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RE: T800

#26 von telefonbahner , 29.09.2014 00:13

Hallo Ebi,
Märklin Modelle müssen nicht umgebaut werden ---> Märklin Modelle sind IMMER perfekt

Gruß Gerd aus Dresden
(Ich hatte heute einen 2stündigen Disput mit einem fanatischem Sammler der neuen Produkte des Dreigleisherstellers)

 
telefonbahner
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RE: T800

#27 von Aloe , 29.09.2014 00:49

Hallo Gerd aus Dresden,

das wurde wohl früher anders bewertet.

Gruß Ebi

 
Aloe
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RE: T800

#28 von *3029* , 29.09.2014 01:11

Hallo Ebi und Gerd,

danke für's Zeigen, finde ich für die damalige Zeit schon beachtlich, wie man sich zu helfen wusste,
daran, dass bei dieser Aktion evtl. nach heutigem Wert 500 bis 800 Euros zu Schaden kämen,
auf diesen Gedanken wäre vor 70 Jahren niemand gekommen ...

Interessant wäre ja ob solch ein Umbau schon mal bei EBay aufgetaucht ist

Viele Grüsse

Hermann


 
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RE: T800

#29 von Aloe , 29.09.2014 01:20

Hallo Hermann,

da gab es sicherlich zu der Zeit mehr Spielbahner als Sammler. Es wußte damals sicherlich auch niemand wie es bei Märklin mit den Modellen weitergeht. Die veränderten Ausführungen der T800 machen das für sehr deutlich. Es mußte eher für längere Zeit mit dem vorhandenen Material ausgekommen werden.

Gruß Ebi

 
Aloe
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RE: T800

#30 von Blech , 29.09.2014 08:10

Hermann,
ja, solche Loks tauchen schon mal im Handel auf.
Denn solche Umbauten waren damals durchaus üblich.
Auch beim verblichenen MEC Offenbach gab es diese Loks -weil sie ja möglichst der Wirklichkeit angenähert sein sollten. B-Loks gab es damals nicht mehr.
Auf meiner Anlage zur Jugendzeit fuhren auch solche Loks, auch Elloks mit Vor- und Nachläufer, die sie vorher nicht hatten.
Wir haben auch Schnellzugwagen umgebaut:
Kupplungen abgemacht und dafür ein Stück Fahrradschlauch angeklebt.
Aus dem Umschlag alter Schulhefte (schwarz) haben wir Faltenbälge geschnitten,gebogen und mit Uhu angeklebt.
Kurzkupplung a la späte Vierziger, frühe Fünfziger.
Alles schon mal dagewesen.
Später dann habe ich das bereut: Es war ein ganzer Pullman-Zug von Märklich versaut...
Schöne Woche!
Botho

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RE: T800

#31 von *3029* , 29.09.2014 14:13

" Später dann habe ich das bereut: Es war ein ganzer Pullman-Zug von Märklich versaut... "

Botho,

so etwas ist im Nachhinein Jahrzehnte später schon ärgerlich,
aber damals hattet ihr ganz sicher viel Spass damit eure Modelle dem Vorbild anzunähern,
was manch' glückliche Erinnerung beeinhalten wird - und nicht mit Geld aufzuwiegen ist ...

Ich weiss, kein Trost, aber das ist gelebtes Leben.

Was glaubst du, was ich als Kind mit meinen Siku-Plastik- und Wiking-Modellen für einen Mist gemacht habe,
an den ich aus heutiger Sichtweise gar nicht denken darf ...

Bei mir hat diese frühe Erfahrung im Umgang mit den Modellen zu einer sorgsamen Behandlung
meiner gegenwärtigen Sammlung beigetragen.

Viele Grüsse

Hermann


 
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RE: T800

#32 von Blech , 29.09.2014 14:14

Klar,
Hermann -es war ja SPIELzeug!
Schöne Grüße
Botho

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RE: T800

#33 von Zylinderöl , 29.09.2014 18:47

Hallo zusammen

Ich meine das zu diesem Zeitpunkt die frühen HO Modelle auch schon richtige Schmuckstücke waren, und sorgfältig drauf
aufgepasst wurde. Es waren bestimmt nur wenige Leute zu der Zeit die sich eine elektrische Eisenbahn leisten konnten.
Man sieht schon an der Technischen Zeichnung das wohl nur Leute angesprochen wurden ,die das Fachwissen hatten und die nötige
Ausrüstung b.z.w. Kleingeld solch ein Umbau zu wagen.

