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Lima Museum

#1 von martin67 , 18.05.2011 07:00

Hallo,

bei meinem Ausflug nach Italien kam der Gedanke auf, dass es keinen besseren Platz für ein Lima Museum (respektive "Museum für italienische Modellbahngeschichte) geben kann, als in den früheren Hallen der Fa. Lima selbst. In Italien stösst dieses Thema auf grosses Interesse und ich habe mit dem Betreiber von Rivarossi Memory einen Mitstreiter gefunden.

Sinn und Zweck dieses Threads soll folgender sein. Ich möchte Leute animieren, mit mir an einem zukünftigen Lima Museum zu arbeiten, da die für einen einzelnen nicht machbar ist (zumal ich ja Beruf und Familie habe).

Zunächst sollten vielleicht erste Schritte erörtert werden, Verein oder nicht, wer ist dabei.

Vielen Dank,

Martin


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RE: Lima Museum

#2 von Blech , 18.05.2011 09:02

Martin,
warum muss es denn ein Lima-Museum werden?
Wäre es nicht sinnvoll, daraus ein italienisches(!) Modellbahnmuseum zu machen? Dann wäre die Basis breiter, mehr Zustimmung, mehr Material (=mehr Besucher) und damit auch finanziell besser aufgestellt. Lima -weil dort der Standort war- natürlich im Mittelpunkt, dann aber auch Rivarossi & Co, bis hin zu den Blechbahnen von Biaggi oder Elletren usw.
Ich meine, so könnte alles besser laufen.
Schöne Grüße aus Hessen
Botho

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RE: Lima Museum

#3 von Musseler , 18.05.2011 13:16

Bin dabei!


Gruß
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RE: Lima Museum

#4 von Swiss-Tinplater , 18.05.2011 18:21

Hallo Liebhaber italienischer Modellbahnen

Blech bringt es auf den Punkt. Da südlich der Alpen das Interesse an Modellbahnen erwiesenermassen nicht so gross ist wie in unseren Breitengraden, müssten in einem Museum möglichst alle italienischen Modellbahnen präsentiert werden, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Die Problematik ist auch im grössten Modellbahn-Museum der Schweiz im tessinerischen Mendrisio (galleriabaumgartner.ch) zu erkennen, wo man gerne mehr Eintritte verbuchen würde.

In Italien ist wesentlich mehr produziert worden als man nördlich der Alpen gemeinhin annimmt. Allein auf dem Tinplate-Sektor, in welchem ich mich ein bisschen auskenne, sind mir die 10 nachstehenden Fabrikate von Spur 0-Tinplate-Bahnen in den Sinn gekommen:
Elettren, Biaggi (GEM), Bral, F.A.G.E, FEM, Gamsa, Conzi, INGAP, INCO und Rivarossi(!)

Ich glaube so etwas wäre einige Gedanken wert.

Freundliche Grüsse
Swiss-Tinplater

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RE: Lima Museum

#5 von Jerry ( gelöscht ) , 18.05.2011 18:42

Zitat von Blech
warum muss es denn ein Lima-Museum werden?
Wäre es nicht sinnvoll, daraus ein italienisches(!) Modellbahnmuseum zu machen? Dann wäre die Basis breiter, mehr Zustimmung, mehr Material (=mehr Besucher) und damit auch finanziell besser aufgestellt. Lima -weil dort der Standort war- natürlich im Mittelpunkt, dann aber auch Rivarossi & Co, bis hin zu den Blechbahnen von Biaggi oder Elletren usw.


Das bietet sich doch alleine schon deshalb an, weil Lima und RR bereits vor dem Verkauf an Hornby miteinander verbandelt waren, Formentausch inklusive (wenn ich mich recht entsinne).

Jerry

RE: Lima Museum

#6 von Centovallibahn , 18.05.2011 19:23

Ja, wie Swiss-Tinplater gesagt hat, in Italien der interesse für MoBa ist sehr beschrankt;

gut, Venedigland, sowie die benachbarte Trientland/Südtirol sind etwas mehr an der
Thema interessiert, zumindenst beim Vorbild: die Ferrovia Elettrica Trento - (Malè) - Marilleva
sowie die Vinschgaubahn gelten als die besten (Konfort, Sauberkehit, usw.) von das ganze
Staat.

