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Betriebstechnische Raritäten, Bings Signale

#1 von riera , 11.05.2013 18:04

Um dem Ruf nach Bildern zu entsprechen, hier ein Griff ins Bildarchiv.
In einem der letzten Beiträge konnten Bings Kräne gezeigt werden. Auch die Vielfalt der Signale, die Bing fertigte, sollte den Betrieb einer Anlage, den realen Vorbildern nachempfunden, beim Spiel regeln. Interessant die Beleuchtungsausführungen für Rüböl Betrieb und auch die Verwendung von farbigen, dünnen Mineralglassignalscheiben bei den frühen Modellen.
Die Bildfolge soll lediglich für`s Auge sein, deshalb keine Artikelnummern .
Bild 3 und Bild 20/21( Bayerischer Schmetterling) könnte von Carette sein,
Bild 28/29 ist Spur 0 Ausführung.(Automatisches Blocksignal, Nr. 8588,0,1902)







Frühe bayerische Signalausführung um 1885 in Frontenhausen, noch die "Tennisschlägerform" der Signalflügel




































Der Bayerische "Schmetterling", um 1915

















































Signal für Rübölbetrieb, Hausbeleuchtung elektrifiziert.


Auszug aus Signalbuch der Kgl. Bayer. Staatseisenbahn 1907






Ein echter Bayerischer Signalflügel

Die Umsetzung der Bayerntypischen Ruhesignalstellung des Signalflügels mit der blauen Signalfarbe bei Nacht
konnte bei Bing nicht nachgewiesen werden.

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RE: Betriebstechnische Raritäten, Bings Signale

#2 von Swiss-Tinplater , 12.05.2013 17:39

Hallo riera

Hier noch eine kleine Ergänzung zu Deiner tollen Präsentation von Bing-Signalen:

Etagensignal 10/698 mit Kaiserölbeleuchtung, gmäss Schiffmann-Katalog gefertigt von 1914 bis 1926.



Schöne Grüsse
Swiss-Tinplater

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RE: Betriebstechnische Raritäten, Bings Signale

#3 von riera , 12.05.2013 20:00

Danke für Ergänzung.
Dein Signal hat keinen typisch Bayerischen Signalflügel. Denke, dass es dementsprechend nach der Länderbahnzeit, also aus den 1920er Jahren stammen dürfte. Welches Firmen-Logo ist vorhanden?
Grüße,
R.R.

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RE: Betriebstechnische Raritäten, Bings Signale

#4 von Swiss-Tinplater , 13.05.2013 14:22

Hallo riera
Hier wunschgemäss ein Bild des eingeprägten Bing-Logos:



Schöne Grüsse
Swiss-Tinplater

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RE: Betriebstechnische Raritäten, Bings Signale

#5 von riera , 14.05.2013 11:46

Zitat von Swiss-Tinplater im Beitrag #4
Hallo riera
Hier wunschgemäss ein Bild des eingeprägten Bing-Logos:



Schöne Grüsse
Swiss-Tinplater


Danke!
Das BW-Logo der Bing-Werke spricht für eine Fertigung in den 1920er Jahren, also in der Zeit der Deutschen Reichsbahngesellschaft. Bing entfernte sich vom Bayerischen Vorbild, passte sich dem angestrebten, einheitlichen, allgemeingültigen Erscheinungsbild der Signale in der Modellbahnfertigung an. Und trotzdem, die charakteristischen Bayerischen Formen hatten in der Realität Gültigkeit bis in die Zeit des endgültigen Ersatzes durch die Deutsche Bundesbahn in den 1970er/1980ger Jahren. Heute nur noch in Museen zu finden.

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RE: Betriebstechnische Raritäten, Bings Signale

#6 von Skimble , 24.05.2013 12:11

Hallo Ihr,

mir ist auch so ein Etagensignal 10/698 zugelaufen.
Nun bin ich am Rätseln wegen des Vorbilds.
Welchen Signalbegriff könnte man mit zwei gleichen Flügeln am gleichen Mast darstellen?
Oder war das wieder eine Länderbahnspezialität?

Viele Grüße

Holger

 
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RE: Betriebstechnische Raritäten, Bings Signale

#7 von Skimble , 05.07.2013 11:43

Für Bild 26/27 hab ich auch die passende Kiste



Kam getsern an. Das Signal steht schon auf der Anlage.

Viele Grüße

Holger

 
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RE: Betriebstechnische Raritäten, Bings Signale

#8 von riera , 24.07.2013 11:59

Zitat von Skimble im Beitrag #6
Hallo Ihr,

mir ist auch so ein Etagensignal 10/698 zugelaufen.
Nun bin ich am Rätseln wegen des Vorbilds.
Welchen Signalbegriff könnte man mit zwei gleichen Flügeln am gleichen Mast darstellen?
Oder war das wieder eine Länderbahnspezialität?