Mit freundlichen Grüßen
Tobi

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RE: T800

#34 von Blech , 30.09.2014 07:59

Tobi -richtig!
Zu Reichsmark-Zeit hatte ich als 10-12-Jähriger immer genug Geld in der Tasche -aber man bekam nichts dafür.
Wir bettelten bei den Amis um Zigaretten (natürlich für den Papa...) -die wir habn die dann für 5 RM per Stück(!!) verkauften...
Dann kam die Währungssreform 1948 -und ich hatte plötzlich als 13-Jähriger nur noch -50 D-Pfennig in der Woche.
Für mich wenig. Aber doch viel Geld damals -ein halbes Wikingauto vielleicht.
Ich hatte Freunde, die hatten den Fünfziger im Monat! Das neue Geld war damals unglaublich knapp.
Bei der Währungsreform im Juni gab es pro Kopf vorab mal nur 40.- DM -und es gab einen riesigen Nachholbedarf!
Aber auch das: Über Nacht waren die Schaufenster voll! Sogar neues Märklin hat es gegeben. Ganz plötzlich...
Schöne Grüße aus Hessen
Botho

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zuletzt bearbeitet 30.09.2014 | Top

RE: T800

#35 von SK Gerhard , 21.12.2017 16:22

Hallo zusammen,
habe einen T800 Rahmen bekommen, nur ein wenig verstärkt, der keine Puffer hat. Jetzt meine Frage, von wann bis wann gab es die Alu Puffer und wann die aus Stahl.
Waren alle Puffer geschraubt oder gab es auch gesteckte Versionen.
Habe in meinem Teile Fundus Alu Puffer mit Gewinde M3,5x 0,6 aber die passen nicht, weil Gewinde im Rahmen M3 ist.
Habe mir all die T800 Bilder angeschaut und die meisten Loks scheinen Stahlpuffer zu haben.
Danke für die Hilfe und frohe Festtage.
Gruß aus dem Remstal, Gerhard


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RE: T800

#36 von gn800 , 22.12.2017 10:54

Hallo Gerhard, bei den T 800 sind die Puffer meiner Erfahrung nach immer geschraubt.

Die Gewindegröße beträgt aber 3,5 mm.

Grüße

Johannes


Schrott wird flott - Geht nicht gibt´s nicht. Alles eine Frage des Aufwandes.

 
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RE: T800

#37 von Eisenbahner , 22.12.2017 14:02

Hallo Gerhard,
im Märklin Neuheitenblatt vom September 1947 - t 0947 J - werden alle
Neuheiten und "Supermodelle", die im ersten Nachkriegs Katalog 1947,
der im Dezember 1947 erschien, gezeigt.
Alle dort abgebildeten Modelle haben die eingepressten Stahlpuffer,
auch die abgebildete T 800.

Gruß
Hans-Gerd


 
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RE: T800

#38 von SET800 , 22.12.2017 15:53

Zitat von *3029* im Beitrag #28
Hallo Ebi und Gerd,
danke für's Zeigen, finde ich für die damalige Zeit schon beachtlich, wie man sich zu helfen wusste,
daran, dass bei dieser Aktion evtl. nach heutigem Wert 500 bis 800 Euros zu Schaden kämen,
auf diesen Gedanken wäre vor 70 Jahren niemand gekommen ...
Interessant wäre ja ob solch ein Umbau schon mal bei EBay aufgetaucht ist
Viele Grüsse Hermann


Wenn vor 70 Jahren alle Leute mit Märklin auf die Idee gekommen wären, dann gäbe es keine hohen Sammlerpreise.....

SET800  
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RE: T800

#39 von SK Gerhard , 22.12.2017 19:18

Hallo Hans-Gerd,
erstmal Danke für die Info; aber bis oder ab wann gab es dann die Alu Puffer, die waren aber geschraubt oder?
Die Steckpuffer müssen dann die kurzen dicken wie bei der frühen TM oder HRN sein oder?
Gruß Gerhard


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RE: T800

#40 von Eisenbahner , 23.12.2017 17:38

Hallo Gerhard,
die hellen Schraubpuffer waren in der VK-Zeit bei Märklin Fahrzeugen
Standard.
Erst ab 1941/42, infolge der rüstungsbezogenen Materialknappheit
für die Spielzeugherstellung, stellte Märklin hier auf Schraubpuffer
aus dunklerem Gussmaterial um. Das änderte sich auch nicht in der
direkten NK-Zeit.
Im Händlerkatalog für die Schweiz von Mitte 1947 tauchen zum
ersten Mal brünierte Stahlpuffer bei einem Teil der Fahrzeuge auf.
Hier ist dagegen z.B. die HS 800 noch mit hellen Schraubpuffern abgebildet.
Die HR 800 K aus der NK-Zeit, lieferbar bis Herbst/Weihnachten 1948,
besitzt vorne bis an ihr Produktionsende dunkle Schraubpuffer aus Guss.
Der Tender aus Blech behält eigentümlicher Weise die hellen eingepressten
Puffer.
Durch die Bereitstellung Mitte 1948, direkt nach der Währungsreform,
von nicht ab verkaufter Ware aus den PX-Läden kamen zusätzlich nochmal
etwas ältere Fahrzeuge aus der Zeit um 1946/47 auf den Markt.
Man findet diese Teile auch in den Märklin Zugzusammenstellungen aus dem
Herbst und Weinachten 1948.
Die Umstellung von Schraubpuffer auf einpressbare Stahlpuffer vollzog sich
wohl nach Formänderungen der Gussformen bzgl. der Pufferbohlen nach
eigenen Recherchen von Mitte 1947 bis in 1948 hinein.
Hier macht die HS 800 wieder eine Ausnahme, sie hatte sehr lange Zeit helle
Schraubpuffer.


Gruß
Hans-Gerd


 
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zuletzt bearbeitet 23.12.2017 | Top

   

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