Die beste Lösung, war zu finder ein reich "Schirmherr", wie die Brüder Baumgartner bei uns
ins Tessin (die sind die Shell Konzessionare für das sud des Kanton), die, neben Ihre
Kleinserie-Modelle auch die industrielle produktion zeigen wollen. Leider ist nicht so
einfach .

Und ich denke auch dass ein Museum für das ganze ital. Produktion bessere möglichkehit
als eine nür für Lima

Saluti

Alberto


LIMA, die erste Liebe !

Für Liebaber alte Fahrkarten: www.ticketinfo.ch

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RE: Lima Museum

#7 von martin67 , 18.05.2011 20:00

Hallo,

Ihr habt alle meinen Eingangsbeitrag nur überflogen !

Zitat
...Platz für ein Lima Museum (respektive "Museum für italienische Modellbahngeschichte)...



Das habe ich geschrieben! Ich kann natürlich mehr oder weniger nur für die Fa. Lima sprechen, da auf diesem Gebiet bereits entsprechend viele Exponate vorhanden sind. Was dann noch an Modellen anderer Hersteller aus anderer Sammlerhand beigesteuert werden kann, muss man sehen.

Schöne Grüsse,

Martin


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RE: Lima Museum

#8 von halbnull , 18.05.2011 21:37

Hallo Martin,

was Du Dir da vorgenommen hast, ist eine großartige, ja visionäre Idee
und verdient höchsten Respekt sowie jegliche Unterstützung.

Sicherlich wird die Realisierung noch auf viele Schwierigkeiten stossen.
Die üblichen professionellen Bedenkenträger werden nicht lange
auf sich warten lassen, weder hier noch in Italien. Du wirst Unterstützung
brauchen, hüben wie drüben. Und damit meine ich nicht nur den €-Faktor,
sondern auch Unterstützung im organisatorischen und personellen Bereich.

Es ist schon mal gut zu lesen, dass erste Kontakte dazu bereits existieren.

Ich werde dieses Projekt mit grösster Aufmerksamkeit verfolgen und hoffe
sehr, dass ich das Ergebnis eines Tages in Vicenza besichtigen kann.

Vielleicht können die Erfahrungen, die Du machen wirst, hilfreich sein für
andere Projekte dieser Art, die vielleicht mal entstehen werden.

Was meine ich damit ?

Seit längerem denke ich in so mancher Mussestunde über etwas sehr
persönliches nach. Ich bin jetzt 58 Jahre alt und habe keine Nachkommen.
Was geschieht eigentlich nach meinem Ableben mit dem Kram, den
ich in meinem MoBa-Leben so zusammengesammelt habe ?

Vermutlich wird er von der buckligen Verwandtschaft verramscht werden.

Da ich das aber nicht unbedingt für gut finden würde,
habe auch ich schon mir so meine Gedanken gemacht.

Wäre es möglich, gemeinsam mit anderen Sammlern eine Art Museum aufzubauen,
in dem unsere Sammlungen der Nachwelt erhalten bleiben und präsentiert würden ?

Ein Museum für alte Modelleisenbahnen aller Fabrikate und Spurweiten ?

Wie könnte so etwas organisiert werden, welche Rechtsform, evtl. eine Stiftung ?

Ich würde mich freuen, wenn dieses Museums-Thema auf Resonanz stossen würde.

Und wenn jetzt jemand sagt, der halbnull, der ist bekloppt, dann antworte ich:
Da habt ihr vollkommen recht
Man wird ja wohl noch etwas spinnen dürfen.

Es grüßt Euch alle
der Michael


Beam mich hoch, Scottie - hier unten gibts kein intelligentes Leben ;-)
-
Hello NSA - have a nice day

 
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RE: Lima Museum

#9 von TG-A Wolf , 18.05.2011 22:00

Bei mir ist es fast dasgleiche wie bei Dir, Martin. Ich habe einen Beruf und ein Haus, was beides Zeit in Anspruch nimmt.
Aber wenn ich nebenbei ein wenig Unterstützung, sozusagen von zuhaus aus, leisten kann, gerne. Also wenn auch kleine Dinge zählen, bin ich gerne dabei.

Gruß
Wolfgang


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RE: Lima Museum

#10 von martin67 , 18.05.2011 22:47

Hallo Michael,

diesen persönlichen Gedanken "Was passiert mit der Sammlung nach mir?" hatte ich auch. Meine Idee wäre folgende: Eröffnet das Museum, wird meine Sammlung als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Muss es schliessen, bekomme ich die Sammlung wieder. Existiert das Museum weiter, geht die Sammlung nach meinem Ableben in den Besitz des Museums über.

