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Bing "Atlantik"

#1 von blechotto , 14.04.2014 21:29

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Hallo, hier ein paar Bilder von einer restaurierten Bing - Lok, die ich in der "Bucht " aufgefischt hatte.
Es war das angerottete Gehäuse einer "Starkstrom-Lok" ohne Tender.
Ein neuer Antrieb mit FH-Getriebemotor, neue Räder und ein 3-achsiger Tender einer ebenfalls rottigen 2-B Lok wurden spendiert.
Der Scheleifer mußte unte den Tender, da am Antrieb kein Platz mehr war.
Im Führerhaus wurde ein Dreh-Vorwiderstand plaziert, der nun den Betrieb mit 12 bis 20 Volt GS erlaubt.
Grüße von Blechotto

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RE: Bing "Atlantik"

#2 von Udo , 14.04.2014 22:30

Hallo, sehr schön und auch sehr interessant gemacht. Eine tolle Lokomotive! Da lacht das Herz. Die Spur ist 0 oder 1? Und da ist mir etwas aufgefallen. Die Klammerstange oder Laufhaltestange auf der rechten Seite ist erheblich kürzer als linksseitig. Ist das so im Original?
Und noch etwas würde mich interessieren: Ich vermute, dass das Getriebe erneurt worden ist. Wie sah das mit den Lagern für die Antriebsachsen aus? Ausgeschlagen oder noch erträglich? BING und Märklin, auch Kraus (manchmal) haben ja auf der Zahnradseite Messinglager eingebaut (die aber mit der Zeit auch ausgeschlagen waren). Musstest du da neue Buchsen einsetzen?
Schönen Gruß
Udo

 
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RE: Bing "Atlantik"

#3 von blechotto , 15.04.2014 09:48

Moin, Udo,
zur Erklärung:
die Lok ist in Spur 0; die rechte Galeriestange ist deswegen kürzer, weil rechts am Kessel der Kasten für die Abdeckung des Bürstenhalters saß- nun nur noch ein Abdeckblech.
Das Fahrwerk ist vollständig neu in Neusilber geätzt mit neuen Lagerbuchsen und Radsatzwellen, ebenso das Triebwerk mit 3fach aufeinandergelöteten Blechstreifen.
Der Getriebemotor liegt längs im Fahrgestell und arbeitet auf den Kegeltrieb auf der Treibachse.
Interessant am Rande:
nach der Verdrahtung der Frontlampe gab es einen satten Kurzschluß. Eine genaue Untersuchung der Lampenhalterung ergab, dass der Mittelkontakt der Fassung beweglich und federbelastet ist. Bei entfernter Birne wurde die Fassung kurzgeschlossen - wohl, weil bei der Starkstromlok Lampe und Motor in Reihe geschaltet wurden; bei entfernter Birne konnte dann der Motor aber weiterlaufen.
Grüße,
Blechotto

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