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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#76 von riera , 05.03.2016 15:28

Zitat von Blech im Beitrag #74
Udo, Wolfgang,
ich glaube, der wartet umsonst!
Guck mal, bei der Bude "Erfrischungen" haben sie schon alles ausgeräumt.
Feierabend!
Trotzdem schönes Wochenende!
Botho


Also,

ich sehe noch 2 Kellner mit den erfrischenden Getränken und auch noch 2x Service mit Bauchladen heraneilen.













zumal noch einige Reisende im Anmarsch sind.


















und der Wachtmeisten schaut, dass alle in die Bahn steigen und nicht ins Auto.





dann ist Feierabend.




Grüße,
R.R.

PS:
Hallo FE!
Glückwunsch zu dem bezaubernden AH-Bahnhof, der mir leider nie vergönnt war. Ein Traum und eine würdige Erinnerung an diesen so bedeutenden Bahnhof.

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#77 von Blech , 05.03.2016 15:32

Hallo, Riera,
diesen grünen Wachtmeister habe ich noch nie gesehen!
Nett ist auch die Feiera bend-Trennung.
Danke!
Schöne Grüße aus Hessen
Blech

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#78 von riera , 05.03.2016 15:40

Ja, deshalb hatte ich das auch festgehalten,
einfach nur schön.
Wachtmeister ist ungemarkt.
Grüße,
R.R.

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#79 von Fritz Erckens , 05.03.2016 15:46

Hallo Riera,
Endlich ist die Bhf-Bedienung im Anmarsch zu den hungrigen Gästen....

Gruss v. F.E.

 
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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#80 von riera , 11.03.2016 19:36

Zitat von Fritz Erckens im Beitrag #79
Hallo Riera,
Endlich ist die Bhf-Bedienung im Anmarsch zu den hungrigen Gästen....

Gruss v. F.E.



Ja, da sind noch zwei Sitzgruppen im schattigen Biergarten zu bedienen.





wobei die zweite Gruppe offensichtlich Topfkuchen mit Äppelwoi genießt und auf eine Runde Bier umsteigt.
Ob das bekommt?




Grüße,
R.R.

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#81 von horst-dieter , 11.03.2016 19:40

Hallo Riera,
dass ist so schön.
Seltene Figuren und toll arangiert.
Vielen Dank für deine Einstellungen.


Grüße aus Langen Rhein-Main

 
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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#82 von Fritz Erckens , 12.03.2016 12:04

Hallo RIERA und alle Bahnhof-Freunde,

aus den 1925-1929er Jahren ist dieser Märklin-Kleinstadtbahnhof in Spur I und 0 Art.2029
Hier konnten die Reisenden vor der Abfahrt bzw.nach Ankunft ihren Kaffee u.Kuchen geniessen. Dieser Bhf ist der letzte der "Romantik-Serie". Der "Leipziger und Stuttgarter"
sowie "Friedrichshafen" und die sogen."Schuhkarton-Bahnhöfe" folgten.
Eine "neue" Architektur hatte begonnen.....

Schönes WE mit Frühlingssonne wünscht F.E.


 
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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#83 von riera , 13.03.2016 16:11

Zitat von Fritz Erckens im Beitrag #82
Hallo RIERA und alle Bahnhof-Freunde,

aus den 1925-1929er Jahren ist dieser Märklin-Kleinstadtbahnhof in Spur I und 0 Art.2029
Hier konnten die Reisenden vor der Abfahrt bzw.nach Ankunft ihren Kaffee u.Kuchen geniessen. Dieser Bhf ist der letzte der "Romantik-Serie". Der "Leipziger und Stuttgarter"
sowie "Friedrichshafen" und die sogen."Schuhkarton-Bahnhöfe" folgten.
Eine "neue" Architektur hatte begonnen.....

Schönes WE mit Frühlingssonne wünscht F.E.





