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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#26 von DL 800 ( gelöscht ) , 14.03.2015 13:52

Hallo Axel,

auch Ostprodukte wurden ja in den Westen verkauft .


DL 800

RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#27 von Lorbass , 11.04.2016 11:58

Hallo,

mir ist jetzt eine Figur aus dieser Serie zugeflogen,der Zeitungsverkäufer.Ich würde alle bislang genannten Hersteller ausschliessen.

Grüße
Frank


 
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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#28 von Blech , 11.04.2016 13:55

Frank,
so weit bin ich auch nach dem Kauf einer Figur.
Aber was nun -siehe Schiffmann hinten unter Unbekannt...
Schöne Grüße aus Hessen
Botho


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#29 von Lorbass , 11.04.2016 14:47

Botho,
ich kann sie mir auch keinen bekannten Hersteller zuordnen.Die Figur erinnert mich von der schlanken Form und der Farbe an eine Zinnfigur.Vielleicht Österreich?

Schöne Grüße
Frank


 
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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#30 von Wolko , 26.04.2016 20:54

Hallo, Freunde der Eisenbahn-Figuren,
habe die Beiträge hier mit Interesse gelesen: bin schon seit Jahren ebenfalls auf der Suche nach einem Hersteller. Bislang erfolglos. Nach Erscheinen des Figuren Kataloges vom Verlag Schiffmann, hatte ich die Hoffnung, dass aus der Rubrik "unbekannte Massefiguren" nun endlich ein Hersteller mit konkretem Namen ermittelt werden kann. Doch offenbar ist das bislang noch nicht gelungen. Wenigstens konnte ich die Figuren zeitlich ziemlich genau einordnen, nachdem ich von einer Privatperson einige Exemplare kaufen konnte, wobei das dazugehörige Eisenbahn-Zubehör eindeutig um 1925 hergestellt wurde. Diese Figuren wurden vor ca. 20 Jahren in den einschlägigen Auktionskatalogen mit Tipple-Topple angegeben. Ein Polizist mit dickem Bauch war damals meine erste Figur. Später kamen die restlichen, nachfolgend abgebildeten Figuren hinzu.
Diese in gutem Zustand zu erhalten, ist deshalb problematisch, da insbesondere bei den schlanken Beinen die wenig vorhandene Masse schon bei geringer Sprödigkeit von den Drahtstiften abblättert. Sehr schön zu sehen im oben erwähnten Katalog. Die Preise liegen hier auch höher als bei den gängigen Massefiguren von Lineol oder Hausser. Tipple-Topple (Pfeiffer) Figuren sind es definitiv nicht. Bekanntlich wurde Pfeiffer, Wien im Jahre 1925 von Hausser übernommen und die meisten Figuren wurden unter Elastolin/Pfeiffer weiterproduziert. Theoretisch könnte es sein, dass einige ehemalige Pfeiffer-Akteure anonym weiterhin Figuren hergestellt haben und die bekannten Vertriebswege über diverse Händler nutzen konnten. Wie gesagt, theoretisch...
Vielleicht geben die nachfolgenden Bilder genügend Anregung zu weiteren Erkundungen.
Hier zunächst die besonders schlanken, gut aussehenden Leute.


Danach einige Akteure, der linke Herr im blauen Anzug ist sehr selten, habe ich auch nicht weiter gesehen.

Nun gut gekleidete Herren, eine schlanke Dame und ein Zeitungsverkäufer.
Danach die Dicken mit Kellner und 2 Servierern und zum Schluß noch ein Set mit besonders gut erhaltenen Exemplaren





Der im ersten Bild von Axel gezeigte Polizist mit beschädigtem Arm muss besonders selten sein. Sehe ich hier erstmals!
Viele Grüße
Wolfgang


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#31 von Wolko , 26.04.2016 20:57

Ergänzung:
ein Bild ist bei der Übertragung abhanden gekommen. Hier die Herren mit Dame und Zeitungsverkäufer

weshalb das Bild nun nach einigen Tagen wieder verschwunden ist, kann ich nicht nachvollziehen.
BB-Code für Direktanzeige in Foren

Jetzt ist es wieder da!


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#32 von Udo , 26.04.2016 21:53

Wolfgang, ganz tolle Figuren. Was doch so alles wieder auftaucht.

Schönen Gruß
Udo


 
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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#33 von Wolko , 26.04.2016 22:07

Danke Udo,
wie Du weißt, muss ich erst suchen und dann photographieren. Bin weiterhin an der Auflösung dieses Rätsels interessiert.
Gruß
Wolfgang


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#34 von mitropa , 03.05.2016 13:22

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für das Zeigen Deiner Figuren. Nach den doch sehr unterschiedlichen Ratschlägen zur Restaurierung sind meine Figuren bislang so geblieben wie vorgestellt. Außer das diese anders als alles andere Spielzeug nicht weggepackt ist, sondern auf einem Hängeschrank direkt über meinem Computerarbeitsplatz Platz genommen haben.
Meine Figuren sind nicht nur schlechter erhalten wie Deine, sondern sie wirken durch das durchstechen des Drahtes am Kopf auch irgendwie wie B-Ware.
Meinst Du eigentlich wirklich das die Dicken diesem Hersteller zu zuordnen sind? Irgendwie machen die Fußplatten einen anderen Eindruck.

