Suche.

Gruß
Jürgen


Neuer Anfang mit ROKAL
Es war einmal...

 
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RE: Fotografieren für qualitätsbewusste Laien, mal ein paar Unterschiede bildlich vorgeführt

#52 von Wellnessi , 19.02.2018 16:57

Moin Moin Serge und FAMsler,

sehr schön, dass Du das hier behandelst.

Es gibt hier unglaublich viele wunderbare Photos, die echt beeindruckend sind. Bei Deinem Thread kann Mann nur dazulernen. Wobei ich allerdings kein Profi werden will.

Mein Equipment : HP PhotoSmart 720 ( 3,2 MegaPixel von 2001 - 1 Euro - einziges nervige Manko, die Accus ), ein Makroaufsatz aus den baltischen Ländern ( Bucht - 22 Euro ) und XnView und CarolDraw zur Bearbeitung. Ich finde, das mir das für hier reicht.

Ich hatte mal eine Minolta 303b mit allem SchickiMicki ( Empfehlung einer Profiliene - 1500,00 DM - Verkaufserlös 50,00 Euro !), aber die Abzüge waren mir dann irgendwann zu teuer um zu experimentieren.

Makrobild :


Diorama :


Ich finde damit kann Mann doch leben.

LG
Wolfgang - der gerne bessere Photos machen würde


Märklinist - Fallerist - Gitarrist - und das gnadenlos Analog ( geht das noch ? ) - FuBa

 
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zuletzt bearbeitet 19.02.2018 16:58 | Top

RE: Fotografieren für qualitätsbewusste Laien, mal ein paar Unterschiede bildlich vorgeführt

#53 von M-Nostalgiker , 19.02.2018 17:05

Hallo Wolfgang,
dein Foddo mit der 3029 ist echt gut.
Natürlich geht immer besser. Wäre es meine Vorlage gewesen wäre der Baum im Vordergrund und der Güterwagen hinter der Lok auch scharf.

Beim Vorbild, also 1:1 draussen, sieht man ja aus der Distanz auch alles scharf
Man sieht aber dass du hier ein stimmungsvolles Bild machen wolltest.


Gruss, Serge :-)

die 60er waren eine schöne Zeit !

 
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RE: Fotografieren für qualitätsbewusste Laien, mal ein paar Unterschiede bildlich vorgeführt

#54 von Erich Müller , 20.02.2018 17:54

Hallo,

Zitat von M-Nostalgiker im Beitrag #53

Beim Vorbild, also 1:1 draussen, sieht man ja aus der Distanz auch alles scharf


Hmm... Nein, tut man nicht. Jedenfalls nicht gleichzeitig: das Auge passt sich nur blitzschnell an und stellt auf das Objekt des Interesses scharf.
Das, was drum herum ist, sieht man unter Umständen sogar doppelt. Nur blendet unser Gehirn das Doppelbild ebenso aus wie es die unscharfen Partien aus der Erinnerung ergänzt und uns glauben lässt, wir würden scharf sehen.

Die Kamera kann da nicht mithalten - außer durch intensive Nachbearbeitung, wie sie hier schon angesprochen wurde :mit Programmen, die aus vielen mit verschiedenen Schärfenebenen aufgenommenen Bildern ein durchgängig scharfes Bild konstruieren.
Genau wie das Gehirn - aber das Gehirn macht das in Echtzeit.


Viele Grüße

Erich

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RE: Fotografieren für qualitätsbewusste Laien, mal ein paar Unterschiede bildlich vorgeführt

#55 von Blechfan , 20.02.2018 18:04

Zitat von M-Nostalgiker im Beitrag #53
Hallo Wolfgang,
dein Foddo mit der 3029 ist echt gut.
Natürlich geht immer besser. Wäre es meine Vorlage gewesen wäre der Baum im Vordergrund und der Güterwagen hinter der Lok auch scharf.

Beim Vorbild, also 1:1 draussen, sieht man ja aus der Distanz auch alles scharf
Man sieht aber dass du hier ein stimmungsvolles Bild machen wolltest.


Moin,

Wolfgang hat ein stimmungsvolles Bild gemacht. Die Unschärfe im Vorder-und Hintergrund lenken das Auge auf die Lok. In meinen Augen perfekt
Toll auch, wie der unscharfe Baumumriss mit der Front der Lok zusammenpasst.
Aber das ist natürlich nur meine Meinung dazu.


Beste Grüße, Ingo

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Im Bau: Märklin H0 Anlage, Hauptthema 30er/50er Jahre

 
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