Ich weiss schon, es wird ein langer, harter Weg werden! Alleine ist das nicht zu machen. Aber mit einer Hand voll Mitstreiter, denen die Sache genau so am Herzen liegt, vielleicht haben wir ja eine Chance. Vielleicht weckt diese Aktion ja den Stolz der Stadt Isola, Lima war einmal einer der grössten Arbeitgeber der Region, und nicht zuletzt der grösste Modellbahnhersteller der Welt in den 70ern mit einem unglaublichen Produktionsvolumen von 10.000 Loks und 30.000 Waggons täglich plus Schienen und Zubehör!

Schöne Grüsse,

Martin


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RE: Lima Museum

#11 von Musseler , 18.05.2011 22:57

Hallo zusammen,

kurz zusammengefasst:

1. Ziel: Lima-/italienisches Modellbahnmuseum

2. Weg zum Ziel: Hier muss jetzt vor allem ein Weg aufgezeigt werden, bevor alles andere greifen kann.
2.1.: Kontakte: Wer kann was bewirken? Namen und Aufgaben nennen. Martin ist Initiator und muss auch treibende Kraft sein. Wer ist sonst im Rennen und kann was bewirken? Diese müssen kommunizieren. Adressliste mit Daten und Aufgaben. Wer kann als Unterstützer/Geldgeber in Italien, Deutschland und UK angesprochen werden? Die Italiener müssen auch konkret werden. Danach Plan mit (leider ?) notwendiger juristischer Unterstützung zwecks Verein/Stiftung o.ä. /Gründungsversammlung.

Ist dies geschafft, kann man weiter sehen. Immer ein Schritt nach dem anderen. Planen ist ein dynamischer Prozess!

Alles weitere ist vorerst zu tönern, um weiter zu planen.

Nur meine Meinung. Geht es anderes?


Gruß
Eric
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RE: Lima Museum

#12 von martin67 , 18.05.2011 23:14

Hi Eric,

Grundsätzlich hast Du recht! Wobei man sich nicht nehmen lassen sollte, zu recherchieren und auch eigene Träume und Gedanken einfliessen zu lassen.

Was kommt dabei raus? Auf Ferramatori.it läuft gerade ein ähnlicher Fred. Es kam sehr früh der Vorschlag, die Anlage mit Solarstrom zu versorgen, um sich von Energiekosten weitgehend unabhängig zu machen. Ich habe herausgefunden, dass die Stadt Mühlhausen/Opf die Partnerstadt von Isola ist, was eigentlich zunächst nicht wirklich interessant erscheint. Aber, Mühlhausen war die Heimatstadt von Arnold, die ja irgendwann im Lima-Konzern aufgingen (es schliesst sich der Kreis) und, was vielleicht noch interessanter ist, Mühlhausen betreibt einen der grössten Solarparks der Welt. Wenn man hier Werbung, Städtepartnerschaften und Tourismus mit einbringt, eröffnen sich vielleicht Möglichkeiten.

Frage, wer kommt als Sponsor in Betracht? Trenitalia (FS), Mühlhausen, Sparkasse (oder andere Banken) in Isola? Die Tourismusbehörde? Örtliche Betriebe? Vom Staat Italien ist nicht viel zu erwarten.

Ach, da kommen noch viele Ideen, die man sammeln muss!

Gute Nacht,

Martin


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RE: Lima Museum

#13 von Musseler , 18.05.2011 23:23

Hallo Martin,

Du hast ja schon ein paar Ansprechpartner zum "Klinkenputzen" genannt. Gut so! Die müssen jetzt angesprochen werden...persönlich...von jemandem, den sie kennen und dem sie vertrauen. So blöd das sich anhört..DU musst mit einem Italiener da hin und "betteln" gehen. Wer nicht fragt, hat schon ein NEIN. Wer fragt bekommt vielleicht ein JA. Also alle abklappern! Das zieht sich, und kostet Zeit. Aber es drängt uns ja keiner. Und: Es kann nicht schaden, im Vorgriff ein "Spendenkonto" einzurichten und unter notarielle Verwaltung zu stellen, solange noch keine Stiftung oder Verein geründet wurde. Ist denn kein Halb- oder Volljurist hier, der zur "höheren Ehre Gottes" mal eine Mustersatzung aufstellen könnte? Gründungsversammlung im März in der Eifel beim Limatreff?


