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GFN Trafo 505

#1 von Ochsenlok , 11.01.2011 10:37

Hallo miteinander,

dieser Tage fiel mir auf´m Saalflohmarkt ein maschinengrünes Blechkasterl auf, dessen Design mir irgendwie bekannt vor kam. Wie ein überbreites und etwas zu großes Weichenstellpult von GFN. (edit: der Trafo erscheint betriebsfähig, ist allerdings in diesem Zustand nicht mehr zulässig).

Und so sieht ES aus:


Blick aufs Typenschild:


Was mich jetzt interessiert: Ist das ein alter Spur-0-Trafo? Von den Spannungs- und Leistungswerten her passt er auch zu H0.

Viele liebe Grüße
Dennis

 
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Trafo "505" kommst aus den 1959ern

#2 von Georg , 11.01.2011 11:09

Dennis,

auch wenn da nur Tr 50 drauf steht, im Katalog ist es der Trafo 505.

Der Trafo ist sowohl für Spur 0 als Spur H0 vorgesehen. Mehr findest Du hier:

http://www.fleischmann-toys.de/Fleischma...r/html/505.html

Da steht auch die Gebrauchsanweisung, denn die Bedienung weicht doch etwas vom Üblichen ab.

Viele Grüße Georg

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RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#3 von Ochsenlok , 11.01.2011 11:33

Hallo Georg,

vielen Dank für die prompte Antwort und den interessanten Link.

Gruß
Dennis

P.S.: Bald mehr

 
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RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#4 von aus_usa , 11.01.2011 17:49

Aus Fleischmann Katalog 1952:




 
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RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#5 von arokalex , 11.01.2011 18:28

Hallo zusammen,

ich habe so ein Teil - den 505 - vor einer Weile aus der Bucht gefischt,
eigentlich als Sammelobjekt, denke aber, dass man den Trafo wohl auch
noch für den Fahrbetrieb/Lichttrafo benutzen kann.
Oder bestehen da Sicherheitsbedenken?

Viele Grüsse

Alex

arokalex  
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RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#6 von aus_usa , 11.01.2011 19:41

Ich habe hier auch so einer, aber für 110 Volt.




 
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RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#7 von kvb , 11.01.2011 19:51

Liegt das an der Jahreszeit? Plötzlich schrauben alle ihre Trafos auf...
click
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Grüße
Axel

 
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RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#8 von Heinz-Dieter Papenberg , 11.01.2011 20:09

Hallo Leute,

nach dem wir den Märklin und Piko Trafo Thread verschoben haben mußten wir das leider auch mit dem Beitrag von Ochsenlok mit dem geöffneten Trafo machen

Leute wenn Ihr so was öffentlich in ein Forum setzt und es machen Laien nach dann seit nicht nur Ihr dran sondern auch wir als Forenbetreiber.

Es geht dabei um Sicherheit und das darf keiner selber machen sondern nur ein Fachmann. Wer einen geöffneten Trafo so darstellt wie es gemacht wurde, der muß damit rechen das es nachgemacht wird und das kann ganz gewaltig in die Hose gehen.

Bitte unterlasst es in Zukunft so etwas im Forum zu zeigen

Das Admin Team


Gruß

Heinz-Dieter Papenberg

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das Forum für Spielbahner
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RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#9 von UlfHaN , 11.01.2011 20:30

Hallo alle zusammen,

ich kann Heinz-Dieters Worte nur mit Nachdruck voll unterstützen!
Ihr begebt Euch und andere in LEBENSGEFAHR!

Wer es immer noch nicht glaubt schaut mal in diesem Link wurde entfernt was mit einer Wurst passiert, wenn man die Spannung U = 230 V anlegt.
Das könnten eure Finger sein! Wenn der Strom dann noch von Hand zu Hand über das Herz fließt....!
Ich habe den Wurstversuch schon selbst durchgeführt, dabei fließt ein Strom I > 2 A. Absolut TÖDLICH!

Beim Thema Sicherheit ist Schluß mit Nostalgie.

Siehst Du, Heinz-Dieter, genau deshalb habe ich Dir vorgestern die PN geschickt.