Vielleicht taucht ja mal eine Verpackung mit Figuren auf.

So long und Danke fürs Zeigen

Axel


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#35 von Wolko , 04.05.2016 12:55

Hallo Axel,
auch die "Dicken" muss man diesem Hersteller zuordnen. Die Sockel sind unterschiedlich hoch, aber auch bei anderen Figuren dieser Serie.
Unten schauen die Nagelköpfe teilweise hervor. Auf Bilder von unten habe ich verzichtet, da Du bereits schöne und ausreichend informative Bilder eingestellt hast.
Mit Original-Kartons ist das bei Figuren deshalb problematisch, da auch bei den damaligen Branchen-Größen vorwiegend Sammel-Kartons verwendet wurden und nur bei großen, komplizierten Teilen Einzel-Verpackung notwendig war. Beispielsweise Fahrzeuge von Hausser oder Lineol. Es ist schon verwunderlich, dass Produktionen aus den 20-iger Jahren jahrelang anonym sind und keine weiterführenden Informationen auftauchen. Uns bleibt nichts anderes übrig, als das Aufrechterhalten der Neugier bei den einschlägig Interessierten, verbunden mit der Hoffnung, dass irgendwann ein Nachweis erfolgen kann.
Viele Grüße
Wolfgang


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#36 von Lorbass , 05.05.2016 15:56

Hallo,

beim Durchblättern der Wildwest Buchreihe von Thomas Finck ist mir ein Name aufgefallen den man Beachtung schenken sollte - Es ist Georg Manz aus Ellwangen.Dies ist aller Wahrscheinlichkeit nicht selbst der Hersteller,sondern der Vertreiber.G.Manz besaß ein Kolonialwarengeschäft und besaß ein Labor im Keller und nannte sich selbst Scherzartikelfabrikant.Er meldete 4 ges. geschützte Gebrauchsmuster an darunter für einen richtig schießenden Soldaten,dieser fand grüßes Interesse bei der Spielzeugindustrie.Es sind Soldaten mit Gummistempelaufdruck Manz bekannt.Von der Machart der Wildwest Figuren und der verwendeten Farbe würde ich auf den gleichen Hersteller wie der Eisenbahnfiguren tippen.

Viele Grüße
Frank


 
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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#37 von Blech , 05.05.2016 16:00

Frank,
da war ich auch schon mal dran.
War aber nix in Richtung Eisenbahn zu finden.
Die drei Finck-Bücher haben mir schon manchmal geholfen.
Unsere gesuchten Figuren haben charakteristische Details -da sollten wir uns mal mit befassen.
Die "Unbekannten" bei Schiffmann -da bohre ich derzeit, aber das Brett ist dick!
Denn ich suche immer noch 4,5er Figuren für ein Ausstellungsstück.
Schönen Rest-Vatertag!
Botho


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#38 von Lorbass , 05.05.2016 16:13

Botho,
auffallend ist bei den Figuren die Farbe,es ist dieselbe wie bei Zinnfiguren.Und die Figuren sind teilweise eher halbplastisch was bei Masse nicht so häufig vorkommt.

Ein viel größeres Problem ist das im Figuren Bereich viel mehr Namen vergessen worden sind als die von Blechspielzeugherstellern.

Schöne Grüße
Frank


 
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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#39 von Wolko , 05.05.2016 18:52

Hallo Frank,
Weiter dran bleiben. Irgendwann kommen wir weiter. Aber halbplastisch sind die Figuren keineswegs. Schau nur die dicken Bäuche der Polizisten! Notfalls mache ich noch Bilder von der Seite.
Noch einen schönen Feiertag
Wolfgang


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#40 von Lorbass , 05.05.2016 19:04

Hallo Wolfgang,

ich hatte ja geschrieben teilweise,mein Zeitungsverkäufer ist schon ziemlich dünn.