Gruß
Eric
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RE: Lima Museum

#14 von Blech , 19.05.2011 07:34

Martin,
binde ganz schnell den Eric ein!
Der weiß ziemlich gut, wo es lang geht -und sein Beruf ist dabei für das Projekt Gold wert.
Macht doch mal so was wie einen Arbeitskreis...ja, bitte, ich kenn' den Spruch!
Und! In erster Linie müssen ja wohl Italiener stehen.
Schöne Grüße eines Märklinisten aus Hessen -der aber dieser Sache sehr positiv gegenüber steht.
Übrigens, welchen Wein gibts dort?
Blech

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RE: Lima Museum

#15 von ET426 , 19.05.2011 09:16

So, nun möchte auch ich mal was dazu sagen. Die Idee finde ich großartig.

Was mich zum Schreiben dieses Beitrages bewegt hat, ist die Tatsache, dass nun irgendwie die Stadt Mühlhausen, der ehemalige Stammsitz von Arnold mit in das Gespräch gerutscht ist.

Dieser Stammsitz ist mir noch gut bekannt. Ich kenne die mittlerweile nicht mehr existenten Gebäude noch. Der Grund dafür liegt darin, dass Mühlhausen nur circa 25 km von meinem Wohnort entfernt ist.

Und hier kommt dann der Grund meines Postings ins Spiel. Wenn also jemand vor Ort benötigt wird (sei es für Gespräche über Solar, Nachrichtenübermittlung oder oder oder), so würde ich mich, aufgrund der goegraphischen Nähe gerne dazu bereit erklären, sofern das in meinem machbaren Rahmen liegt. Meine Unterstützung für das Porjekt habt ihr.


 
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RE: Lima Museum

#16 von Timothy ( gelöscht ) , 19.05.2011 21:21

Nur mal 4 Gedanken, die vielleicht an anderer Stelle schon angesprochen wurden:

(1) Es wäre sicher sehr nützlich, wenn man Kontakt zu früheren Limamitarbeitern herstellen kann. Diese könnten einerseits einiges zur Geschichte Limas beitragen, aber auch andererseits Kontakt zu Würdenträger und früheren Geschäftspartnern vor Ort herstellen (da muss es ja auch früher im Geschäftsleben Kontakte gegeben habe, z.B. mit der Stadt oder der Hausbank). Wenn die Mitarbeiter eingebunden werden könnten, fällt vielleicht der Kontakt mit der Stadt oder lokaler Banken aufgrund früherer Bekanntschaft leichter. Ich weiß, dass Martin dazu schonmal einen Anlauf genommen hat. Über die Kontakte ins italienisches Forum, kann dies evtl. erfolgreicher geschehen.

(2) Mich fasziniert die Vorgehensweise der Dampfbahn Furka-Bergstrecke. Ist vielleicht schon zu weit gedacht, aber so lassen sich über "Fronarbeit" von Limafans bzw. zukünftigen Vereinsmitgliedern (verbunden mit einem kleinen Urlaub im schönen Nordosten Italiens) einige Arbeiten selbst ausführen und somit Kosten senken (ich denke hier an z.B. Renovierungsarbeiten).

(3) Die ganze Sache braucht auf jeden Fall italienische Mitstreiter. Davon gibt es hier nur sehr wenige. Die Mitglieder hier können mit Modellen, Gehirnschmalz, Arbeitskraft oder Finanzen zum Gelingen beitragen. Aber ohne italienischen Beitrag wird es nur schwer gelingen. Ein gemeinsamer / internationaler Thread zur Bündelung der Ideen wäre daher hilfreich. Dies muss jetzt noch nicht unbedingt geschehen.

(4) Wenn man mit Hornby, der Stadt Isola oder Banken spricht, muss das Konzept schon klar (oder zumindest klarer) sein. Was soll im Museum gezeigt werden? Welches sind die Aufgaben des Museums? Natürlich auch eine grobe Kostenplanung, wie überhaupt eine Zeitplanung. Die ersten beiden Fragen können schon jetzt diskutiert werden. Also welchen Rahmen soll das Museum haben (Ausstellunsgfläche, Konzeption, täglich geöffnet)?

Da werfe ich doch gleich mal eine Frage in die Runde: Ich vermute, dass sich so ein Museum nur schwer aus den Eintrittserlösen finanzieren kann. Es braucht demnach eine Kapitalbasis in Form von Vereinsbeiträgen, Spenden oder einer Stiftung. Was meint Ihr?