Hallo !
Zunächstt Danke für die Beteiligung!
Ich kann noch die kleinere Ausführung dieses Bahnhofes von Märklin mit der Nummer 2001B zeigen.( Mit den Dachgauben auf der dem Gleis gegenüberliegenden Seite, anders als im Katalog dargestellt)






@ FE. Zur Romantik, klinke mich da ein und möchte behaupten, dass ein "romantischer Ausstrahlungeindruck, besser Effekt" auch durch die optische Komposition der Objekte der Zeit, beim Betrachter erzielt werden kann.
Hier eine Bing-Märklin-Komposition.
Bing-Bahnhof 13240/0, ca. 1902, mit Märklin-Lok E 65/13050 ca. 1930.



Das Alter eines Gebäudes mit dessen Betriebsaufgaben in sich birgt schon romantisch wirkende Ausstrahlungen, waren doch "früher" bei der Architektur die zeitbestimmenden Maßstäbe beim Erscheinungsbild des jeweilig vorherrschenden Baustils zugrunde gelegt:
Z.B. Bauanlage Betriebsbereich Bahnübergang, bei dem zur Besserung der romantischen Stimmung das Wärterpaar auf der Bank fehlt.
Diese haben sich real bis in die !970er/80er gehalten. ( Wellblechbude, Läutewerk, Bahnwärterhäuschen, Schrankenbäume, usw.).und strahlen eine gewisse Romantik aus im Zeitalter der Elektronischen Stellwerksanlagen mit deren automatischen Fernsteuerungsüberwachung, verbunden mit kostendämpfendem Personalabbau.








In der Zeit der "Beschleunigung" traten funktionellere Bauweisen in den Vordergrund.
Als Beispiel möchte ich einen Kiosk anführen, der, wie hier bei Märklin, in einer schlichten Funktionsform, eben dem zeitgemäßen Vorbild entsprechend, erscheint. ( ist gewagt, aber, nicht lachen,erinnert mich ein wenig an den Bauhausstil, mit seiner funktionellen, zweckgebundenen Architektur)





Noch besser zeigt dies ein Bahnhofwrack von Kibri, das mal durch meine Hände ging. Ein reiner steriler Funktionsbau mit Zeitanzeige.









Abschließend an dieser Stelle eine Frage zu einem Spur 0 Märklinwagen:
Warum hat Märklin diesen Schlußwagen gleich mit drei roten Schlussleuchten versehen?








Gibt es eine Deutung, denn im Vorbild gab es das meines Wissens nicht.
Grüße,
R.R.

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#84 von Lastra 38 , 13.03.2016 18:19

Hallo,

das Zugschlusssignal entspricht dem damals gültigem Signalbuch.

MfG Lastra


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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#85 von Sammelwahn , 13.03.2016 19:11

Der Vollständigkeit halber hier noch der wohl letzte große Bahnhof von Bing, 10/6194 von 1930. Er ist zwar schon sehr schlicht, aber durch die Farbgebung eigentlich auch sehr schön.





mit bestem Gruß
Arne

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#86 von riera , 13.03.2016 20:06

Zitat von Lastra 38 im Beitrag #84
Hallo,

das Zugschlusssignal entspricht dem damals gültigem Signalbuch.

MfG Lastra


Hallo Lastra!
Danke für den Hinweis.
Hab zur Verdeutlichung nochmal hin- und nachgesehen, und zur Hebung des Informationsgehaltes die Signalbücher gewälzt:
Der Wagen läuft bei mir im Märklinkatalog 1930 unter der Nummer 1929 b.

Die Signalbücher:
-Bayerisch von 1907,



-Sächsisch von 1907,



und
-Preußisch-Hessisch von 1907/ Ausgabe 1912



weisen alle die drei roten Schluss Laternen nach. ( SignaL 16)
Ist ja noch Länderbahnzeit.
Änderungen wurden ja dann in der DRBG-Zeit durchgeführt.
Im Signalbuch 301 der Deutschen Reichsbahn vom 1. April 1935 an, ein früheres hab ich nicht,
sieht das so aus:

.