Wünsche allen einen schönen Abend
Grüße aus KA
Ulf


AC oder DC?
Dumme Frage, natürlich AC/DC - Rock'n'Roll Train!
-----------
Hast Du nix als Stress? Brauchst Du TRIX Express!

 
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RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#10 von Empedokles , 11.01.2011 23:40

Zitat von arokalex
... dass man den Trafo wohl auch
noch für den Fahrbetrieb/Lichttrafo benutzen kann.
Oder bestehen da Sicherheitsbedenken?



Ja! Ja! Ja! Alles das ist zutreffend. Dieser Transformator von 1951-59 war der Leistungsgigant von Fleischmann, und zu dem Erwerb eines so gut erhaltenen Exemplars kann man wahrhaftig nur gratulieren. Dieser Transformator und viele seiner Nachfolger (503, 514, 710 ...) von Fleischmann waren aber eines Tages unter Sicherheitsaspekten sämtlich nicht mehr zulässig. Denn schon ein Kurzschluss zwischen seinen einzelnen Stromkreisen, den der Laie sehr leicht versehentlich provozieren könnte, ist lebensgefährlich!
Die nachzuweisende Betriebssicherheit wurde zuerst mit einem VDE-Zeichen, später mit einem GS-Zeichen dokumentiert. Was dies beinhaltet, weiss der Fachmann.
Zu der nachzuweisenden Betriebssicherheit gehörte jedenfalls u.a., dass der Transformator ein isolierendes Gehäuse, d.h. ein Kunststoffgehäuse besass.
Deshalb ist der Transformator heute ein sehr schönes Museumsstück. Wer ihn aber in Betrieb nimmt, begibt sich und andere in Lebensgefahr und riskiert selbstverständlich auch Haftungsansprüche ...
Wirklich schade!

Empedokles

 
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RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#11 von adlerdampf , 12.01.2011 11:05

Hallo Leute,

bei jeglichen Arbeiten mit elektrischen Betriebsmitteln besteht LEBENSGEFAHR ! ! !

Bei Strömen ab 500mA (ein halbes Amperé, 0,5A) die über das Herz fließen ist man T O T ! ! ! unabhängig von der Spannung.

Nach jeglicher Veränderung eines elektrischen Betriebsmittels, erlöscht die Betriebserlaubnis ! ! !

Erst nach einer Prüfung des veränderten elektrischen Betriebsmittels nach DIN VDE durch eine Elektrofachkraft darf das Betriebsmittel wieder verwendet werden ! ! !

Veränderungen an elektrischen Betriebsmitteln dürfen nur durch Elektrofachkräfte durchgeführt werden ! ! !

Für den sicheren Betrieb von elektrischen Betriebsmitteln sind geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen.

Als geeignete Schutzmaßnahmen zählen unter anderen:

vollständige Isolation von spannungsführenden Teilen (Kunststoffisolierungen von Gehäuse, Leitungen) = schutzisoliert
Von außen erkennbar durch zwei Quadrate.

Bei Metallgehäusen ist die Verwendung NUR mit Schutzleiter zulässig. Alle metallischen Gehäuseteile sind zu erden. Bei mobilen Geräten ist ein dreipoliger Stecker zu verwenden (Schutzkontaktstecker oder umganngssprachlich Schukostecker). Der Schutzleiter (Farbe grün/gelb) ist am metallischen Gehäuse anzuschließen. Bei diesem Stecker werden erst die spannungsführenden Leiter und zum Schluß der Schutzleiter getrennt.

verwenden von Kleinspannungen (Definition von Kleinspannung nach DIN VDE 0100: 25V AC, 60V DC)
Modellbahnen gehören somit zu den Kleinspannungen und dürfen daher betrieben werden, auch wenn an diesen Kleinspannungsgeräten (Loks, Wagen...) Veränderungen vorgenommen wurden, auch wenn die stromführenden Leiter unisoliert sind, auch wenn es keinen Schutzleiter gibt

Hier nun ein paar Beispiele:




Trafo 47, nicht schutzisoliert, zweipoliger Stecker, separater Erdungsanschluß (rote Rändelschgraube) daher Einsatz UNZULÄSSIG !




Trafo 50, nicht schutzisoliert, separater Erdungsanschluß (rote Rändelschgraube), der zweipolige Stecker wurde abgefeilt, damit dieser in Schukosteckdosen passt, (Veränderung des Betriebsmittels) daher Einsatz UNZULÄSSIG !