EDIT: Da Du schon Kontakt mit dem Betreiber der Seite "Rivarossi Memory" hast, wäre das nicht ein guter Startpunkt um eine "Italian Model Railroad History Alliance" zu gründen? Zumindest Eure beiden Seiten könntet Ihr per Link verknüpfen und vielleicht auf einer Extraseite auf den (vorerst losen) Verband hinweisen und das Fernziel mit dem Museum darstellen. So könnte für mehr Aufmerksamkeit gesorgt werden.

Timothy
zuletzt bearbeitet 19.05.2011 22:14 | Top

RE: Lima Museum

#17 von Musseler , 19.05.2011 22:57

Hallo zusammen,

die Italiener sehen mir das noch zu pessimistisch, wenn ich das hier verfolge: Italienisches Forum zur Museumsthematik

Die Idee muss sich jetzt langsam an Realitäten messen lassen. Einfache Frage: Wievile m² Austellungsfläche braucht man?, wieviel für einen Shop, Bistro und Sanitäreinrichtungen? Soll das ganze ausbaubar sein?

Fangen wir mal "klein" an: 2000m² Ausstellung
Shop 100m²
Bistro vorerst 100m²

macht konservativ gerechnet mit Sicherheiten und für Unvorhergesehenes 2.500 m² Minimum an Hauptnutzfläche. Die kostet, da der "Rohbau" ja schon steht "nur" rd. 1500€/m²!
Macht als Hausnummer rd. 3.750.000,-. Nur um mal die Ebenen zu beleuchten, in die wir uns wagen wollen. Die Preise beziehen sich auf Deutschland und gelten für die Kostengruppen 100-700. Also (fast) alles inklusive und alle Leistungen an Fachfirmen/Fachingenieure vergeben. Da es später durch Sonderwünsche immer teurer wird, geht mal von 5.000.000,- Euro aus. Da muss ne alte Oma lange für stricken! Die Italiener werdens nicht viel "billiger" machen. Eigenleistung in dem Umfang ist illusionär!

ZZgl. Verkehrsflächen, Technikräume, Sanitäranlagen, Parkplätze die aber im Preis mit drin wären.


Gruß
Eric
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RE: Lima Museum

#18 von martin67 , 19.05.2011 23:38

Hi Eric,

die Italiener sehen das so, wie sei es von ihrem Heimatland gewohnt sind. Da sind sie wahrlich nicht verwöhnt. Mit Deinen Hausnummern magst Du ziemlich ins Schwarze treffen. Als IG oder Verein kann das nie und nimmer aufgebracht werden. Das ganze muss unbedingt von der Stadt Isola Vicentina, Vizenza oder der Region Venetien zu einem grossen Teil finanziert werden. Der Souvenirshop und die Cafeteria werden maximal die Kosten mildern. Mein grösstes Argument in den Verhandlungen wird bleiben, daß dieses Museum eine wohl weltweit einzigartige Kollektion an Modellbahnen der Marke Lima zu bieten haben wird(mit Hilfe anderer Sammler auch anderer Marken).

Übrigens blieb mein Aufruf an Leute, die etwas mit Lima zu tun hatten, bislang ohne Resonanz. Wie gesagt, es wird ein langer Prozess.

Eric, wir müssen das Lima-Treffen im März durchziehen. Und da setzen wir uns mal bei einigen Gläsern zusammen. Es darf einfach nicht passieren, dass wir die Chance, die historischen Fertigungsstätten und die Triebwagen vor dem Haus zu erhalten, ungenutzt verstreichen lassen.

Italien ist zumindest schon alarmiert! Mit Giorgio haben wir einen Gönner (der wohl zum Unterstützer werden wird!). Auf Hornby würde ich nicht wirklich zählen. Maximal wird deren Lima-Sortiment im Souvenirshop verkauft. Ausserdem haben sie ihren eigenen Showroom.

Allen, die hier Interesse angemeldet haben, vielen Dank! Wir werden die Angebote und Hilfe in Anspruch nehmen!

Bis dann,

Martin


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RE: Lima Museum

#19 von Timothy ( gelöscht ) , 20.05.2011 00:38

Zitat von Musseler
... 2.500 m² Minimum an Hauptnutzfläche ... geht mal von 5.000.000,- Euro aus ...



Gut, das ist mal eine Hausnummer in der Diskussion. Ich bin bisher von einem kleineren Massstab ausgegangen. Aber besser man geht es größer und damit auch für die Besucher attraktiver an, als zu klein.

