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Reinigen von Loks

#1 von falke7424 , 03.08.2008 16:41

Hallo, ich habe ja vor einer Woche meine TT800 bekommen. Jetzt will ich sie reinigen. Auch einige meiner anderen Modelle müssten mal gereinigt werden. Jetzt habe ich noch nie eine Lok wirklich richtig gereinigt. Wie macht man das?? Kann ich z.B. einfach den Motorschild abnehmen und den Anker mit Öl reinigen?? (Ich habe Trix Reinigungsöl.)
Danke schon mal.
gruß
falk

 
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lok reinigen

#2 von peter schäfer , 03.08.2008 17:18

Hallo falk ich habe gute erfahrungen mit Kfz Bremsenreiniger gemacht bekommst du im Kfz Teilehandel in Sprühdosen er greift keine Teile an und verfliegt schnell,auch zum Motor und Kollektor reinigen geeignet. Anschließend alle Lagerstellen und beweglichen Stellen wieder ölen und fetten aber nicht zuviel des guten dann müßte deine Lock normalerweiße wieder gut laufen.Ach ja Motorkohlen nach zustand verschlissen noch austauschen.MFG PETER:

 
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RE: Reinigen von Loks

#3 von falke7424 , 03.08.2008 18:04

Hallo, vielen Dank. Werde ich mal ausprobieren.
gruß
falk

 
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RE: Reinigen von Loks

#4 von Bagger525 vom Mist 47 , 03.08.2008 19:43

Hallo Falk,
von dem Bremsenreiniger halte ich Persönlich nichts
Ich arbeite mit Printer 66 und K600 beides ist von Kontakt Chemie.
Für das Getriebe und die Achsen benutze ich Printer 66. K600 zur Reinigung des Motors (gut trocknen lassen
Anschließend das ganze Spiel etwas Ölen und Auslauf auf dem Gleis geben. Notfalls etwas nach ölen. Das wirkt Wunder.

Die Loks laufen dann, als ob Sie gerade aus der Produktion kommen.

MFG
Thomas


 
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RE: Reinigen von Loks

#5 von B12 ( gelöscht ) , 04.08.2008 14:00

Zitat
von dem Bremsenreiniger halte ich Persönlich nichts



Gibt es dafür einen Grund oder ist das nur so aus dem Bauch raus?

Gruss
Daniel

B12

RE: Reinigen von Loks

#6 von Bagger525 vom Mist 47 , 04.08.2008 15:39

Hallo Daniel,

Zitat von B12

Zitat
von dem Bremsenreiniger halte ich Persönlich nichts



Gibt es dafür einen Grund oder ist das nur so aus dem Bauch raus?

Gruss
Daniel




Auf der einen Seite ist Bremsenreiniger nicht gerade Gesundheitsförderlich (Dämpfe). Was ist mit der Entsorgung
Ich reinige meine Loks nicht im freien, sondern im Keller auf der Werkbank, daher ist die Geruchsbelästigung erheblich.
Die beiden Produkte habe ich von einem alten Hasen in Sachen MoBa erhalten. Nachdem ich das bei einigen alten Loks ausprobiert habe und damit Sehr Gute Erfahrung gemacht habe, kommt mir nichts anderes ins Haus.

Ein weiterer Grund ist, man hat keine Geruchsbelästigung im Haus.

MFG
Thomas


 
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RE: Reinigen von Loks

#7 von peter schäfer , 04.08.2008 16:12

So hatt halt jeder seine speziellen Hausmittel arbeite seit 30 jahren in einer Kfzwerkstatt und das ist für mich halt die günstitgte Methode,meine Locks und ich selbst erfreuen uns bester Gesundheit .Mit umweltfreundlichen Grüßen Peter

 
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RE: Reinigen von Loks

#8 von B12 ( gelöscht ) , 04.08.2008 16:17

ich verwende den Bremsenreiniger auch viel, lüfte gut
und bin damit bisher sehr gut gefahren.
Und er ist sehr preiswert, für eine Dose mit 600ml zahle ich
gerade mal 3,- Euro - und die hält für MoBa seeehr lange.

Gruss
Daniel

B12

RE: Reinigen von Loks

#9 von steamer2 , 04.08.2008 16:30

Hallo,

ich reinige Loks nur mit Seuthe Dampföl Destillat. Hier kann man sicher sein, daß nichts angegriffen wird. Außerdem, falls man nicht nachgereinigt hat, verdunstet das Dampföl relativ schnell rückstandsfrei.