Viele Grüße

Holger


Hallo!
Die Signalbildbegriffe werden auf den Seiten 385 ff des Buches von Artur Fürst, "Die Welt auf Schienen", Verlag Albert Langen München 1925, gut erklärt. Das folgende Bild ist diesem Kapitel entnommen.

Gruß,
Rie

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Bings englische Signale

#9 von caepsele , 08.08.2013 16:07

Hallo Zusammen,

hier noch die Signale aus dem englischen Programm.
Auf den Tipp mit dem Rüböl = Rapsöl (war immer auf der Spur mit Kaiserröl = Parafinöl), habe ich mal in meiner Küche nachgeschaut und das Bellasan Raps Vitalöl (das Gute von Feinkost-Albrecht, mit Stiftung-Warentest-Auszeichnung für besonders lange Brenndauer ) in die kleine Behälterchen gefüllt. Was soll ich sagen: alle 3 Doch-Varianten (Glasfaser, Keramikfasern, Baumwolle) brennen schön gleichmäßig mit kleiner Flamme und ca. 30-40 min und ohne besonderen Gestank!



Danke riera für den Tipp! Die Folien halten übrigens die Wärme aus.

Gruß
Harry


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RE: Bings englische Signale

#10 von riera , 08.08.2013 18:53

Sehr schön!
Wollte nur noch nachfragen, ob der Beitrag zur Bezugsquelle von echtem Rüböl registriert wurde?

Siehe unter



RE: Bings Sicherheitstransformator Modell 1930

#3 von riera , 23.06.2013 13:05
Grüße,
R.R.

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RE: Bings englische Signale

#11 von caepsele , 10.08.2013 22:46

Ja - wurde registriert - daher der Hinweis: nicht nur Apothekenware geht, sondern auch profanes "Salatöl" von Aldi.
Grüße aus Monnem
Harry


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RE: Bings englische Signale

#12 von riera , 13.08.2013 17:10

Zitat von caepsele im Beitrag #11
Ja - wurde registriert - daher der Hinweis: nicht nur Apothekenware geht, sondern auch profanes "Salatöl" von Aldi.
Grüße aus Monnem
Harry

Die Beharrlichkeit von Caepsele Harry, die Brenneigenschaften von Rüböl im Spielzeugbetrieb wie vor 100 Jahren zu ergründen gibt Anlass, zu überprüfen, ob die heute auf dem Markt verfügbaren Rapsöle den Anforderungen genüge leisten.
In einer kleinen Versuchsreihe soll das Brennverhalten von Raps-Öl aus dem Supermarkt versus raffiniertem Rapsöl aus der Apotheke überprüft werden.
Auf den folgenden 17 Bildern ist die Ablauffolge des Testes nachzuvollziehen.
Zunächst Vorstellung der Brennstoffe.
Dann folgt das Versuchsobjekt, ein Bing Etagensignal mit "2 brennbaren Laternen".
Die alten, vollständig verhärteten Dochte der Laternen werden entfernt und durch Baumwollfäden ersetzt. Dabei zeigt sich im weiteren, dass die Baumwolldochte nur locker, ohne Druck in das jeweilige Docht-Messingröhrchen des Laternengehäuses eingeführt werden dürfen. Ein primär zu stark komprimmiert gedrehter Docht im Röhrchen ließ beim folgenden Brennversuch kein Öl nachsteigen, sodass der Baumwolldocht gegen einen locker gedrehten Docht ersetzt wurden musste.
Es folgt eine Übersicht der Versuchsanordnung.
Es werden nun die Tanks mit jeweils 1 ml Rüböl mit Spritze gefüllt. Links Vitalrüböl, rechte pharmazeutisches Rüböl.
Nachdem das Öl über den Docht an die Dochtspitze im Laternengehäuse aufgestiegen ist, wird entzündet.
Vitalöl vom Supermarkt und das raffinierte Apotheken Öl lassen sich leicht entzünden.
Die Leuchtkraft ist ausreichend gut.
Die Brenndauer einer Tankfüllung beträgt in etwa 8-10 Minuten.
Dann verglimmen, verkohlen die Dochtspitzen.
Die Laternengehäuse sind so stark erhitzt, dass diese nicht berührt werden dürfen.
Das Experiment zeigt, dass es doch möglich ist, mit den etwas dickflüssigen Rapsölen die historischen Spielbahnlaternen zu befeuern.
Es kommt zwar zu einer deutlichen Erhitzung des Laternengehäuses und auch derTanks, doch ich meine gerade wegen der hohen Viskosität und des hohen Siedepunktes des relativ dickflüssigen Rüböls, das ja offensichtlich keine leicht flüchtigen, brennbaren Anteile enthält, kommt es nicht zu einer Entzündung mit Abflammen des Systems, was bei Verwendung von Petroleum möglicherweise eintreten könnte.
Deshalb Vorsicht beim Anwenden von Petroleum!
Ich denke, aus der Bilderserie kann das Gesagte nachvollzogen werden,


































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RE: Bings englische Signale

#13 von caepsele , 20.08.2013 15:06

Das ist mal eine wissenschaftliche Untersuchung! Man könnte direkt eine Dissertation darüber schreiben...