Neben den Erstellungskosten muss auch die Frage der laufenden Kosten beleuchtet werden. Ich denke nicht, dass sich so ein Museum alleine tragen kann. Bei 10 Angestellten, Strom, Wasser, Versicherung usw. kommt auch nochmal eine 6-stellige Summe als Kosten pro Jahr zusammen. Ein Teil davon lässt sich durch die Vermietung des Ladens und der Gastronomie decken.

Zitat von martin67
Übrigens blieb mein Aufruf an Leute, die etwas mit Lima zu tun hatten, bislang ohne Resonanz. Wie gesagt, es wird ein langer Prozess.



Wie wäre es mit einer Anzeige in der lokalen Zeitung oder Aushängen am Limastandort bzw. in der Stadt und Umgebung? Oder, wenn man es schon größer angeht, warum nicht eine Anzeige in einer landesweite italienischen Zeitung?

Ich würde die Vereinsidee noch nicht ganz begraben. In Ihr könnte man die Unterstützer, z.B. konkret die Bereitsteller der Ausstellungsstücke, organisieren. Bei allen Überlegungen über die Kosten und die richtigen Ansprechpartner, muss man eben diesen Ansprechpartnern und pot. Finanzierer einen entsprechenden und "gesicherten" Ausstellungsumfang anbieten können. Da wäre aus rechtlicher Sicht eine Vereinsgründen der Bereitsteller sinnvoll. Dieser kann im Namen der Leihgeber sprechen. Ein Treffen der Bereitsteller mit ein paar seltenen und interessanten Objekten wäre vor der ersten Kontaktaufnahme mit der Stadt von Vorteil, einfach um die Verbundenheit mit ein paar Bildern untermauern zu können. Da kommt mir gleich noch eine Idee: Man könnte ja (nach Eurem Treffen im März 2012) ein Limatreffen in Isola organisieren und pot. Finanzierer einladen. Bei der Gelegenheit kann man die Museumsidee vorstellen. Der pot. Finanzierer erhält einen Einblick in die lebendige, internationale Limafangemeinde und wird nebenbei mit der Museumsidee vertraut gemacht. Und vor Ort finden sich dann vielleicht noch frühere Angestellte usw.

Viele Grüße,

Tim

Timothy

RE: Lima Museum

#20 von Blech , 20.05.2011 07:47

Martin -
warum auf Hornby nicht zählen? Die brauchen auch gute Nachrichten quer durch Europa. Deren Marketingleute können sicher etwas damit anfangen und werden sich vielleicht engagieren.
Tim -
richtig, die Vereinsidee sollte man nicht begraben. Denn fast jedes Museum hat einen Hilfsverein. Schon wegen ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die von Dir genannten 10 Angestellte
sind allerdings happig, wenn ich an die Jahreskosten denke -deshalb Verein!
Lima-Treffen:
Von dort kann ein Signal nach Italien gegeben werden. Ohne Italiener geht gar nichts.
Hm, warum beschäftige ich mich als Märklinist oder Blechsammler eigentlich mit einem Lima-Museum? Weil mich Martins Begeisterung überrascht hat. Und wie sich Eric reinhängt.
Bravo!
Schöne Wochenendgrüße
Botho

Blech  
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RE: Lima Museum

#21 von Heinz-Dieter Papenberg , 20.05.2011 09:37

Hallo Martin, hallo Leute.

Ist vielleicht eine Schnapsidee, aber warum gerade Italien ?? Gut ich kann Deine Gedanken nachvollziehen, aber Du wohnst doch recht weit weg und kannst nicht ständig vor Ort sein.

Ich würde an Deiner Stelle einmal die kleinen Gemeinden in Bayern ansprechen, die sich um den Tourismus bemühen. Ich könnte mir vorstellen das da Deine Idee auf offene Ohren treffen könnte und Du auch Unterstützung erhalten könntest. Fragen kostet nichts und mehr als NEIN können die auch nicht sagen.


Gruß

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RE: Lima Museum

#22 von Centovallibahn , 20.05.2011 14:30

Salve Martin,

ich habe eine Idee: der integration der zukunftige ital. MoBa Museum in eine schon existierende Struktur:
der Museo Ferroviario di Trieste !

