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JEP - der seltene Bahnübergang 56-14 von 1950

#1 von Metall forever , 10.11.2013 17:00

Guten Abend zusammen,

der vollständig aus Blech gefertigte Bahnübergang 56-14 wurde nur 2 Jahre lang hergestellt, in den Jahren 1950 und 1951.
Hier der Link zu einem vollständigen Modell: JEP - Bahnübergang 56-14

Nun mein etwas lädiertes Modell.
Die Schwachstelle sind die Schrankenbäume aus sehr kritischem Material (Zink ??), welche gerne beim Herablassen derselben sehr schnell abbrechen (Hebelwirkung und brüchiges Metall beim Aufsetzen auf die Baumstützen) - so auch bei dem nun vorgestellten Exemplar.

Sehr schön das lithographierte Bahnwärterhaus aus Blech, welches mithilfe zweier Laschen in das Chassis eingesteckt ist.
Das Häusschen ist auch beleuchtet - leider fehlt bei meinem Exemplar das (zuvor aufgelötete ?) Gewinde für eine Glühbirne.




Hier die Abbruchstellen der Schrankenbäume:






Jetzt der Blick von oben, ohne Häusschen, aber dafür mit dem darinliegendem Antrieb:




Nun der Blick von unten auf die Bodenplatte:






An einer Seite sieht man drei Kabel (rot, grün, grau), an der anderen zwei (rot und grün).
Grau geht im Häusschen an Masse (Gewindesockel aussen von der Glühbirne) rot bzw. grün an Strom zum heben/ senken der Schrankenbäume.

Ein weiteres graues Kabel verbindet die stromleitende Schienenzunge mit dem Sockelmittelpunkt der Glühlampe im Häusschen, also stromzuführend (im Gegensatz zum aussen liegendem, grauen Massekabel !

Nun der Blick auf die Kabelzuführungen zu den Magneten, die das Gestänge zu den Schrankenbäumen steuern.
Die inneren braunen Kabel müssten Masse zum Magneten sein, die äusseren braunen Strom, da sie unter dem Chassis zu den roten und grünen Stromkabeln verlaufen.
Das rechte graue Kabel führt zum Sockel der Glühbirnenhalterung, deren Rest man hier gut sehen kann:




Nun das schöne Häusschen - zunächst die Schienenseite:




Hier die Nicht-Schienenseite mit den Schrankenbäumen:




Die Seiten, Dach und Innenleben:









Das Senk- und Hebeprocedere dieses empfindlichen Essembles sollte möglichst nicht mit Dauerstrom (20 Volt), sondern mit regelbarem Fahrstrom eines zweiten Transformators betrieben werden.
Bei etwa 7-10 Volt sollten sich die Bäume gefühlvoll senken lassen, ohne daß sie auf die Halterungen draufknallen und abbrechen.
Zusätzlich möge man etwas schwarzen Schaumstoff in die Auffanghalter hineinstecken, um eine weitere Stoßmilderung herbeizuführen !

Gruß, Michael


 
Metall forever
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zuletzt bearbeitet 10.11.2013 | Top

   

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