Habe nun mein "unbrennbar" - oder eher "selbstentflammendes" - abgestempeltes Uralt-Signal - wohl Carette - hervorgeholt (hier der damalige Bericht)

Kaiseröllampen

und - siehe da: es geht ebenfalls mit Rapsöl! Ölbehälter sind etwa nur halb so groß wie die Bing'schen und brennt aber gute 10 min.! Vergl. max. Brennzeit bei Bing: 40 min.!





Die Lampen sind sehr simpel gemacht, die letzte verbliebene "Scheibe" an der Laterne scheint aus Zelluloid (eigentlich ein Thermoplast - und leicht entflammbar...), oder was gab es sonst für einen "Kunststoff" in dieser Zeit?

Glimmerscheiben aus dem Elektronikbereich sind übrigens zu dünn. Glimmerscheiben wie sie früher bei Gasöfen verwendet wurden, konnte ich bisher bei 5 angefragten Klempnern nicht mehr auftreiben.

Gruß
Harry


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RE: Bings englische Signale

#14 von riera , 20.08.2013 18:41

Zitat von caepsele im Beitrag #11
Ja - wurde registriert - daher der Hinweis: nicht nur Apothekenware geht, sondern auch profanes "Salatöl" von Aldi.
Grüße aus Monnem
Harry

Hallo!
Freue mich sehr, dass wir einen gangbaren Weg gefunden haben, die alten Laternchen wieder zum leuchten zu bringen, auch wenn's umständlich ist.
Glimmer halte ich für am wahrscheinlichsten.
Man kann Glimmer noch beziehen: siehe folgenden Link.
... / Original Antike Herde & Öfen / Glimmerscheiben
http://www.traumofen.de/artikel.php?nr=610&pos=31

Glimmerscheibe / Mica/ Marienglas 15 x 15 cm, 0,15 mm dick
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nur 20,00 €
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand

Versandbereit innerhalb: 1-2 Werktage, Paket, 0.2kg
St.
Produktbeschreibung:
Glimmer, der französische Name ist Mica, in Österreich sagt man auch Marienglas dazu.Glimmerscheiben werden für viele antike Öfen als Sichtfenster benötigt, so z.B. in den Amerikanischen Leuchtöfen.
In den meisten Fällen können Glimmerscheiben nicht gegen hitzefestes Glas ausgetauscht werden, weil hitzefestes Glas zu dick ist, und in den Türen von antiken Öfen nicht eingebaut werden kann. Sie müssen also Glimmerscheiben verwenden. Glimmerscheiben können mit einer normalen Schere geschnitten werden.
Folgende andere Größen haben wir immer vorrätig: 20 x 20 cm oder 25 x 25 cm.
1 m² kostet bei einer Scheibengröße von 15 x 15 cm 888,88 €



Mir ist noch aufgefallen, dass es unterschiedliche Laternengehäuseausführungen gibt.
Aber das ist ein eigenes Thema.
Bin z. Zt. beim Bing-Starkstrom. Bereite da was vor.
Grüße ,
R.R.

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RE: Bings englische Signale

#15 von Ypsilon , 20.08.2013 22:06

Danke für die feinen Ausführungen!


Gruß von Ypsilon

 
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Glimmerscheiben

#16 von caepsele , 24.10.2013 14:57

Hallo Zusammen,

der Beitrag ist zwar schon etwas älter - wollte einfach ein Feedback geben, dass es eine Lösung gibt:

bin nun mal bei Conrad vorbeigekommen und habe mir Glimmerscheibchen besorgt. Hatte die nicht so glasklar transparent in Erinnerung. Sie lassen sich mit einer normalen Papierschere schneiden ohne zu brechen.






Das Originalmaterial muss wirklich Celluloid gewesen sein: als ich die Feuerzeugprobe machte, da brasselte es regelrecht.
Die Glimmerscheibchen haben damit keine Probleme, nur beim Gas-Löt-Pencil mit blauer Flamme wird das Material silbrig, Glimmerfarbig wie man es von Naturglimmer kennt.

Gruß und Danke in die Runde für den Tipp!

Harry


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RE: Glimmerscheiben

#17 von riera , 24.10.2013 22:31

Hallo Harry,
bitte sei so gut und gib doch die Artikelnummer bekannt, denn das Angebot ist so umfangreich!
siehe:
http://www.conrad.de/ce/de/overview/0205...CFU6N3god2l0ACg
Dank für Info,
R.R.