Diese Museum hat sein Sitz in der Triest Campo Marzio Bahnhof, ehemalige Terminus der kkStB, und seit 1960
ausser Betrieb (die heutige Triest Hbf war die von ehem. Südbahn Gesellschaft); seit 1984, eine Gruppe von
Freiwillige Mitglieder der "Sezione Appassionati Trasporti" von der"'Associazione Dopolavoro Ferroviario" aus Triest,
dass heisst "Sektion Amateure der Verkehrswesen" von der "Freizeitverein der Eisenbahner", eine Amt wie umgefar
die Bundesbahn-Sozialwerke, betriebt diese Museum.
Die FS hat das nutzungrecht an der Verein gegeben, dass heisst keine Miete, nur die normalen Kosten (Strom, Unterhalt,
usw.) sind von diese zu Zahlen.

Die heutige Austellung, mit Vorbild und Modellbahnen, sowie ander Bahn-Sachen, ist in der rechte Flügel angesiedelt,
die linke, soweit ich wisse, ist unbenutzt.

Triest liegt auch in benachbarte Region Friuli-Venezia-Giulia, die bis zum Mitte der XX Jahrhunder and der Venetien
gehörte.

Die E-Mail ist info@museoferroviariotrieste.it , du kannst auch in Deutsch schreiben; und wie Heinz-Dieter gesagt hat,
fragen kostet nichts.

Beste Grüsse

Alberto


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RE: Lima Museum

#23 von Musseler , 20.05.2011 18:05

Hallo zusammen,

ich denke auch, dass es von Vorteil wäre, Unterschlupf in eienr vorhandenen Institution zu suchen. Geht wahrscheinlich schneller und ist preiswerter, als die "Ochsentour". Aber es ist Martins Baby. wenn es für ihn nicht in Frage kommt, dann ist das so. Oder kannst Du Dich damit anfreunden?
Am Limatreff bastele ich noch. Es ist derzeit sehr schwer, die Leute in Kaisersesch unter einen Terminhut zu bekommen. Erst müssen die Einzelhändler sagen, wann sie Frühlingsfest machen. Danach oder davor wäre dann unser Termin. Es kann aber nicht mehr lange dauern, dann kann gemeldet werden.


Gruß
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RE: Lima Museum

#24 von martin67 , 20.05.2011 21:32

Hallo Leute,

Ihr macht Euch richtig viel Gedanken! Das ganze ist, wie gesagt eine Idee, ein Ansatz. Warum Italien? Weil es das Lima-Land ist. Und weil die örtlichen Gegebenheiten in Isola fast ideal erscheinen. Da steht das Gebäude der ehemaligen Produktionsstätte leer und als Bonus gäbe es noch zwei historische Triebwagen auf dem Gelände dazu. Ich weiss, dass Italien Banditoland ist. Es ist Südeuropa und die Uhren gehen schon ab Brennero völlig anders.

Alternativ könnte ich natürlich den etwas einfacheren Weg gehen, in meine örtliche Stadtverwaltung. Vorteil: Deutschland, alles ist berechenbar. Der nächste Vorteil, es ist direkt am Flughafen München, der im Italienverkehr das deutsche Drehkreuz Nr. 1 ist (z,B. Hub der italienischen Air Dolomiti). München ist ein sehr beliebtes Reiseziel für italienische Touristen.

Aber, was soll ein "Museum für italienische Modellbahngeschichte" in Deutschland? Die Modellbahner südleich der Alpen fühlten sich z.T. mehr oder weniger angepisst (sorry) nur dadurch, dass ich als Nordeuropäer meine Lima-Sammlerseite aufgemacht habe.

Eigentlich würde ich gerne Isola, Vicenza oder die Region Venetien dazu animieren, dieses Museum zu eröffnen. Als industriehistorisches Denkmal der Region, als touristischer Anlaufpunkt und als Möglichkeit, die vorhandenen Gebäudestrukturen sinnvoll zu nutzen. Von mir würde es dafür den Inhalt des Museums geben.

Aber wie schon gesagt, ich bin für alle Vorschläge und Ideen offen, es ist bislang nur eine Idee, die auf meinem Ausflug nach Isola entstanden ist!

Schöne Grüsse,

Martin


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RE: Lima Museum

#25 von Swiss-Tinplater , 21.05.2011 09:44

Ciao tifosi
Mit grossem Interesse verfolge ich die Diskussionen um das Thema LIMA-Museum. Es liegt in der Natur der Sache dass man tendiert das Ganze in erster Linie von der emotionellen Ebene aus zu betrachten und zu beurteilen. Trotzdem ist es wichtig auch rationale Überlegungen einzubringen, denn da spielen zahlreiche Faktoren mit, die nicht unterschätzt werden dürfen.