Trafo 52, nicht schutzisoliert, kein Erdungsanschluß, der zweipolige Stecker wurde abgefeilt, damit dieser in Schukosteckdosen passt (Veränderung des Betriebsmittels) daher Einsatz UNZULÄSSIG !


Trafo 502, nicht schutzisoliert, nicht originaler Stecker (Veränderung des Betriebsmittels), kein Erdungsanschluß, daher Einsatz UNZULÄSSIG !


Trafo ?, nicht originaler Stecker (Veränderung des Betriebsmittels), keine Schutzisolierung erkennbar, daher Einsatz UNZULÄSSIG !


Trafo 710, nicht originaler Stecker (Veränderung des Betriebsmittels), schutzisoliert (die zwei Quadrate zwischen dem Loksymbol und dem "K" im Kreis), daher Einsatz zulässig


Trafo 711, nicht originaler Stecker (Veränderung des Betriebsmittels), schutzisoliert, daher Einsatz zulässig


Trafo 711, originaler Stecker, schutzisoliert, daher Einsatz zulässig


Trafo 712, nicht originaler Stecker (Veränderung des Betriebsmittels), schutzisoliert, daher Einsatz zulässig

Wichtige Anmerkung 1
Da ich unter die Rubrik Elektrofachkraft falle und die Möglichkeiten habe entsprechende Prüfungen vorzunehmen, darf ich veränderte elektrische Betriebsmittel wieder verwenden.
Wichtige Anmerkung 2
a. Wenn jemand auf dem Flohmarkt oder einer Börse einen gebrauchten Trafo kauft bei dem nicht der originale Stecker dran ist und das Symbol für "schutzisoliert" (die zwei Quadrate) fehlt, dann diesen Trafo nur für die Sammlung/Schublade/Ausstellung verwenden, nicht in Betrieb nehmen.
b. Wenn jemand auf dem Flohmarkt oder einer Börse einen gebrauchten Trafo kauft bei dem nicht der originale Stecker dran ist und das Symbol für "schutzisoliert" (die zwei Quadrate) vorhanden ist, man selbst jedoch keinen Elektrofachkraft ist, dann geht zu einer solchen Person und laßt den Trafo überprüfen.

Es geht um Eure Sicherheit und die der anderen.


Herzlich gegrüßt aus der heimlichen Bierhauptstadt Deutschlands, Kulmbach
Karsten


Fleischmann? Was sonst!

 
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zuletzt bearbeitet 17.01.2011 | Top

RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#12 von martin67 , 17.01.2011 05:25


Joannes, Deinen Beitrag habe ich in den unsichtbaren Bereich des Forums kopiert.
Wir werden hier keine Diskussionen über alte Trafos mehr dulden.
Adlerdampf hat sehr schön dargelegt, was zulässig ist und was nicht!

Martin


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RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#13 von aus_usa , 17.01.2011 05:41

Bild von die Nostalgie Anlage von Joannes:

Mehr Bilder von diese Anlage:
Pappschienen-Nostalgie-anlage-mit-den-alten-Gleisen ← click


 
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RE: Trafo "505" kommt aus den 1950ern

#14 von Heinz-Dieter Papenberg , 17.01.2011 10:10

Hallo Leute,

trotz mehrfacher Warnungen geht es immer weiter, das können und werden wir nicht dulden[. Aus diesem Grund wird dieses Thema geschlossen.

Bitte denkt immer dran das nicht nur wir als Forenbetreiber uns strafbar machen können sondern auch der entsprechende Beitragsersteller und so ein Verfahren ist nicht mit 10 € erledigt das kostet richtig Geld, das wir wohl besser in die Moba stecken sollten

es ist vollkommen egal wie oft vor einem Nachmachen gewarnt wird es kommt drauf an ob irgend ein Vollpfosten das nachmacht aus welchen Gründen auch immer und wenn dabei etwas schief geht können wir haftbar gemacht werden

In Zukunft werden alle Beiträge die mit alten Trafos und dem Netzanschuss zu tun haben ohne Vorwarnung gelöscht


Gruß

Heinz-Dieter Papenberg

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