Das lässt den Schluss zu, dass der Wagen noch unter den
Gesichtspunkten der alten Signalordung gefertigt wurde.
Nochmals Dank für die Anregung nachzuschauen.
Grüße,
R.R.

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#87 von Wolko , 20.03.2016 14:57

Ergänzend zu dem im Beitrag erwähnten Bing-Bahnhof, den anschließend Kraus-Fandor unter der N. 2048/1 weitergebaut hat, hier das dazu passende Bild, das ich heute dem Katalog von Bertoia entnommen habe. Dort allerdings mit Bub-Bahnhof beschrieben.

Noch einen schönen Sonntag allerseits
Wolfgang

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#88 von Wolko , 20.03.2016 15:03

Irgendwie war das Basisbild des Bing-Bahnhofs abhanden gekommen.
BB-Code für Direktanzeige in Foren

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#89 von riera , 29.03.2016 14:05

Zitat von Wolko im Beitrag #88
Irgendwie war das Basisbild des Bing-Bahnhofs abhanden gekommen.
BB-Code für Direktanzeige in Foren



Hallo Wolfgang, kann noch die kleinere Ausführung zeigen:

Der beginnende Niedergang der Bing Werke kann, sich abzeichnend erahnt werden, durch die billige, qualitativ einfache, manchmal hört man minderwertige Produktion, so bei Bahnhof 10 61 84 mit Nachweis im Händlerkatalog von 1930.




Sehr dünnes Blech, Blasse Lackierung mitt sandender Rauhputzimitation,

















mit schlechter, auch wenn die altersbedingte Verblassung berücksichtigt wird, Bilddruckqualität: Nur schwer erkennbarer Telegrafenbeamten am Morsegerät zum Zugmeldeverfahren im Fenster links, Bahnsteigkartenautomat (?) zwischen mittlerem und rechtem Durchgang sowie Postbriefkasten rechts.








Türen wurden weggelassen, Fensterkreuze nur ausgestanzt, Fensterrahmen lediglich bildlich aufgedruckt, ebenso weggelassen die „Fenstercellonscheiben“, obwohl die Blechlaschen, aus der Blechwand direkt ausgestanzt, leer, ohne Funktion vorhanden sind.











Nichts mehr von der alten Blechpalasterscheinung.
Trotzdem hatte dieser letzte Bahnhof im Thread offensichtlich einen Käufer gefunden und ist, nach 86 Jahren zum blechernen Zeitzeugen geworden.
Grüße,
Rie.

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#90 von Wolko , 29.03.2016 14:31

Hallo, Riera,
ich finde die Oberfläche mit der Rauhputz-Imitation sehr interessant. Der letzte ist leicht verblasst durch UV-Strahlung, aber noch gut erkennbar! Alles eine Preisfrage. Hast Du ihn ge-oder verkauft?
Viele Grüße
Wolfgang

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#91 von riera , 29.03.2016 20:15

gekauft

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RE: Bings Bahnhöfe, das Angebot vor gut 100 Jahren

#92 von horst-dieter , 29.03.2016 21:29

Hallo Mobafreunde,
ihr habt mir wahrlich einen schönen Thread aufgemacht.
Ich bin "zwar nur HOer", und war mal Spur Oer, aber was ihr eingestellt habt, ist einfach wundesrschön.
Vielen Dank für eure Fotos.
Man kann darin in Erinnerungen schwelgen.
Leider alles vorbei, man hätte sich in den 1960-70er Jahren darauf
beschränken sollen. Damals wurde Blech noch billigst verscheuert.
Ein Jammer was man hat liegen lassen.
Na Ja, eure Bilder sprechen für diese Materie.


Grüße aus Langen Rhein-Main

 
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