LIMA hat wohl in riesigen Mengen und nach Vorbildern fast aller Länder dieser Erde produziert, aber der Anteil des heimischen Markts war verschwindend klein. Man muss dies im Zusammenhang mit der italienischen Volkswirtschaft sehen. Spielzeugeisenbahnen wurden und werden vorwiegend in Norditalien auf der Schwerpunktlinie Mailand-Turin gekauft, wo auch die Industrie, der Handel und die Finanzen angesiedelt sind. In den südlicheren Landesteilen haben oder zumindest hatten die Leute wesentlich weniger Geld zur Verfügung um ihren Kindern Eisenbahnen zu kaufen. Dazu kommt, dass in Italien Autos und damit auch Modellautos einen höheren Stellenwert einnehmen als Eisenbahnen. Auch die heute noch aktiven Modellbahn-Edelschmieden Elettren und Lombardi exportieren den überwiegenden Teil ihrer Produktion. Die Marke LIMA war in den Ländern nördlich der Alpen wesentlich stärker vertreten, wo sie eigentlich die Nachfolge der traditionellen Kaufhausbahnen antrat. So wurde LIMA fast nur in Warenhäusern, Lebensmittelgrossverteilern und im Versandhandel angeboten. Im Fachhandel traf man dieses Fabrikat anfänglich kaum an. Dies änderte sich erst als LIMA begann hochwertigere, teurere und damit für den Fachhandel lukrativere Modelle anzubieten, was meiner Meinung nach aber auch den Niedergang der Marke einläutete, weil sie damit zufolge der höheren Preise nicht mehr ins Sortiment der bisherigen Hauptvertriebskanäle passten. Andererseits hatte LIMA lange einen schweren Stand um die notwendige Akzeptanz bei den auf Premium-Marken wie Märklin, Fleischmann, Trix usw. ausgerichteten Fachhändlern und Modellbahnern zu finden.

Ob für ein Museum mit Standort in Italien die Rechnung aufgehen würde ist äusserst fraglich. Denn wie bereits erwähnt, ist das Interesse der einheimischen Bevölkerung an Modellbahnen doch eher bescheiden, denn letztere wurden in erster Linie als Kinderspielzeug betrachtet. Erwachsene die sich damit beschäftigen gibt es verhältnismässig wenige. Der Vergleich der Angebote zwischen dem italienischen und dem deutschen Ebay spricht eine deutliche Sprache. Eine gewisse Kompensation sehe ich vielleicht im Tourismus, der aber auf das Sommerhalbjahr beschränkt ist. Zudem fahren wir Nordländer in der Regel zielgerichtet und möglichst ohne Umweg direkt zu den italienischen Badeorten. Im Winterhalbjahr wird im Museum tote Hose walten, denn wer fährt schon nur wegen eines Museumsbesuchs über die Alpen?

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Punkt dürften die Finanzen sein. Zwar kenne ich die Besitzesverhältnisse des ehemaligen LIMA-Geländes nicht. Aber die italienischen Städte haben so oder so kein überzähliges Geld für „Luxus-Investitionen“ deren Return on Invest mehr als offen ist, bekunden sie doch schon Mühe die lebenswichtigen Infrastrukturen, wie Wasserversorgung, Abwasserreinigung, Strassenunterhalt usw. finanzieren zu können. Man denke nur an die Metropole Mailand, die meines Wissens heute noch einen beachtlichen Teil ihrer Abwässer ungereinigt in den Po entlässt. Ich möchte dies absolut nicht als diskriminierende Äusserung verstanden wissen, sondern als Illustration der finanziellen Situation dieses Landes.

Es liegt mir fern den herrschenden erfreulichen Enthusiasmus kaputt zu reden, aber man darf einen gesunden Realismus auch nicht ausser Acht lassen. Vielleicht wäre deshalb ein Standort im südlichen Deutschland, d.h. im Zentrum Europas, wo viel mehr Modellbahn-Interessierte leben und wo sich ohnehin schon zahlreiche einschlägige Museen befinden deren Besuche man verbinden kann, doch nicht so schlecht!? Jedenfalls dürfte noch viel Wasser den Rhein und den Po runterfliessen bis sich ein solches Museumsprojekt konkretisieren wird.

Cari saluti
Swiss-Tinplater

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