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RE: Glimmerscheiben

#18 von caepsele , 25.10.2013 11:05

Hallo riera,

die Best.-Nr. habe ich nicht. Er hat sein Kästchen gebracht und wir haben geschaut was passt. Er hat sich gewundert für was ich die Isolationsscheiben "missbrauche"...
Die Glimmerscheibchen kosten ja gerade mal 16-19 Cent, da rentiert sich die Bestellung über den Versand nicht wirklich. Evtl. einfach zu einem Elektronikgeschäft gehen, falls es noch welche gibt. Die sind leider auch am Aussterben.

Gruß
Harry


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RE: Glimmerscheiben

#19 von riera , 25.10.2013 17:32

Dank für Info!
Grüße,
R.R.

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RE: Bings Öl- Rezept

#20 von Eugen & Karl , 27.09.2015 22:38

Hallo,

den entsprechenden Signalen etc. von Bing lag damals ein kleiner roter Zettel bei, der heute leider häufig fehlt:

"Gebrauchsanweisung für Lampen.

Zur Füllung der Lampe ist je zur Hälfte
Rüböl und Petroleum
zu verwenden."


Viele Grüße

 
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Grüne Folie für Signalscheiben gesucht

#21 von joha30 , 29.09.2015 08:45

Ich habe ien paar einfachere Bing- und Bub-signale in Arbeit und muss die Signalscheiben ersetzen. Dafür suche ich passende Folien. Für die rote Scheibe habe ich welche gefunden, aber die grüne macht mir Sorgen. Es ist einfach nicht der richtige Farbton zu finden bei einer Folienstärke, die unseren Anforderungen entspricht. Wer hat einen Tip?


Viele Grüße, JoHa

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RE: Grüne Folie für Signalscheiben gesucht

#22 von ElwoodJayBlues , 29.09.2015 08:53

Ich weiß nicht genau, welchen Farbton und welche Stärke Du suchst, aber ich habe hier noch ein Sortiment Farbfilterfolien für Theaterscheinwerfer liegen.
Die sind hitzebeständig.
Wenn Du willst, lasse ich Dir da mal einen Streifen zukommen.

Gruß,

Felix


Warte, warte nur ein Weilchen....

 
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RE: Grüne Folie für Signalscheiben gesucht

#23 von joha30 , 29.09.2015 10:17

Felix, Danke. Ich messe und melde mich. An diese Folien habe ich bislang nicht gedacht. Das müßte ja in einem Laden für Licht und Ton (Diskobedarf...) usw. auch zu finden sein.


Viele Grüße, JoHa

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zuletzt bearbeitet 29.09.2015 | Top

RE: Grüne Folie für Signalscheiben gesucht

#24 von Wolko , 29.09.2015 12:07

Die gängigste Version ist auf Basis Hart-PVC, z.B. farbige Sichthüllen. Diese genügen für einfache Signale ohne Temperatur-Beanspruchung. Ab 100 ° Celsius beginnt schon der
Erweichungspunkt. Für höhere Temperaturen wäre gereckte Polyester-Folie (PET) besser geeignet, da hier eine Temperaturbelastung bis ca. 250 ° C möglich ist. Das Problem
hier dürfte allerdings die Farbe sein, denn eine wirtschaftliche Fertigung in verschiedenen Farben, außer weiß oder schwarz ist nicht bekannt. Vorschlag: transparente PET-
Folie innen und rote oder grüne PVC-Folie nach außen.
Wolfgang

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RE: Bings Öl- Rezept

#25 von caepsele , 30.09.2015 09:28

Zitat von Eugen & Karl im Beitrag #20
Hallo,

den entsprechenden Signalen etc. von Bing lag damals ein kleiner roter Zettel bei, der heute leider häufig fehlt:

"Gebrauchsanweisung für Lampen.

Zur Füllung der Lampe ist je zur Hälfte
Rüböl und Petroleum
zu verwenden."


Viele Grüße


Vielen Dank für den Hinweis! Ich hatte auch schon in die Richtung Versuche angestellt! Allerdings mit Parafinöl.
Solche Zettelchen sind rar und die Informationen wertvoll!

Zum Thema bunte Scheibchen: bei Conrad gibts noch Folien für Scheinwerfer. Allerdings fand ich die sehr dünn. Aber es gibt auch noch Farben für Glühlampen anzupinseln. Entweder die von mir schon erwähnten Glimmerscheibchen (ebenfalls dort erhältlich) oder die kleinen dünnen Glasscheibchen aus den alten Schmelzsicherungshalter udn die anstreichen. Oder die Objektträgerscheibchen für Mikroskope, allerdings die rund zuschneiden?

Auf Teilemärkte gibt es auch Händler die Glasscheibchen in grün und rot anbieten.

Gruß
Harry


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