Einen schönen Vatertag
Frank


 
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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#41 von Blech , 06.05.2016 07:15

Leute,
ja, das ist schon seltsam.
Tatsächlich gibts da Dünne und Dicke.
Die Dünnen mit schwarzem(!) Vierecksockel -mit und ohne Beschriftung- in den Größen 4.5 und 6 (6.5/7) cm rechne ich Leyla zu,
gedacht wohl für Bub-S und Spur 0 bei den Kleinen und die Großen dann für 1 -so biege ich mir das im Moment zurecht.
Dass der Polizist ein Dicker ist, finde ich aus Erfahrung nur normal -so sahen früher die Polizisten aus. Ich wuchs neben einem Polizeirevier auf.
Und, man weiß es, Beamten gings nie wirklich schlecht...
Schöne Freitagsgrüße
Botho


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#42 von Udo , 06.05.2016 10:04

Hallo, Botho,

speziell Polizeibeamten ging es keineswegs "nicht wirklich schlecht". Mein Vater war Polizeibeamter (übrigens nicht dick) und bekam 1948 90 DM im Monat. Um 1950 bekam er dann 125 DM, und ich sagte zu meinem Vater einmal, dass dort die Bauarbeiter nicht arm seien, bekämen sie doch mehr als das Doppelte im Monat, was er bekäme. Und mein Vater antwortete: "Die sind später arm dran", was ich als Kind nicht verstand.

Ganz gut über die Runden kamen wir trotz dieses niedrigen Gehalts durch die niedrige Miete von 15 DM und durch den Umstand, dass mein Vater auf dem Land eingesetzt war und wir deshalb auch einen Garten, ein Schwein und viele Hühner hatten. Da konnte dank der Vorsorge meiner Mutter vieles in Einweckgläsern haltbar gemacht werden.

Dann kam unerwartet ein hocherfreulicher Brief eines Anwalts aus den USA, und von da ab fuhren wir jährlich einige Male nach Jesolo bei Venedig zum Zelten, und - wie du weißt - habe ich dich dort auf der Gokart-Bahn bei Cavalino mutmaßlich mehrfach gesehen, als du dort deine Runden drehtes. Dass ich dich jetzt im Alter über dieses Forum und durch den Besuch des Frankfurter Blechbahnstammtisches wieder gesehen habe, ist wirklich eine Fügung.

Schönen Gruß
Udo


 
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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#43 von Blech , 06.05.2016 10:27

Ja, Udo -
und ich schätze mich glücklich, dich beim Stammtisch an meiner Seite zu wissen!
Dein Wissen und Deine Hilfen haben mich schon aus manchen technischen Nöten gerettet.
Danke!
Wir sehen uns beim nächsten Frankfurter Stammtisch am letzten Montag im Mai.
Schöne Grüße aus Hessen nach NRW
Botho


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Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#44 von Wolko , 14.11.2016 19:35

Hallo, Figuren-Spezialisten,
habe 4 neue Zugänge, davon 2 neue sowie der Reisende, bislang noch nicht gesehen. Hier die Bilder:



Auffallend ist, dass die Sockel allesamt grau bemalt sind. Bislang habe ich fast nur hellbraune Sockel registriert.
Die Anbieterin in der bucht gab einen Hinweis auf einen Hersteller in Tuttlingen, nämlich Firma Birk. Habe mich
daraufhin mit dieser Firma befasst und nach mehreren Telefonaten konnte ich vom Inhaber erfahren, dass seine
Vorfahren vor ca. 90 Jahren u.a. Figuren hergestellt haben. Leider konnte ich für die hier gesuchten Figuren
keinen Nachweis erbringen, die "Birkola"- Figuren sind aus geprägter Pappe auf Holzsockel.
Bei anschließenden Recherchen bin ich auf eine Spur im südlichen Thüringen gestoßen. Frank (Lorbass) hatte in
einem früheren Beitrag die Firma Hopf erwähnt. Ich bin dann auf einer Webseite gelandet, die sich mit DDR-
Wild-West-Figuren befasst. Der Webmaster dieser Seite, Herr Thomas Fiedler ist inzwischen leider verstorben,
und über eine ergänzende Webseite gelangte ich an einen anderen Teilnehmer erhielt allerdings eine Absage,
weil dieser nur Abzeichen sammelt. Aber: auf der Webseite von Thomas Fiedler sind einige interessante Biographien
von kleineren Figuren-Herstellern im Raum Mengersgereuth-Hämmern. Genannt ist dort auch die Firma Richard Hopf.
Da Hopf jedoch erst 1930 mit der Figurenproduktion angefangen hatte, kommt dieser Hersteller wohl kaum in Frage.
Gemäß diesen Angaben könnten die Figuren von folgenden Herstellern stammen.
1.) Emil Bayer, Mengersgereuth-Hämmern, gegründet 1898 durch Mylius Bayer
2.) Georg Blechschmidt aus dem gleichen Ort, ab 1896 selbstständig
3.) Friedhold Fischer, gleicher Ort, macht sich nach dem 1. WK selbstständig.
Weitere Hersteller könnten sein: Alexander Greiner, Steinach; Anton Röder (LISANTO) Mengersgereuth-Hämmern;
August Riedeler (ARI-Puppenfabrik) Königsee/Thüringen; evtl. noch Arthur Schoenau, Sonneberg.
Die Figuren sind nicht so professionell hergestellt im Vergleich zu Lineol oder Hausser, sind nicht gebrannt und
anstelle der Draht-Verstärkung, die üblicherweise als Meterware bezogen wurde, werden normale, industriell
vorgefertigte Drahtstifte als Verstärkung verwendet. Die Masse ist vermutlich nicht gebrannt. Deshalb auch die
Empfindlichkeit. Die Bemalung ist sehr unterschiedlich und wurde sicherlich in Heimarbeit bewerkstelligt. Die
jetzt erworbenen Figuren haben einen hochwertigen Lack oder Überlack. Es gibt auch Figuren mit ziemlich
spröden, dünn aufgetragenen Farben. Einheitliche Qualitäts-Standards waren hier sicherlich nicht vorhanden.
Ich bitte alle Forumsmitglieder die Verbindungen oder Kenntnisse im südlichen Thüringen haben in dieser Richtung
nachzuforschen. Es wäre schön, wenn wir hier weiter kämen!
Viele Grüße
Wolfgang