Mit allgemeinen Aussagen wie "Bremsenreiniger" wäre ich vorsichtig. Der Reiniger mag vom Hersteller "A" funktionieren, deswegen ist die Chemie vom Reiniger "B" nicht unbedingt die gleiche.

Beste Grüße

Günther
-steamer2-

 
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RE: Reinigen von Loks

#10 von ET426 , 04.08.2008 20:03

SR24 in rauhen Mengen + Ultraschallbad...

Grüße,
Flo


 
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RE: Reinigen von Loks

#11 von modellbahner , 04.08.2008 20:55

Zitat von ET426
SR24 in rauhen Mengen + Ultraschallbad...

Grüße,
Flo



Hallo Leute.
SR24 ist gut.
Ultraschall besonders gut. Muss aber nicht unbedingt sein.

Übrigens die Kollektorflächen kann man mit ganz feinem Naßschleifpapier zusätzlich abziehen.
Dazu den Anker mit der Ankerwelle z.B. in einer Bohrmaschiene festspannen und mit niedriger Drehzahl laufen lassen. Mit dem Schleifpapier leicht auf den Kollektor drücken.
Vorsicht
Nicht so fest drücken, dass der Kollektor blockiert und die Ankerwelle durchdreht. Dann reissen die Ankerwicklungen.

Ein Drehbank wäre zwar besser, aber nicht jeder hat so eine Maschine zur Verfügung.
Anschliessend den Abrieb zwischen den Lamellen mit einem spitzen Schrauberzieher entfernen.

Gruss
Oswin


 
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RE: Reinigen von Loks

#12 von Eisenbahner , 04.08.2008 21:20

Dazu den Anker mit der Ankerwelle z.B. in einer Bohrmaschiene festspannen und mit niedriger Drehzahl laufen lassen. Mit dem Schleifpapier leicht auf den Kollektor drücken.
Vorsicht
Nicht so fest drücken, dass der Kollektor blockiert und die Ankerwelle durchdreht. Dann reissen die Ankerwicklungen.

Ein Drehbank wäre zwar besser, aber nicht jeder hat so eine Maschine zur Verfügung.
Anschliessend den Abrieb zwischen den Lamellen mit einem spitzen Schrauberzieher entfernen.

Gruss
Oswin[/quote]

Hallo Oswin,

ich gehe etwas einfacher vor, ein Glasfaserstift hat den gleichen Erfolg.

Gruß
Hans-Gerd


 
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RE: Reinigen von Loks

#13 von Eisenbahner , 04.08.2008 21:24

Zitat von ET426
SR24 in rauhen Mengen + Ultraschallbad...

Grüße,
Flo



Hallo Flo,

hast Du Deine pn schon gelesen.

Gruß
Hans-Gerd


 
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RE: Reinigen von Loks

#14 von ET426 , 04.08.2008 21:31

Hallo Hans-Gerd, jetzt überrascht Du mich ein wenig, ich habe gerade nachgesehen, ich habe keine PN im Postfach, vielleicht lief etwas schief?

Die Kollektorflächen reinige ich immer mit einem Baumwolllappen oder Wattestäbchen in SR24 getränkt.

Grüße,
Flo


 
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RE: Reinigen von Loks

#15 von modellbahner , 04.08.2008 21:38

Zitat von Eisenbahner
ich gehe etwas einfacher vor, ein Glasfaserstift hat den gleichen Erfolg.


Hallo Hans-Gerd,
damit habe ich es zwar noch nicht probiert.
Ich kann mir aber vorstellen, das so ein Stift mehr oder weniger kleine Kratzer auf dem Kollektor hinterlässt.
Durch die drehende Maschine wird zusätzlich die Oberfläche ziemlich gleichmässig abgeschliffen.
Aber wie gesagt. Jeder hat so seine Erfahrungen.
Man kann auch ein Holzbrettchen mit einem Loch nehmen. In dieses Loch kann man den Anker mit der Welle einstecken. Auf das Brettchen kommt etwas flüssiges Stahlfix oder ähnliches und die Oberfläche kann blank poliert werden.


Gruss
Oswin


 
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