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#45 von Lorbass , 14.11.2016 20:14

Hallo Wolfgang,

alle Massefiguren sind im Ofen gelandet und wurden gebacken ansonsten ansonsten würde es ja ewig dauern bis sie trocken wären.Bei Figuren die sehr weich sind wurde eine schwefelhaltige Masse verwendet.

Grau bemalte Sockel kenne ich von Durso,wie sieht denn die Unterseite aus - glatt oder haben sie eine Vertiefung.

Viele Grüße
Frank


 
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#46 von Wolko , 14.11.2016 20:38

Hallo, Frank,
die Unterseite ist glatt, wie auch schon im ersten Beitrag gezeigt. Hast Du evtl. im Figuren Forum recherchiert?
Viele Grüße
Wolfgang


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#47 von Lorbass , 14.11.2016 21:44

Hallo Wolfgang,

wenn die Unterseite glatt ist dann ist es nicht Durso.

Im Figuren Forum bin ich kein Mitglied.

Deine gezeigten Figuren stammen von einem anderen Hersteller wie die im ersten Beitrag gezeigten.Von diesen hat sich vor ein paar Wochen einer zu mir verirrt.
Polizist.




Ich hab noch ein paar alte Zeitschriften "Der Lineol Soldat" da geht es zwar hauptsächlich um Militärfiguren aber es sind aber auch Katalogseiten von Zivil und Wild West Figuren abgedruckt.Ich werde am Wochenende mal nachschauen.

Viele Grüße
Frank


 
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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#48 von Wolko , 14.11.2016 22:57

Hallo Frank,
Durso oder andere bereits bekannte Hersteller sind es nicht. Der gezeigte Polizist mit dickem Bauch gehört ebenfalls zu
dieser gesuchten Serie. Dieser in bestem Zustand war ebenfalls bei dem Angebot, aber hier war ich leider nur zweiter Bieter.
Viele Grüße
Wolfgang


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#49 von Blech , 15.11.2016 08:07

Guten Tag, meine Herren,
der dicke Polizist ist auch in Schiffmanns Figurenkatalog unter "unbekannte Hersteller" abgebildet.
Ich meine, es könnte Leyla sein -aber bitte, ich bin auch kein Figurenspezialist.
Zumindest habe ich das schon mehrfach(!) so gelesen.
Schönen Tag!
Botho


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RE: Kein Hausser Elastolin, kein Lineol, aber was ist es dann, unbekannte Massefiguren

#50 von Gleis3601 , 15.11.2016 08:40

Hallo Wolfgang,

Masse Figuren sind Nie "gebrannt" worden.Aufgrund des hohen Perl/Knochenleim Anteils ist die Masse bei ca. 60 grad warm verarbeitet worden,nach Entnahme aus der Form wurden die Figuren auf Rahmen in einen entsprechend geheizten Trockenraum gelagert.
Dieser Trocknungs Prozess wurde langsam gemacht,da es sonst zu starken Schrumpfungen und Trockenrissen führen würde.

Würde mann eine Massefigur ,ähnlich einem Ton Gegenstand "brennen",würde diese schmelzen und die Harzbestandteile in Flammen aufgehen.


Zur Identifikation der Figuren kann ich leider nichts beitragen,da augenscheinlich keine Markung vorhanden ist...im Buch "Die kleine Figur" von 1985,erwähnt Herr Ernst Schnug schon alleine 64 Firmen OHNE HAUSSER/Elastolin und LINEOL , die mit der Massefiguren Produktion beschäftigt waren !

Nachdem ja jetzt weitere Figuren dieser Serie bekannt sind , würde ich diese def. in die 20er-30er Jahre einsortieren, alleine schon der dargestellten Bekleidung wegen.


Gruß
Andreas

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